FCB-Aktuell
Vertragsauflösung zwischen Szalai und dem FCB ++ Alles zur Pleite gegen Luzern ++ Rückkehr von Males und Ndoye absehbar

Aktuelles, Gerüchte, Resultate und Hintergründe: Alles zum FC Basel erfahren Sie hier aus erster Hand in unserem Live-Blog.

bz-Sportredaktion 19 Kommentare
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Vertragsauflösung zwischen Basel und Szalai

Die Causa Adam Szalai findet beim FC Basel ein Ende. Eines, das früher und überraschender kommt, als man zuletzt hätte denken können. Zu heftig und öffentlich hatten die beiden Parteien gestritten. Jetzt aber haben sich die beiden Seiten auf eine sofortige Vertragsauflösung «in gegenseitigem Einvernehmen» geeinigt. Dies teilt der Klub am Sonntagnachmittag mit.

Damit bekommt der FCB jene Lösung, die er schon lange angestrebt hatte. Szalai seinerseits wollte nicht auf Geld verzichten und hielt lange an seinem Kontrakt fest, klagte sich gar zurück ins Mannschaftstraining des FCB. Auch von einem Anschlussvertrag, der Szalai nach der Aktiv-Karriere einen Trainerjob garantiert hätte, war die Rede.

Zu Details nimmt der FCB keine Stellung. Er verabschiedet und bedankt sich lediglich bei seinem Ex-Spieler.

Zuletzt hatte es eine Annäherung zwischen den Parteien gegeben. Dies, weil der in dieser Thematik unbelastete neue Basler Sportdirektor, Heiko Vogel, das Gespräch gesucht hatte, wie er erzählte. Diese Gespräche waren offensichtlich ergiebig. (bz)

Bänderverletzung: Luzerns Burch fällt mehrere Wochen aus

Beim FC Luzern schlägt die Verletzungshexe zu: Im Training vom Mittwoch erlitt der 22-jährige Obwaldner Marco Burch eine Bänderverletzung. Die Blessur erlitt er in einem Zweikampf, wobei er anschliessend mit dem Fuss umknickte. Die Untersuchungen in der Hirslanden Klinik St. Anna ergaben, dass sich der U21-Nationalspieler eine Kapsel- und Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen hat und er darum mehrere Wochen nicht einsatzfähig sein wird.

Ausgerechnet der Innenverteidiger mit den mit Abstand meisten Super-League-Spielen fällt per sofort aus. Der beim FC Alpnach und beim FCL ausgebildete Burch wurde seit dem Einstand bei den Luzern-Profis am 7. Dezember 2019 in total 75 Partien der höchsten Liga eingesetzt.
Im Spiel von heute in Basel dürften Ismajl Beka und Denis Simani die zentrale Abwehr der Mannschaft von Mario Frick bilden. (dw)

Weiterhin vier Verletzte - und ein 4-4-2

Dan Ndoye und der FC Basel gewannen das Hinspiel in Luzern kurz vor dem WM-Pause 2:0.

Dan Ndoye und der FC Basel gewannen das Hinspiel in Luzern kurz vor dem WM-Pause 2:0.

Martin Meienberger / freshfocus

Der FC Basel trifft am Samstagabend um 20.30 Uhr im Joggeli auf Luzern. Das letzte Spiel der Hinrunde wird von Luca Cibelli geleitet. 

Auch vor dem zweiten Spiel des Jahres präsentiert sich beim FC Basel die Situation bei den verletzungsbedingten Ausfällen unverändert: Arnau Comas, Jean-Kévin Augustin, Darian Males und Dan Ndoye können gegen Luzern nicht spielen. «Bei Dan und Darian ist die Rückkehr absehbar. Sie sind sicher weiter als Arnau und Jean-Kévin», erklärt Trainer Alex Frei. 

Dem Basler Trainer fehlen aber nicht nur die Verletzten, sondern mit Wouter Burger und Riccardo Calafiori sind auch zwei Spieler gesperrt. Auch wenn Burger fehlt, setzt Fei auf ein 4-4-2-System. Dieses hat der FCB in der Vorbereitung trainiert und auch in St. Gallen im ersten Ernstkampf des Jahres gespielt.

Wer die Lücke, die Calafiori hinterlässt, hinten links schliessen soll, ist noch nicht abschliessend geklärt. Für Frei sind sowohl Hugo Vogel als auch Andy Pelmard eine Option. Frei: «Ich werde mich dahingehend noch Rücksprache mit dem Trainer-Staff halten. Aber ich bin ein Trainer, der jenen eine Chance gibt, die es verdienen. Daher könnte Vogel eine Chance kriegen.» (cfe)

Gerücht um FCZ-Omeragić

Einst als Riesentalent, das kaum lange in der Schweiz gehalten werden kann, gehandelt, spielt der ehemalige Servette-Junior, Bećir Omeragić, immer noch beim FC Zürich. Nach vier Jahren beim Zürcher Stadtklub läuft der Vertrag des 21-Jährigen im Sommer 2023 aus. Gerüchten zufolge soll sich der FCB nun über eine mögliche Verpflichtung Gedanken machen. Dass der Innenverteidiger von Philipp Degens SBE Management vertreten wird, lässt aufhorchen. (cop)

Neue Klubs für Petretta und Tavares

Nach nur einem halben Jahr bei ihren neuen Vereinen haben Tomas Tavares und Raoul Petretta bereits erneut einen neuen Vertrag unterschrieben. Der 25-jährige Rheinfelder wechselt nach zwölf Spielen (1 Tor/1 Assist) von Kasimpasa in die MLS zu Toronto nach Kanada. Der 21-jährige Portugiese Tavares folgt unterdessen seinem Ex-Coach Guillermo Abascal und spielt ab sofort für Spartak Moskau und nicht mehr bei Benfica Lissabon. (jaw)

Wouter Burger muss zwei Spielsperren absitzen

Wie die Swiss Football League mitteilt, wird der Platzverweis für Wouter Burger am Sonntag in St. Gallen als grobes Foul taxiert. Das Strafmass für den Niederländer beträgt zwei Spielsperren. Burger fehlt dem FCB somit am Samstag gegen Luzern sowie die Woche darauf beim Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers.  (cok)

Wouter Burger sieht im Kybunpark von St. Gallen von Schiedsrichter Urs Schnyder Rot.

Wouter Burger sieht im Kybunpark von St. Gallen von Schiedsrichter Urs Schnyder Rot.

Bild: Keystone

Trabzonspor seit 36 Heimspielen unbesiegt

Trabzonspor, am 16. und 23. Februar Gegner des FC Basel in der Conference League, hat seine beeindruckende Heimbilanz mit einem 4:0 über Istanbulspor, den Vorletzten der Süper Lig, ausgebaut.

Die Tore fielen zwischen der 33. und 64. Minute mit dem Türöffner durch Nationalspieler Yusuf Yazici, der einstiger als 18-Millionen-Transfer zu Lille im Herbst zurück nach Trabzon ausgeliehen wurde und seinen ersten Ligatreffer erzielte. Der spanische Verteidiger Marc Bartra staubte zum 2:0 ab, der griechische Nationalspieler Anastasios Bakasetas, mit 11 Tore und 10 Assists der Topskorer des Teams, markierte das 3:0 und den Schlusspunkt setzte der ägyptische Internationale Mahmoud Trezeguet, der drei Minuten zuvor mit Assistgeber Marek Hamsik eingewechselt worden war.

