FC Basel
Der FCB verpflichtet mit Sebastiano Esposito das nächste Top-Talent von einem Grossklub

Seit Tagen geistert sein Name durch Basel, nun bestätigt der FC Basel die leihweise Verpflichtung Sebastiano Espositos.

Céline Feller
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Sebastiano Esposito bei einem Einsatz für Inter 2019 - zusammen mit Star-Stürmer Romelu Lukaku.

Sebastiano Esposito bei einem Einsatz für Inter 2019 - zusammen mit Star-Stürmer Romelu Lukaku.

Keystone

Der Weg von Mailand nach Basel scheint ein langer zu sein. Ein ungeahnt langer. Denn seit bereits am Mittwoch vergangener Woche wurde aus Italien vermeldet: Sebastiano Esposito wechselt leihweise zum FC Basel. Und auch der junge Mann selbst bestätigte mittels Storys auf Instagram seine Anwesenheit in Basel. Er flanierte durch die Stadt, liess seine Fans teil haben, wie er den Wimbledon-Final am Sonntag in jenem Hotel verfolgte, in dem Neuzugänge des FCB stets untergebracht werden.

Und auch seine Präsenz an den Feierlichkeiten seiner italienischen Landsmänner am Sonntagabend nach Gewinn des EM-Titels teilte er in den sozialen Medien. Vom FCB aber war nichts zu vernehmen. Bis gestern um kurz nach 18 Uhr. Dann bestätigte der Verein, dass Esposito leihweise bis Sommer 2022 von Inter Mailand zum FCB wechselt, Letzterer besitzt eine Kaufoption für den Stürmer.

«Ich bin bereit für diese neue Erfahrung», schreibt Esposito zu einem Bild von sich im Dress des FC Basel, welches er auf Instagram postet. Im Communiqué erklärt er überdies, wieso er sich für den FCB entschieden hat:

«Der Klub ist international bekannt und verfügt über eine sehr gute Mannschaft.»

Er selber sehe sich als technisch starken und kommunikativen Spieler.

Wie Palacios auf der «Next Generation»-Liste

Mit Esposito hat der FCB einen hoffnungsvollen Spieler verpflichten können. Den nächsten von einem grossen Verein, nachdem bereits Liam Millar von Liverpool und Sergio Lopez von Real Madrid geholt wurden. Kaderplaner Philipp Kaufmann spricht im Fall von Esposito ausserdem von anderen grossen Klubs, welche ihn im Visier hatten. Aus Italien ist zu hören, dass dies Kaliber wie PSG gewesen sein sollen.

Dennoch hat sich Esposito für den kleiner Schritt in die Schweiz entschieden. Er, der wie auch sein künftiger Mitspieler Matías Palacios in der 2019er «Next Generation»-Liste des Guardians figuriert, welche jeweils die vielversprechendsten Talente des jeweiligen Jahrgangs präsentieren, war in der vergangenen Saison erst an SPAL und dann an Venezia ausgeliehen. Für seinen Stammklub Inter Mailand, zu dem er im Jahre 2014 als 11-Jähriger von der Jugend Brescias her wechselte, hat Esposito aber bereits 15 Partien mit der ersten Mannschaft absolviert.

Sieben Mal in der Serie A, je fünf Mal in der Champions sowie der Europa League. In Letzterer feierte er beim Duell gegen Eintracht Frankfurt sein Debüt als Profi – und wird seither in Italien mit dem damaligen Frankfurter Luka Jovic verglichen. Esposito, der auch auf dem Flügel agieren kann, bevorzugt die Position im Sturmzentrum. Sein Zuzug könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass Arthur Cabral den Verein demnächst verlassen wird.