National League

SCL Tigers trennen sich per sofort von DiDomenico

Chris DiDomenico wird nicht mehr für die SCL Tigers auflaufen

Chris DiDomenico wird nicht mehr für die SCL Tigers auflaufen

Die SCL Tigers und Chris DiDomenico gehen per sofort getrennte Wege. Der Center ist nach dem Verpassen der Playoffs nicht mehr gewillt, sich voll in den Dienst der Emmentaler zu stellen.

Gemäss der "Berner Zeitung" soll sich der 31-jährige Center DiDomenico, der auf die nächste Saison hin innerhalb der National League zu Fribourg-Gottéron wechseln wird, am Donnerstag im Training schlecht benommen haben. Er "foutierte sich um die Anweisungen von Trainer Heinz Ehlers, geriet mit dem Dänen aneinander und wurde letztlich in die Garderobe geschickt." Offenbar nicht das erste Mal, dass sich DiDomenico in dieser Saison unangemessen verhalten hat.

Die SCL Tigers kommentierten die Trennung in einer Mitteilung wie folgt: " Für die bevorstehende entscheidende Phase der Meisterschaft wird von der Mannschaft sowie jedem einzelnen Spieler volle Konzentration und Einsatzbereitschaft erwartet. Es ist unabdingbar, dass sich alle ohne Einschränkungen den Zielsetzungen der SCL Tigers unterordnen. DiDomenico signalisierte in letzter Zeit vermehrt eine andere Einstellung. Deshalb sind die Verantwortlichen zum Schluss gekommen, die Zusammenarbeit mit dem Kanadier per sofort aufzulösen."

An ausländischem Personal fehlt es den Emmentalern trotz des Abgangs des einstigen Publikumslieblings derzeit nicht. Mit Robbie Earl, Eero Elo, Aaron Gagnon, Ben Maxwell und Topskorer Harri Pesonen stehen den Tigers für die bevorstehenden sechs Spiele in der Abstiegsrunde gegen Bern, Ambri-Piotta und die die Rapperswil-Jona Lakers fünf ausländische Stürmer zur Verfügung.

DiDomenico hatte die Langnauer bereits einmal überfallartig verlassen, als er im Februar 2017 auf eigenen Wunsch seinen Vertrag auflöste, um in der NHL Fuss zu fassen. Nur vier Monate später kehrte er jedoch ins Emmental zurück.

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