Trabzon machte mit dem zehnten Sieg nach 19 Runden ein Platz vorwärts auf 5, bleibt als Titelverteidiger jedoch zehn Punkte hinter Spitzenreiter Galatasaray. Das Team von Trainer Abdullah Avci - am Mittwoch voriger Woche mit einem 4:1 nach Verlängerung gegen Ümraniyespor in die Viertelfinals des Pokalwettbewerbs eingezogen – ist nun seit 19. August 2021 und einem 1:2 gegen die Roma im Senol Günes Stadion in 36 Spielen ungeschlagen und hat die jüngsten fünf Heimpartien zu Null gewonnen.  (cok)

Fabian Frei feiert in St. Gallen Jubiläum

Beim 1:1 in St. Gallen trat Fabian Frei zum 400. Mal in einem Spiel der Super League an. Diese Marke hatte zuvor nur ein Spieler erreicht. Nelson Ferreira, der früher für den FC Thun spielte, hält den Rekord mit 421 Einsätzen in der höchsten Schweizer Spielklasse. 

Alles zum 1:1 in St. Gallen nach der langen Winterpause

Intensiv in Schnee und Eis

Im Jahr 2005 kämpfen Matías Delgado und Davide Callà  im St. Galler Schnee um Punkte. Ein Schauspiel, das sich mit anderen Protagonisten wiederholen könnte.

Im Jahr 2005 kämpfen Matías Delgado und Davide Callà  im St. Galler Schnee um Punkte. Ein Schauspiel, das sich mit anderen Protagonisten wiederholen könnte.

Schiess Hanspeter

Minusgrade und Schneetreiben sind für Sonntag in St. Gallen vorausgesagt. Das Wetter wird einen grossen Einfluss haben, sagt Alex Frei, der ein intensives Spiel wie im Oktober erwartet, als der FCB in Basel 3:2 gewann. Um eine Schlagzeile zu bekommen, sagt er mit einem Grinsen: «Ich hoffe, meine Spieler erwärmen mich.» (jaw)

Die gute Statistik auswärts in St. Gallen

Der FC St. Gallen war zuletzt nicht unbedingt ein Lieblingsgegner des FC Basel. Immer wieder liess der FCB Punkte gegen die Espen liegen. Vor allem, wenn der FCB im Joggeli antrat. Im Kybunpark in St. Gallen ist die Statistik aber gar nicht schlecht. Der FCSG konnte von den letzten Duellen gegen den FCB im heimischen Stadion gerade einmal ein Spiel gewinnen. Am 27. Februar 2021 gab es ein 3:1 für St. Gallen. Der FCB derweil konnte in dieser Zeit sechs Mal gewinnen und erspielte zwei Mal ein Remis. (cfe)

Hohe Ziele, kein Druck

Alex Frei teilt die Ambitionen des Vereines, der in Person von Präsident David Degen Rang 2 als Rückrundenziel ausrief. Er sagt: «Wir wissen um die Wichtigkeit des zweiten Platzes.» Heiko Vogel ergänzt, dass auch geträumt werden dürfe. Aber dafür muss YB, das aktuell 14 Punkte Vorsprung auf den FCB hat, gewaltig schwächeln. (jaw)

Ab sofort wieder mit Frei

Alex Frei gefällt wieder, wie sein Namensvetter Fabian trainiert.

Alex Frei gefällt wieder, wie sein Namensvetter Fabian trainiert.

Toto Marti/freshfocus

In der Startaufstellung dürfte in Zukunft wieder FCB-Captain Fabian Frei stehen. Alex Frei, der ihn in der Hinrunde oft auf die Bank setzte, sagt: «Der Fabi, der am 2. Januar aus den Ferien gekommen ist, hat nicht viel mit dem Fabi aus der Vorrunde zu tun. Er hat alles dafür gemacht, dass sich seine Position ändert. Das erkenne ich an und daran sollten sich viele ein Beispiel nehmen.» (jaw)

Machtwort von Vogel

Heiko Vogel will in diesem Transferfenster keine Leistungsträger abgeben.

Heiko Vogel will in diesem Transferfenster keine Leistungsträger abgeben.

Urs Lindt / freshfocus

Auf allfällige Transfers angesprochen, macht Heiko Vogel deutlich, dass der Kader eigentlich nur noch verkleinert werden soll. Dass das bisher noch nicht gelang, liegt auch an den Ambitionen der fünf ausgemusterten Spieler, die alle noch keinen neuen Verein gefunden haben und beim FCB noch unter Vertrag stehen. Ausserdem sagt der neue Sportdirektor: «Wir werden keine Leistungsträger abgeben.» (jaw)

Gespräch mit Szalai

In der Causa Adam Szalai hat Heiko Vogel seine weisse Weste genutzt, um konstruktive Gespräche mit dem Spieler und seinem Berater zu führen. Er sei sehr positiv gestimmt, dass eine für beide Seiten gute Lösung gefunden werden kann. Im Match-Kader wird allerdings keiner der fünf ausgemusterten Spieler stehen. Da gibt es kein Zurück. (cop)

Unruhe beschäftigt Frei

Der Knatsch zwischen den Besitzern und Vereinsbasis hat in dieser Woche auch Alex Frei beschäftigt. «Ich komme aus Basel, darum interessiert mich die Thematik», sagt er. Für die Mannschaft seien die Unruhen aber kein Thema. Dennoch sagt Frei: «Es ist immer gut, wenn die Mitglieder froh und ruhiggestellt sind. Aber man muss auch nicht immer alle zufrieden stellen.» (jaw)

Vogel lobt den Trainer

Auf die Entwicklung seines ehemaligen Spielers angesprochen sagt Heiko Vogel: «Alex ist ein junger Trainer und er lernt schnell. Er denkt und handelt nun wie ein Trainer. Vor 10 Jahren hätte ich das nicht gedacht.» Über die Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Spieler sagt der neue Sportchef: «Die zwischenmenschliche Ebene war ja schon vorher geklärt, das erleichtert eine offene Kommunikation.» (cop)

Heiko Vogel kennt Alex Frei aus seiner Zeit als Spieler. Aber der Deutsche ist auch in den letzten neun Jahren immer ein Ansprechpartner für den Jungtrainer Frei gewesen.

Heiko Vogel kennt Alex Frei aus seiner Zeit als Spieler. Aber der Deutsche ist auch in den letzten neun Jahren immer ein Ansprechpartner für den Jungtrainer Frei gewesen.

Freshfocus

Der FC St. Gallen verlängert mit Peter Zeidler

Der FC St. Gallen gab vor dem Rückrundenstart gegen den FCB bekannt, den Vertrag mit ihrem Cheftrainer Peter Zeidler bis 2027 verlängert zu haben. (cop)

Ndoye, Males, Comas und Augustin fehlen beim Abschlusstraining

Das Abschlusstraining begann mit etwas Verspätung, was Alex Frei hörbar verärgerte. Freudiger war danach das Besingen des Geburtstages von Athletiktrainer Bjorn Rekelhof. 

