NLA

Sieg für Lugano mit Interimstrainer Fischer

Interimstrainer Fischer coacht Lugano zum Sieg

Interimstrainer Fischer coacht Lugano zum Sieg

Der HC Lugano hat am Tag nach dem 0:9-Debakel gegen Kloten und wenige Stunden nach dem Rücktritt von Trainer Barry Smith die SCL Tigers mit 4:2 besiegt.

Ohne zu spielen, hat Fribourg-Gottéron gestern souverän die NLA-Tabellenführung verteidigt. Keines der nächstklassierten drei Teams kam zu einem Vollerfolg, Kloten kassierte sogar eine Niederlage.

Dass man nicht jedes Tessiner Team so leicht bezwingen kann wie Lugano, erlebte Kloten in der Valascia. Anders als die am Vortag beim 0:9 in Einzelteile zerfallenen Luganesi präsentierte sich Ambri-Piotta motiviert bis in die Haarspitzen und liess sich auch nicht dadurch aus dem Konzept bringen, dass Roman Wick eine Sekunde vor Ablauf der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen hatte. Ambri-Topskorer Maxim Noreau sorgte nach 41 Sekunden der Overtime mit dem 2:1 dafür, dass "La Montanara" durch die Valascia erklang.

Mit einem Punktverlust davon kamen Davos und Zug. Die Bündner vermieden gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona den Fehltritt dank eines Overtime-Treffers von Petr Sykora zum 2:1, die Zuger setzten sich in Genf nach Penaltyschiessen 3:2 durch, wobei Björn Christen bei beiden Versuchen erfolgreich war. Für die Innerschweizer war es der erste Sieg nach drei Niederlagen.

Das Team der Stunde bleiben die ZSC Lions, die aus einem 1:2 nach dem Startdrittel gegen Biel ein 5:2 machten. Bob Hartleys Spieler konnten sich so über den fünften Sieg in Serie freuen, der Abstand zum Trennstrich beträgt bereits fünf Punkte. Lugano schliesslich startete in die erneute "Operation Wiedergutmachung" mit einem 4:2 gegen Langnau.

Die Resultate der 17. NLA-Runde: ZSC Lions - Biel 5:2 (1:2, 1:0, 3:0). Ambri-Piotta - Kloten Flyers 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V. Lugano - SCL Tigers 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). Davos - Rapperswil-Jona Lakers 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V. Genève-Servette - Zug 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:0) n.P.

Rangliste: 1. Fribourg 18/38 (54:37). 2. Davos 17/35 (61:45). 3. Kloten Flyers 18/35 (62:38). 4. Zug 16/33 (65:47). 5. Bern 17/31 (49:45). 6. ZSC Lions 18/27 (49:51). 7. Biel 16/24 (34:39). 8. Lugano 17/23 (52:57). 9. Ambri-Piotta 18/22 (45:51). 10. SCL Tigers 17/17 (46:61). 11. Genève-Servette 17/14 (36:55). 12. Rapperswil-Jona Lakers 17/10 (29:56).

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