«Es ist bekannt, dass ich an Asthma leide, und ich kenne die Regeln sehr genau», schrieb Froome in einem Communiqué seines Teams Sky. Das Mittel sei bis zu einer erlaubten Dosierung von 1600 Mikrogramm innerhalb einer Zeitspanne von 24 Stunden von der Welt-Antidoping-Agentur WADA zugelassen, wie die Verantwortlichen von Sky in der Mitteilung weiter schrieben.

Impressionen von Chris Froomes Gewinn der Tour de France im Jahr 2015

Der Rad-Weltverband UCI habe Froome darüber informiert, dass nach der 18. Etappe der Vuelta ein erhöhter Wert des Wirkstoffs in seinem Urin gemessen wurde. Erlaubt ist gemäss der Wada ein Wert von 1000 Nanogramm pro Mililiter, bei Froome wurde offenbar ein doppelt so hoher Wert gemessen. «Die Auffälligkeiten bedeuten nicht, dass Chris die Regeln gebrochen hat», schrieb Sky weiter.

Fragezeichen hinter Froomes historischem Triumph

«Da mein Asthma immer schlimmer wurde im Verlauf der Vuelta, habe ich auf Anraten des Teamarztes die Dosis erhöht. Wie immer habe ich jedoch grössten Wert darauf gelegt, die erlaubte Dosis nicht zu überschreiten», liess Froome verlauten.

2017 schaffte Froome mit dem Sieg an der Tour de France und der Vuelta Historisches. Das Double in Frankreich und Spanien im gleichen Jahr war vor ihm nur den Franzosen Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978) gelungen.