Weiter nicht mit der Mannschaft trainieren konnten Dan Ndoye, Darian Males, Arnau Comas und Jean-Kévin Augustin. Sie fallen für das anstehende Spiel gegen St. Gallen aus. (cop)

Die Infos zum Spiel in St. Gallen

Im Oktober jubelte der FCB spät über den Siegtreffer von Bradley Fink zum 3:2.

Im Oktober jubelte der FCB spät über den Siegtreffer von Bradley Fink zum 3:2.

Marc Schumacher / freshfocus

In der 17. Runde der Super League (noch stehen zwei Hinrundenspiele aus) trifft der FC Basel auswärts auf St. Gallen. Anstoss ist am Sonntag um 16.30 Uhr. Urs Schnyder leitet die Partie. Gesperrt ist nur St.-Gallen-Stürmer Emmanuel Latte Lath. 

Die gute Statistik auswärts in St. Gallen

Der FC St. Gallen war zuletzt nicht unbedingt ein Lieblingsgegner des FC Basel. Immer wieder liess der FCB Punkte gegen die Espen liegen. Vor allem, wenn der FCB im Joggeli antrat. Im Kybunpark in St. Gallen ist die Statistik aber gar nicht schlecht. Der FCSG konnte von den letzten Duellen gegen den FCB im heimischen Stadion gerade einmal ein Spiel gewinnen. Am 27. Februar 2021 gab es ein 3:1 für St. Gallen. Der FCB derweil konnte in dieser Zeit sechs Mal gewinnen und erspielte zwei Mal ein Remis. (cfe)

Sforza wird Blue-Experte

Der ehemalige FCB-Trainer Ciriaco Sforza hat einen neuen Job. Er wird ab sofort als TV-Experte bei Bezahlsender Blue arbeiten und dort auch die Spiele in der Super League analysieren. (jaw)

Szalai im Training wieder mit dabei

Adam Szalai (im Hintergrund) trainiert wieder mit seinen Kollegen beim FC Basel.

Adam Szalai (im Hintergrund) trainiert wieder mit seinen Kollegen beim FC Basel.

Bild: Cedric Oppliger

Der FCB trainiert wieder bei garstigem Wetter in Basel statt im sonnigen Südspanien. Doch das Team musste sich nicht nur an die Wetterverhältnisse gewöhnen, sondern auch alte Bekannte: Adam Szalai trainierte wieder mit der regulären Trainingsgruppe mit. Nach dem Training wollte er sich nicht über den aktuellen Beziehungsstatus zum Verein äussern. 

Ebenfalls wieder mit dabei war Kaly Sène, welcher äusserst engagiert trainierte und auch lautstark von Trainer Alex Frei gelobt wurde. Yannick Marchand, Tician Tushi und Liam Chipperfield haben weiterhin nicht am Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft teilgenommen.

Um eine mögliche frühzeitige Beendigung der Leihe von Andi Zeqiri konnte man zuletzt Gerüchte hören. Zumindest aktuell trainiert er aber noch in Basel.

Michael Lang und Andy Pelmard haben leicht angeschlagen separat trainiert und sich einem Belastungstest unterzogen. Sie dürften bereits morgen wieder am regulären Trainingsbetrieb teilnehmen und sollten folglich auch für das Spiel am Sonntag in St. Gallen einsatzbereit sein.

Arnau Comas, Jean-Kévin Augustin und Darian Males absolvierten verletzungsbedingt ein Sonderprogramm mit den Physiotherapeuten. Bezüglich eines allfälligen Einsatzes am Sonntag kann noch keine Prognose abgegeben werden. (cop)

Gerüchte um mögliche Abgänge von Sène, Szalai und Zeqiri

Dass der FCB diverse Spieler seines zu grossen Kaders abgeben möchte, ist bereits länger bekannt. Nun tauchen erste Gerüchte auf und es scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

Der FC Luzern plant laut Sportchef Remo Meyer und Trainer Mario Frick die Verpflichtung eines neuen Stürmers. Gemäss den Recherchen von CH Media scheint dabei Kaly Sène vom FCB der Wunschkandidat zu sein. 

Kaly Sène hat in der Schweiz aufgrund seiner Zeit bei den Grasshoppers einen guten Ruf, auch wenn er sich beim FCB bisher nicht durchzusetzen vermochte.

Sollte eine Verpflichtung von Sène nicht zu Stande kommen, soll Adam Szalai in Luzern ein weiterer Kandidat auf der Liste sein.

Bezüglich Andi Zeqiri vermeldet der «Blick», dass der FCB die Leihe auflösen und Zeqiri zurück zu Brighton schicken möchte. Bradley Fink scheint im internen Konkurrenzkampf klar die Nase vorne zu haben. (cop)

Katterbach wechselt zum HSV

Im Testspiel gegen Borussia Dortmund fehlte Noah Katterbach - offiziell, weil er angeschlagen war. Dabei stellt sich am Samstagmorgen heraus, wieso der Deutsche wirklich nicht mitspielte: Katterbach wird zum Hamburger SV in die zweite Bundesliga wechseln. Dies teilt der FCB am Samstagmorgen mit.

Eine Ablöse kassiert Basel nicht, vielmehr wird die Leihe vom 1. FC Köln vorzeitig aufgelöst und der Deutsche direkt an den HSV weiterverliehen.

«Die Verträge werden aktuell finalisiert, der FCB erteilt per sofort die Freigabe, damit sich Noah heute dem Trainingslager des HSV anschliessen kann», schreiben die Basler. Der Hamburger SV, noch immer in der 2. Bundesliga, trainiert momentan ebenfalls in Südspanien. Katterbach wird daher nicht mit nach Basel reisen, sondern in Andalusien bleiben. (cfe)

Kanterniederlage gegen den BVB

Basel – Dortmund 0:6 (0:3)
Dame de Noche. – 300 Zuschauende. – Tore: 39. Reus 1:0. 49. Malen 2:0. 54. Bellingham 3:0 (Foulpenalty). 81. Haller 4:0 (Foulpenalty). 86. Haller 5:0 (Brandt). 88. Haller 6:0 (Rothe).
Basel (1. Stunde): Hitz; López, Adams, Frei, Calafiori; Novoa, Diouf, Burger, Millar; Amdouni, Fink.
Basel (2. Stunde): Salvi; Novoa (91. López), Adjetey, Dundas, Vogel; Onyegbule, Essiam, Xhaka, Kade; Akalé, Zeqiri.
Dortmund (1. Stunde): Kobel; Süle, Hummels, Schlotterbeck, Hazard; Bellingham, Özcan; Adeyemi, Reuss, Malen; Moukoko.
Dortmund (2. Stunde): Kobel (91. Meyer); Wolf, Süle (75. Emre Can), Schlotterbeck (91. Coulibaly), Rothe; Bellingham (82. Bynoe-Gittens), Özcan (75. Dahoud); Adeyemi (91. Passlack), Brandt, Reyna; Haller (91. Modeste).
Bemerkungen: Basel ohne Augustin, Comas (beide verletzt), Katterbach, Lang, Males, Ndoye und Pelmard (alle angeschlagen). – Verwarnungen: 48. Adams (Reklamieren). 53. Hitz (Reklamieren).

