FC Basel
Kommt bald wieder die Beschränkung auf 1000 Zuschauende bei Grossanlässen?

Aufgrund des Pandemieverlaufs kommuniziert der FC Basel neue Regeln fürs Joggeli. Und er muss fürchten, dass bald weitere folgen werden.

Christoph Kieslich und Céline Feller
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Zuschauer im Joggeli vor rund einem Jahr. Damals galt ein strenges Schutzkonzept – inklusive Beschränkung der Zuschauerzahl. Kommt diese Regelung bald zurück?

Zuschauer im Joggeli vor rund einem Jahr. Damals galt ein strenges Schutzkonzept – inklusive Beschränkung der Zuschauerzahl. Kommt diese Regelung bald zurück?

Keystone (4. Oktober 2020)

Als Patrick Rahmen am vergangene Freitag gefragt wird, ob ihn die Pandemiesituation beschäftige, da nickt er. Natürlich, auch beim FC Basel dreht sich wieder vieles um die steigenden Zahlen und damit verbundene Massnahmen.

Zu diesem Zeitpunkt ist jedoch wohl noch niemandem von den im Raum anwesenden Personen bewusst, dass die Thematik nur wenige Tage später so viel heikler, so viel präsenter werden würde. Keine Woche später jedoch muss der FCB am Donnerstag aufgrund der Situation rund um die Omikron-Variante seine «angepassten Covid-Massnahmen im Joggeli» präsentieren.

Diese beinhalten Maskenpflicht in allen Innenräumen des Stadions – also Räumlichkeiten wie dem gesamten Hospitality-Bereich, dem Mediencenter, den Toiletten sowie den Katakomben (Garderoben etc.).

In diesen geschlossenen Räumen darf ausschliesslich konsumiert werden, wenn man an einem Tisch sitzt. Eine Regel, die sich (noch) nicht auf den Aussenbereich ausdehnt. Dort muss weder Maske getragen noch im Sitzen gegessen und getrunken werden.

Der FCB empfiehlt die Maske auch draussen

Der FC Basel verzichtet (vorläufig) auf eine Ausdehnung der Masken- und Sitzplatzpflicht und hat entschieden, die aktuell geltenden kantonalen Vorschriften nicht auszuweiten. Der Klub spricht jedoch eine Empfehlung aus, bei grösseren Menschenansammlungen auch draussen eine Maske zu tragen sowie die geltenden Abstand- und Hygieneregeln einzuhalten.

Ausserdem befindet sich der Verein seit Beginn der Pandemie in einem regelmässigen Austausch mit den Verantwortlichen des Kantons. Es ist gut möglich, dass von eben diesen zuständigen Stellen des Kantons in absehbarer Zeit strengere Massnahmen folgen werden. Auf Anfrage erklärt Anne Tschudin, Leiterin Kommunikation beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt:

«Wir denken darüber nach, ob angesichts der sich rasch zuspitzenden Lage weitere Massnahmen auch bei Grossveranstaltungen angezeigt sind. Wir behalten uns vor, dass Grossveranstaltungen aufgrund der aktuellen Entwicklung wieder auf 1000 beschränkt werden müssen.»

Wann ein solcher Schritt folgen müsste, könne nicht an einer spezifischen Infektions- oder Hospitalisationszahl fest gemacht werden. Tschudin: «Die Situation ist angespannt, ein kritisches Niveau ist erreicht.»

Ein erstes Mal umgesetzt sollen die Empfehlungen des Vereins sowie die neuen Massnahmen am Sonntag werden. Dann empfängt der FCB Lausanne.

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