WM in Minsk

WM-Out für Kevin Romy

Romy liegt nach einem Check gegen den Kopf benommen auf dem Eis

Romy liegt nach einem Check gegen den Kopf benommen auf dem Eis

Für Kevin Romy ist die WM vorbei. Der Stürmer von Genève-Servette erleidet bei der unsportlichen Attacke von Kasachstans Nikolai Antropow eine Hirnerschütterung und fällt für unbestimmte Zeit aus.

"Das hatte nichts mit Eishockey zu tun", so Trainer Sean Simpson zu Antropows Frustfoul in der 25. Minute. Romy blieb nach dem Ellbogen-Check gegen den Kopf benommen auf dem Eis liegen und verschwand kurze Zeit später in der Kabine. Die Diagnose "Hirnerschütterung" folgte noch während der Partie. Damit fällt Romy nicht nur am Dienstag gegen Lettland, sondern auch für allfällige weitere Partien aus.

Romy ist der zweite Schweizer Stürmer nach Sven Bärtschi, für den die WM frühzeitig beendet ist. Bärtschi hatte bereits im ersten Spiel gegen Russland (0:5), seinem ersten Länderspiel überhaupt, einen Rippenbruch erlitten.

Antropow, mit über 800 NHL-Spielen der routinierte Teamleader der Kasachen, wurde für das Foul zurecht mit einem Restausschluss bestraft. Er dürfte von der IIHF zudem mehrere Spielsperren aufgebrummt erhalten.

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