Eine sportliche Analyse nach dem Trainingslager

Hier können Sie das Testspiel nachschauen:

Pelmard bricht Training ab

Es vergeht langsam kein Tag mehr in Marbella, an dem sich kein Spieler des FC Basel verletzt - oder zumindest die Einheit angeschlagen abbrechen muss. Heute: Andy Pelmard. Etwa in der Mitte des Trainings ist er in die Kabine verschwunden. Eine Diagnose gibt es noch nicht. (cfe)

Muskelverletzungen bei Comas, Augustin, Ndoye und Males

Nachdem Arnau Comas und Jean-Kevin Augustin am Montag zurück gereist waren, war bislang unklar, wie schwer die jeweiligen Verletzungen der beiden sind. Nun ist klar: Sowohl der Spanier als auch der Franzose haben sich Muskelverletzungen zugezogen, fallen vorübergehend aus und werden das Auftaktspiel in St. Gallen mit grosser Wahrscheinlichkeit verpassen. Einen genauen Zeitraum nennt der FCB jedoch nicht.

Reichen könnte es hingegen Darian Males und Dan Ndoye, die seit Montag respektive Mittwoch nicht mehr mit der Mannschaft trainieren können. Sie haben sich ‹nur ›Muskelläsionen zugezogen, die weniger schlimm sind. (cfe)

David Degen trifft ein

Am Mittwoch wächst die Delegation des FC Basel in Marbella weiter an: Mit David Degen trifft auch der Chef ein. Somit kann er noch die beiden Einheiten am Donnerstag sowie das Testspiel vom Freitag gegen Borussia Dortmund mit verfolgen. Dieses wird ebenfalls in vier Mal 30 Minuten gespielt werden. (cfe)

Die Verletztenliste wächst an

Je länger das Trainingslager andauert, desto länger wird die Verletztenliste beim FCB. Arnau Comas und Jean-Kevin Augustin sind ja bereits am Montag nach Basel gereist, Michael Lang trainiert seit einigen Tagen separat. Ihm geht es zwar besser, aber noch immer nicht ganz gut. Auch Darian Males trainiert weiterhin alleine.

Seit Mittwochmorgen fehlt auch Dan Ndoye im Mannschaftstraining. Und mit Emmanuel Essiam musste ein weiterer Akteur die Einheit nach einem schmerzhaften Ausfallschritt frühzeitig abbrechen.

Diagnosen gibt es noch bei keinem der genannten Spieler, jene von Comas und Augustin werden aber heute Nachmittag erwartet.

Bei allen Ausfällen gibt es aber immerhin eine gute Nachricht: Hugo Novoa kann - nachdem er die vergangenen Tage nur Runden drehen konnte - mit der Mannschaft mittrainieren. (cfe)

Der Stadtladen bleibt geschlossen, eine Alternative wird gesucht

Im Jahr 2019 wurde der FCB-Fanshop an der Schifflände eröffnet.

Im Jahr 2019 wurde der FCB-Fanshop an der Schifflände eröffnet.

Kenneth Nars

Der FCB-Fanshop an der Schifflände bleibt auch im neuen Jahr geschlossen. Nachdem «Telebasel» und auch diese Zeitung Ende 2022 öffentlich machten, dass der FCB die Location schliessen wird, hat der Klub jetzt bestätigt, dass er einen Nachmieter gefunden hat und der Fanshop an der Schifflände damit Geschichte ist.

Dennoch hat der FCB nicht vor, in der Innenstadt ab sofort nicht mehr präsent zu sein. In der Mitteilung heisst es: «Der FCB hält Augen und Ohren offen für eine allfällige neue Lokalität in der Stadt.» Diese soll aber über bessere Lagerflächen und Raum bei allfälligen Anstürmen für Tickets verfügen. Die Infrastruktur des Ladens an der Schifflände entsprach zuletzt nicht mehr den Bedürfnissen des Klubs. (jaw)

Marco Aratore beendet seine Fussballkarriere

Marco Aratore wurde beim FCB ausgebildet und beendet dort auch seine Karriere.

Marco Aratore wurde beim FCB ausgebildet und beendet dort auch seine Karriere.

Alexander Wagner / FOTO Wagner

Marco Aratore beendet per sofort seine Fussballkarriere. Der 31-jährige Basler wurde beim FCB ausgebildet, machte sechs Spiele für die Profis und kehrte nach Stationen in Aarau, Winterthur, St. Gallen, Ural (Russland), Lugano und erneut Aarau im Sommer wieder zum FCB zurück, wo er eine halbe Saison lang als Verstärkung der U21 zum Einsatz kam, dort aber nur noch sechs Spiele machte und ohne Skorerpunkt blieb.

Wie der FCB am Mittwoch mitteilt, beendet der Fussballer seine Aktivkarriere aufgrund immer häufiger auftretenden körperlichen Beschwerden. Aratore bleibt dem FCB aber erhalten. Er wird Assistenztrainer von Markus Neumayr in der U14.

Aratore sagt: «Ich freue mich extrem auf die neue Aufgabe und möchte nun möglichst viel von den anderen Nachwuchstrainern lernen und gleichzeitig meine langjährige Erfahrung als Spieler einbringen. Dass ich parallel zu diesem praktischen Teil meine Trainerausbildung vorantreiben kann, ist eine optimale Kombination.» (bz)

Szalai reicht Klage ein

Der Streit zwischen dem FC Basel und Adam Szalai geht weiter. Wie der Anwalt des Ungarn, der nicht mit der ersten Mannschaft nach Marbella gereist ist, gegenüber dem «Regionaljournal Basel» erklärt, habe man beim Zivilgericht Basel-Stadt definitiv Klage gegen den FCB eingereicht.

Im November hatte das Gericht entschieden, dass der Ungar wieder ins Mannschaftstraining integriert werden muss, nachdem er zuvor vom Klub ausgeschlossen wurde. Dieser Entscheid war aber nur provisorisch und wäre verfallen, falls Szalai bis zum 16. Januar nicht eine ordentliche Klage eingereicht hätte.

Szalais Anwalt sagt: «Ich bin erstaunt, dass ein Klub der Swiss Football League, der mit seinen vielen Fans auch eine Vorbildfunktion in der Gesellschaft hat, eine Entscheidung des Zivilgerichts des Kantons Basel-Stadt ignoriert.» (jaw/cfe)

FCB-Frauen trainieren – und verzeichnen drei Abgänge

Das Frauen-Team des FCB hat am Montag das Training wieder aufgenommen. Nach einer Trainingswoche auf Teneriffa (14. bis 21. Januar) testet das Team von Katja Greulich zweimal im Leichtathletik-Stadion St. Jakob. Die Liga wird am 11. Februar mit dem Heimspiel gegen Aarau fortgesetzt. Nicht mit dabei sein werden dann Selina Fockers, die per Leihe für ein halbes Jahr in die U20 des SC Freiburg geht, sowie Lana Golob (zu zu Pomigliano Calcio Femminile) und Sonja Merazguia (Vertragsauflösung), die den Verein verlassen. (cok)

Males fehlt, Comas und Augustin noch unklar

Im Dienstagstraining fehlt mit Darian Males ein weiterer Akteur des FC Basel angeschlagen. Ebenfalls noch nicht wieder im Mannschaftstraining sind Michael Lang und Hugo Novoa. Bei allen drei sollte es nichts langwieriges sein. Noch keine Diagnose gibt es dafür für Arnau Comas und Jean-Kevin Augustin, die sich weiter untersuchen lassen müssen. (cfe)

Höchste Saisonniederlage für Trabzonspor

Ins Titelrennen zurückkehren wollte Trainer Abdullah Avci mit seiner Mannschaft, doch nach der 0:5-Niederlage bei Alanyaspor in der 18. Runde der türkischen Süper Lig liegt Titelverteidiger Trabzonspor – am 16. und 23. Februar Gegner des FC Basel in den Playoffs der Conference League – nun bereits zehn Punkte hinter Leader Galatasaray. Es ist die höchste Saisonniederlage für Trabzon, das bereits vor knapp zwei Wochen eine empfindliche 1:4-Auswärtsniederlage hatte einstecken müssen. Im heimischen Stadion ist Trabzonspor seit eineinhalb Jahren ungeschlagen.  (cok)

Testspiel abgesagt

Der FC Basel vermeldet am Mittag, dass das für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen Real Balompédica Linense abgesagt wurde und stattdessen trainiert wird. Der Staff erachtet dies als sinnvoller. Im Spiel wären nämlich eher nur jene Akteure eingesetzt worden, welche Tags darauf gegen Dortmund nicht spielen werden. Da aber gegen Dortmund, wie schon gegen Freiburg, vier Mal 30 Minuten gespielt werden, dürften auch so die meisten Spieler auf ihre Minuten kommen. (jaw/cfe)

Comas und Augustin abgereist

Arnau Comas hat das Trainingslager des FC Basel wieder verlassen.

Arnau Comas hat das Trainingslager des FC Basel wieder verlassen.

Urs Lindt/Freshfocus

Im Testspiel vom Samstag mussten sich Arnau Comas und Jean-Kevin Augustin angeschlagen auswechseln lassen. Nun fehlen sie am Montag im Morgentraining wegen muskulären Verletzungen. Wie der FCB mitteilt, müssen sich die beiden Spieler Untersuchungen unterziehen lassen und sind deshalb auf dem Weg zurück nach Basel. Ebenfalls nicht im Teamtraining sind Michael Lang und Hugo Novoa. Sie sind angeschlagen und trainieren separat. Wieder voll einsatzfähig ist dafür Andi Zeqiri. (cfe)

Heiko Vogel eingetroffen

Seit Freitagabend ebenfalls in Südspanien weilt Heiko Vogel. Der neue Sportdirektor schaute sich am Samstag gleich das erste Testspiel an und wird am Montag den anwesenden Medien Rede und Antwort stehen. (cfe)

Der FCB verliert das Spiel und zwei Akteure angeschlagen

Im ersten Testspiel in Marbella unterliegt der FC Basel dem SC Freiburg mit 2:3. Die Freiburger führen zur Pause mit 2:0 - in einer Partie, die in vier Mal 30 Minuten ausgetragen wird. In der zweiten Halbzeit kommt der FCB mit zwei Toren zum zwischenzeitlichen Ausgleich, kassiert in der 104. Minute dann aber das 2:3. Für die beiden Basler Tore sorgen Darian Males und Bradley Fink.

Der FCB, der in einem 4-4-2 agiert und bei dem Hugo Novoa sein Debüt gibt, muss aber gleich zwei Spieler früh angeschlagen auswechseln. Erst Arnau Comas, wenige Minuten später Jean-Kevin Augustin.

Gar nicht erst spielen konnte Michael Lang, der Adduktoren-Probleme hat sowie Andi Zeqiri, der ebenfalls leicht angeschlagen ist. (cfe)

FC Basel 1893 – SC Freiburg 2:3 (2:2, 0:2,0:1)

Estadio Municipal de La Línea de la Concepción.
Tore: 12. Eigentor Xhaka 0:1. 54. Gregoritsch 0:2 (Günter). 72. Males 1:2 (Fink). 76. Fink 2:2. 104. Höler 2:3 (Doan).

Basel (1. Stunde): Hitz; López, Comas (19. Adams Nuhu), Pelmard, Calafiori; Millar, Xhaka, Diouf, Ndoye; Amdouni, Augustin (24. Fink).
Basel (2. Stunde): Salvi; Vogel, Adams Nuhu, Frei, Katterbach; Males (112. Onyegbule), Essiam, Burger, Kade; Akalé (91. Novoa), Fink.

Freiburg: Flekken (60. Uphoff); Sildillia (75. Siquet), Ginter (60. Röhl, 90. Ezekwem), Gulde (60. Engelhardt), Günter (60. Schmidt); Sallai (75. Doan), Eggestein (60. Jeong), Höfler (75. Wagner), Grifo (60. Weißhaupt); Kyereh (60. Höler), Gregoritsch (60. Petersen).

Bemerkungen: Basel ohne Lang und Zeqiri (angeschlagen). – Verwarnungen: Keine.

Burger trainiert, der FCB testet am Samstag

Nachdem man sich am Donnerstag kurz Sorgen um Wouter Burger machen musste, gibt es am Freitag Entwarnung: Der Holländer ist wieder wohl auf, der Kiefer schmerze zwar noch etwas, aber alles halb so wild. er kann wieder problemlos trainieren.

Somit dürfte auch einem Einsatz am Samstag im ersten Testspiel der Basler in Südspanien für Burger nichts im Weg stehen. Gegner ist der SC Freiburg, aktuell noch immer Bundesliga-Zweiter. Gespielt werden vier Mal 30 Minuten, Anpfiff ist um 15 Uhr. Das Spiel gibt es an dieser Stelle im Livestream. (cfe)

Burger bricht das Training frühzeitig ab

Kurz nach Start der spielerischen Übungen im Nachmittagstraining gibt es den ersten Schreckmoment: Wouter Burger geht zu Boden und bleibt lange liegen. Um ihn bildet sich eine Traube, der Holländer hält sich den Kopf, wird durchgecheckt. Weil er offenbar kurz weg war, bricht er in der Folge das Training frühzeitig ab und kehrt ins Hotel zurück. (cfe)

Die ersten Bilder aus Marbella mit prominentem Besuch

Novoa ist angekommen

Zum Nachmittagstraining am Donnerstag stösst auch Hugo Novoa zum Team. Die leihweise Verpflichtung des Spaniers wurde am Mittwoch bekannt gegeben. Novoa ist gemeinsam mit Kaderplaner Philipp Kaufmann am Morgen von Zürich nach Málaga geflogen, das Team hat er bereits kennen lernen können. Auch mit Alex Frei und Assistent Davide Callà unterhält er sich bereits angeregt (Bild). Mit Novoas Eintreffen wächst die Gruppe weiter an, die in Marbella trainiert. Aktuell umfasst das Basler Aufgebot 24 Feldspieler der ersten Mannschaft, vier Torhüter sowie zwei Nachwuchsspieler. (cfe)

Hugo Novoa (links) im Gespräch mit Alex Frei und Davide Callà.

Hugo Novoa (links) im Gespräch mit Alex Frei und Davide Callà.

cfe

Bologna und Calafiori

Riccardo Calafiori

Riccardo Calafiori

Bild: Imago

Kaum da, ranken sich die ersten Gerüchte um Riccardo Calafiori, der jüngst zu einem Sichtungslehrgang des italienischen Nationaltrainers Roberto Mancini eingeladen war. Nun berichtet der «Corriere dello Sport», dass sich Bologna mit dem Linksverteidiger beschäftigen soll. Der 20-Jährige hat beim FC Basel einen Vertrag bis 2025 plus Option und soll den FCB eine Ablöse von einer Million Euro an die AS Roma gekostet haben plus mögliche weitere Boni bis 500000 Euro. Ausserdem sollen dem FCB lediglich 60 Prozent bei einem Weiterverkauf zustehen, den Rest kassiert die Roma. Vier Millionen Euro soll das aktuelle Preisschild für Calafiori betragen, was unter dem Strich eine knapp Million Profit für den FCB bedeuten würde.  (cok)

Wiedersehen alter Freunde

Wie in jedem Jahr weilen in den ersten Januar-Wochen diverse europäische Klubs in Marbella und trainieren auf den Plätzen des Football Centers. Am ersten vollen Tag gab es gleich ein für Fabian Frei schönes Wiedersehen: Nicht nur sein Ex-Verein Mainz 05 ist da, sondern dort dabei natürlich auch Silvan Widmer, der seit der gemeinsamen Basler Zeit gut mit Frei befreundet ist. (cfe)

Die erste Morgeneinheit unter spanischer Sonne

Der FCB in Marbella.

Der FCB in Marbella.

Bild: cfe

Bei besten Witterungsbedingungen, 15 Grad Celsius und zeitweisem Sonnenschein, hat der FC Basel im Marbella Football Center – seit vielen Jahren die Stätte der Wintervorbereitung – am Donnerstag vollzählig und gut gelaunt die erste Vormittagseinheit seines zehntägigen Trainingslagers bestritten.  (cfe)

Der FCB bestätigt den Novoa-Deal

Der FC Basel hat den Transfer von Hugo Novoa am Mittwochabend offizialisiert. Der 19-jährige Spanier wird für 18 Monate von RB Leipzig ausgeliehen und reist am Donnerstag nach Marbella, wo er ins Trainingslager des Klubs stösst. Über Ablösemodalitäten oder das Bestehen einer Kaufoptionen informiert der Klub nicht. Die Ostdeutschen teilen mit, dass Novoas Vertrag bei Leipzig vor dem Abschied noch bis 2025 verlängert wurde.

Im Communiqué sagt Novoa: «Mit meiner Geschwindigkeit und meiner Stärke im Eins gegen Eins denke ich, dass ich dem FCB besonders in der Vorwärtsbewegung helfen kann.» Sportdirektor Heiko Vogel ergänzt: «Hugo ist ein junger Spieler mit grossem Potenzial. Wir freuen uns, dass wir mit ihm zusätzliche Optionen in der Offensive erhalten und dadurch noch unberechenbarer werden.»

Daniel Afriyie zieht den FCZ vor

Den ghanaische WM-Fahrer Daniel Afriyie hatte auch der FCB auf dem Zettel. Doch jetzt wechselt der 21-jährige Flügelstürmer zum Ligakonkurrenten FC Zürich. Das hat der Schweizer Meister offiziell vermeldet. (jaw)

Kommt Hugo Novoa leihweise aus Leipzig?

Hugo Novoa, hier mit Leipzigs Trainer Marco Rose.

Hugo Novoa, hier mit Leipzigs Trainer Marco Rose.

Bild: Imago

Hinweise deuten darauf, dass der fast 20-jährige spanische Flügelstürmer Hugo Novoa leihweise von RB Leipzig zum FC Basel stösst. So berichtet etwa «nau.ch».

Novoa, 2019 von Deportiva La Coruna nach Deutschland gekommen, inzwischen spanischer U21-Nationalspieler und mit 23 Einsätzen (2 Toren) für Leipzigs Fanionteam, ist ein äusserst schneller Spieler. mit 35,69 km/h wurde für ihn in dieser Hinserie der höchste Leipziger Wert gemessen; nur fünf Spieler in der Bundesliga sprinteten noch schneller.

Der Spieler hat die Reise ins Trainingslager in Abu Dhabi nicht angetreten. Wie der Verein mitteilte, sei für Novoa eine Leihstation gefunden, wo er mehr Spielpraxis bekommen soll als ihm von RB in Aussicht gestellt werden kann.  (cok)

Trabzonspor verliert erst Schlüsselspieler, dann unerwartet hoch

Edin Visca (links) fällt bei FCB-Gegner Trabzonspor längere Zeit aus.

Edin Visca (links) fällt bei FCB-Gegner Trabzonspor längere Zeit aus.

Bild: Imago

Trabzonspor, im Februar Gegner des FC Basel in der Conference League, hat sich in der Süper Lig eine unerwartet hohe Niederlage eingebrockt. Nach dem rauschenden 2:0 daheim über den Erzrivalen und Tabellenführer Fenerbahce – das 33. Heimspiel in Folge ohne Niederlage – verlor die Mannschaft von Trainer Abdullah Avci in Istanbul beim Fatih Karagümrük SK mit 1:4. Der Gegner – trainiert von Andrea Pirlo – katapultierte sich damit vom drittletzten auf den zwölften Platz, während Titelverteidiger Trabzonspor Fünfter bleibt, sieben Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter Galatasaray.

Trabzonspor spielte nach einem Platzverweis für den spanischen Innenverteidiger Marc Bartra, der den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt hatte, zehn Minuten in Unterzahl, ehe auch die Gastgeber dezimiert wurden. Schlimmer wiegt jedoch die erneute Verletzung des bosnischen Nationalspielers Edin Visca (32), der in der Offensive zu den Schlüsselspielern zählt und mit einem Schlüsselbeinbruch länger ausfällt.  (cok)

Orges Bunjaku kommt zurück in die Schweiz

Orges Bunjaku trug bis im Sommer 2021 das FCB-Trikot.

Orges Bunjaku trug bis im Sommer 2021 das FCB-Trikot.

Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Der FC Schaffhausen hat sich einen ehemaligen Basler Junior geschnappt. Von Grenoble Foot wird per sofort Orges Bunjaku bis zum Ende der Saison ausgeliehen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hatte den FCB (17 Einsätze bei den Profis) vor anderthalb Jahren in Richtung Ligue 2 verlassen, die Rückholoption liess Rotblau verstreichen. Doch in Frankreich (20 Einsätze) dort wurde der Kosovare auch nicht glücklich, weshalb er jetzt in der Ostschweiz einen neuen Anlauf nimmt. Bunjakus Vertrag bei Grenoble läuft noch bis 2024. (jaw)

Trainingsauftakt um 15 Uhr

Der FC Basel beendet heute seine dreiwöchigen Ferien. Um 15 Uhr bittet Alex Frei zum ersten Training im neuen Jahr. Es wird öffentlich zugänglich sein und auch die halbjährlichen Leistungstest beinhalten.

Am Mittwoch fliegt der FCB dann ins Trainingslager nach Marbella, wo er bis zum 14. Januar weilt. (jaw)

Taulant Xhaka und seine Kollegen treffen sich heute wieder im Joggeli.

Taulant Xhaka und seine Kollegen treffen sich heute wieder im Joggeli.

Claudio De Capitani / freshfocus

Leeds soll Ndoye verpflichten wollen

Während Dan Ndoye in Dubai im Urlaub weilt, kursieren laufend Gerüchte über seine Zukunft. Aus England war bereits in den vergangenen Tagen zu hören gewesen, dass der Basler Offensivakteur diverse Klubs auf sich aufmerksam gemacht habe.

Die «Daily Mail» nennt konkret Leeds United, welches Ndoye womöglich bereits im Januar-Transferfenster verpflichten wolle. Der Schweizer Nationalspieler, der den Cut für die WM verpasst hat, soll in seinem bis 2026 laufenden Vertrag beim FCB angeblich eine fixe Ausstiegsklausel integriert haben:

Das Portal «HITC» schreibt von einer angeblichen Summe von 25 Millionen Pfund, welche ein Transfer Ndoyes Leeds United kosten würde. Eine Stange Geld, welche der finanziell angeschlagene FCB dringlichst gebrauchen könnte. (cfe)

Neuer Sportchef für die FCB-Frauen

Nach dem kurzen Intermezzo von Elisabeth Mayr und einigen Monaten ohne Sportdirektor hat der FC Basel kurz vor Weihnachten die Verpflichtung eines neuen Sportchefs für seine Frauen-Abteilung bekannt gegeben. Der 32-jährige Ex-Fussballprofi (u.a. GC, Wohlen und in Griechenland) Theo Karapetsas kommt von den FCZ-Frauen, wo er eine ähnliche Rolle innehatte und übernimmt per Februar 2023. Beim FCB wird den gesamten Bereich des FCB-Frauenfussballs verantworten und damit auch Remo Gaugler entlasten. Der Nachwuchschef hatte zuletzt auch die Frauenabteilung unter seinem Schirm. (jaw)

Die Fifa zahlt dem FCB 598'400 Euro für seine WM-Fahrer

Klubs, welche Spieler an ein grosses Turnier abstellen, werden finanziell entlöhnt. Dabei spielen die Einsatzminuten der WM-Fahrer eine Rolle. Zudem gibt es Anteilszahlungen für Ex-Spieler, die erst vor kurzem den Verein verlassen haben. Bei der WM in Katar hat die Fifa insgesamt über 200 Millionen Franken für diesen Entschädigungspool bereitgestellt. Das Online-Portal «Ispo» hat jetzt berechnet, wie viel Geld jeder einzelne Verein erhalten hat. 

Für den FC Basel berechnet «Ispo» 598’400 Euro. YB kassiert als Schweizer Krösus 950'400 Euro, der Rest der Liga zusammen rund 700'000 Euro. Manchester City als weltweiter Krösus 4,17 Millionen, gefolgt Barcelona mit 4,17 Millionen und Bayern München mit 4,02 Millionen Euro. (jaw)

Wassermann jetzt offiziell allein fürs Catering zuständig

Der FC Basel hat am Mittwoch offiziell bestätigt, dass nach dem Abgang von Congeli die Firma Wassermann in Zukunft alleine fürs Catering im Joggeli zuständig ist.

Wie genau das neue Catering-Konzept aussieht und ob es besser funktioniert als das oft kritisierte alte, wird sich am 28. Januar beim ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den FC Luzern zeigen. (jaw)

Zweites Testspiel gegen den BVB

Der FC Basel hat das zweite von drei geplanten Testspielen im Trainingslager in Marbella fixiert. Nach dem Duell mit dem SC Freiburg am 7. Januar testet Rotblau am 13. Januar, dem Tag vor der Abreise, auch gegen Borussia Dortmund. Für Trainer Alex Frei ist es ein Wiedersehen mit dem Klub, für den er in 74 Spielen 34 Tore machte. (jaw)

FCB: Keine bindende Verabredung mit Szalai

Dass Adam Szalai beim FC Basel keine Zukunft hat, wurde von Klubchef David Degen vorige Woche noch einmal unterstrichen. Meldungen, wonach der 35-jährige Ungar im Anschluss an seinen bis Juni 2023 laufenden Vertrag eine Weiterbeschäftigung als Trainer versprochen worden sei, werden vom Klub nicht bestätigt. Bindende Verabredungen habe es beim Transfer von Mainz nach Basel Mitte Februar nicht gegeben. Szalai hat in der Zwischenzeit in Ungarn sein Trainer-A-Diplom erworben.  (cok)

Conference League

Offizielle Offerte für Pelmard gibt es (noch) nicht

Zu den Meldungen über ein Interesse des abstiegsbedrohten Serie-A-Klubs Cremonse an Verteidiger Andy Pelmard kann FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann nur sagen, dass in Basel derzeit keine konkrete Übernahmeofferte für den Franzosen vorliegt. Allerdings öffnet sich das Transferfenster in Italien offiziell erst am 2. Januar (Schweiz: 16. Januar).  (cok)

Weihnachtsgeschenk für Calafiori

Beim FC Basel konnte der Italiener noch nicht mit konstant guten Leistungen auftrumpfen. Dennoch berief ihn Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ins Weihnachtscamp (20. bis 22. Dezember) der Nationalmannschaft, in dem Mancini Perspektivspieler wie Calafiori für drei Tage genauer unter die Lupe nehmen will. Eine besondere Ehre für den 20-jährigen Linksverteidiger, der bisher zweimal für die U21 Italiens zum Einsatz kam. (jaw)

Hohe Ausstiegsklausel bei Dan Ndoye?

Wie der Daily Telegraph aus England berichtet, steht FCB-Flügel Dan Ndoye bei mindestens drei Klubs aus der Premier League auf dem Zettel. Der 22-Jährige soll in seinem noch bis 2026 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel von 25 Millionen haben. Ein möglicher Verkaufspreis dürfte aktuell aber deutlich unter dieser Summe liegen. (jaw)

Cremonese interessiert sich für Pelmard

Andy Pelmard ist zwar nicht mehr immer erste Wahl, aber trotzdem ein wichtiger Spieler für Alex Frei.

Andy Pelmard ist zwar nicht mehr immer erste Wahl, aber trotzdem ein wichtiger Spieler für Alex Frei.

Claudio Thoma / freshfocus

Cremonese, der aktuelle 18. der italienischen Serie A, will im Winter seine Defensive verstärken und bekundet offenbar Interesse an FCB-Innenverteidiger Andy Pelmard. Das berichtet Cremonasport.

Das Angebot der Italiener müsste aber schon deutlich über den kolportierten vier Millionen liegen, für die Pelmard vor einem Jahr von Nizza fest verpflichtet wurde. Ansonsten dürfte der FCB seinen polyvalenten Leistungsträger, der in den vergangenen anderthalb Jahren so viele Minuten wie kein anderer FCB-Spieler gesammelt hat, kaum ziehen lassen. (jaw)

FCB spielt in Spanien gegen den SC Freiburg

Der Trainingsbetrieb beim FC Basel ruht, die Spieler der ersten Mannschaft sind seit vergangenem Wochenende in Ferien und besammeln sich am 2. Januar wieder. Am 4. Januar bricht der Tross zum Trainingscamp nach Spanien auf (bis 14. Januar). Drei Testspiele sind im Marbella Football Center geplant, fixiert ist bereits ein Match gegen den SC Freiburg am 7. Januar, ausserdem will der FCB am 12. und 13. Januar testen. Der Ernst des Super-League-Lebens geht am 21. Januar in St. Gallen weiter. (cok)

Der FCB unter der Sonne des Südens in Marbella - hier im Januar 2020.

Der FCB unter der Sonne des Südens in Marbella - hier im Januar 2020.

Freshfocus

David Degen: «Ich gehe davon aus, dass es keine Zugänge gibt»

Im Klub-TV hat David Degen zu einer kleinen Bilanz ausgeholt. Darin erklärt er: «Ich gehe nicht davon aus, dass wir im Winter Zuzüge holen werden. Wir wollen das Kader lediglich verkleinern. Es wird ein paar fixe Abgänge und ein paar Leihabgänge geben.» 

Heiko Vogel bezeichnet Degen als «letztes Puzzleteil, das noch gefehlt hat». Der neue Sportdirektor soll als Bindeglied zwischen sportlicher Führung und Mannschaft agieren und auch der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen. «Das hat zuletzt gefehlt», sagt Degen.

Auch ein sportliches Ziel für die Rückrunde gibt Degen aus: «Der zweite Platz ist Pflicht», sagt er und denkt dabei vor allem an die dadurch geschaffte Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.

Zudem kündigt der FCB-Präsident an, dass der Gürtel aus finanziellen Gründen in Zukunft noch enger geschnallt werden muss und es weitere «harte Entscheide zum Wohle des FCB» geben wird. «Es ist unser oberstes Ziel, dass der FCB finanziell auf gesunden Beinen steht», erklärt Degen. (jaw)

Testspiel gegen Mannheim fällt dem Schnee zum Opfer

Das eigentlich für Samstag angesetzte letzte Testspiel vor der dreiwöchigen Winterpause des FC Basel fällt dem Schneefall zum Opfer. Der FCB teilt am Freitag mit, dass eine angemessene Durchführung unmöglich sei und der Test gegen Waldhof Mannheim ersatzlos gestrichen wird. (jaw)

Leeds United und RB Leipzig legen Transferstreit um Augustin bei

Wie das Portal transfermarkt.de meldet, haben Leeds United und RB Leipzig den Streit um eine hohe Millionenablöse für den aktuellen FCB-Stürmer Jean-Kévin Augustin beigelegt. Gemäss einer knappen Mitteilung des englischen Premier-League-Klubs haben sich die beiden Parteien gütlich geeinigt in einer jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzung, bei der der Internationale Sportgerichtshof CAS am 11. November entschieden hatte, dass RB Leipzig gut 21 Millionen Euro Ablösesumme zustehen und eine erste Rat von exakt 6'740'174 Euro festgelegt hatte.

In dem komplizierten Rechtsstreit hatten die durch die Corona-Pandemie verlängerte Saison 2020/21 sowie Fristen für eine Kaufoption eine Hauptrolle gespielt, Der damals ausgeliehene Augustin schloss sich später dem FC Nantes an und landete vergangenen Sommer ablösefrei beim FC Basel. In Leeds war er nur zu drei Teileinsätzen gekommen, in Basel ist er bis anhin auch nicht über eine Jokerrolle hinausgekommen und sein Marktwert wird inzwischen bei lediglich 1,5 Millionen Euro taxiert.  (cok)

Jean-Kévin Augustin.

Jean-Kévin Augustin.

Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus / 

Ltaief wechselt zurück nach Winterthur

Sayfallah Ltaief konnte in Basel nicht an die Leistungen aus der Aufstiegssaison mit Winterthur anknüpfen und macht jetzt einen Schritt zurück.

Sayfallah Ltaief konnte in Basel nicht an die Leistungen aus der Aufstiegssaison mit Winterthur anknüpfen und macht jetzt einen Schritt zurück. 

Marc Schumacher / freshfocus

Der FC Basel will im Winter seinen Kader verkleinern und hat am Montag einen ersten Abgang vermeldet: Sayfallah Ltaief wechselt per sofort und bis zum Ende der aktuellen Saison per Leihe zurück nach Winterthur. Ltaief soll dadurch in vertrautem Umfeld zu mehr Spielpraxis kommen, wie der FCB mitteilt.

In Basel kam der 22-jährige Flügelspieler in der Hinrunde nur zu 14 Teileinsätzen ohne Skorerpunkt. Statt mit Leistungen machte der tunesische Internationale mit verpassten Chancen und verpasstem Treffpunkt Schlagzeilen. Sein Vertrag läuft in Basel noch bis 2026. (jaw)

Später Schock für die FCB-Frauen

Das letzte Spiel des Jahres endet für die Frauen des FC Basel in Bern gegen YB mit einem späten Gegentreffer. Nachdem die Baslerinnen den 0:1-Pausenrückstand durch Courtney Strode und Nia Szenk drehen konnten, traf die erst Sekunden zuvor eingewechselte Malaurie Granges in der 93. Minute doch noch zum Ausgleich für YB, das in der Tabelle weiterhin wegen des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen FCB liegt. Beide haben allerdings schon 15 Punkte Rückstand auf Leader Servette, das alle bisherigen zehn Saisonspiele gewonnen hat. (jaw)

NLA. 10. Runde: Luzern - St. Gallen 0:3. Young Boys - Basel 2:2. Aarau - Grasshoppers 0:2. Rapperswil-Jona - Zürich 0:2. Yverdon - Servette 0:2. – Rangliste (alle zehn Spiele): 1. Servette 30. 2. Zürich 24. 3. Grasshoppers 22. 4. Young Boys 15. 5. Basel 15. 6. St. Gallen 13. 7. Luzern 12. 8. Aarau 9. 9. Rapperswil-Jona 3. 10. Yverdon 1.

Bern - Basel 2:2 (1:0)
Wankdorf.- 356 Zuschauende. - SR Ottmann. - Tore: 42. Beney 1:0, 73. Strode 1:1, 75. Eigentor 1:2, 90+4. Granges 2:2

Bern: Ackermann; Schassberger, Schlup, Zaugg, Neuhaus; Remy (83. Selina Ueltschi); Krawczyk, Waeber; Rilana Ueltschi (75. Granges), Carp, Beney (90. Sahlmann).

Basel: Tschudin; Szenk, Rüpke Jayasuriya, Vidal, Hamidi (90. Sticher); Schmid, Ndoutou; Pellier (46. Miotto), Hoti, Reger (72. Bubendorf); Strode.

Erster Sieg in der Testspielverlängerung der Hinrunde

Der FC Basel trennt sich von Mitarbeitenden

Frust bei den FCB-Frauen

Vanesa Hoti und die Frauen des FC Basel haben in Luzern Probleme.

Vanesa Hoti und die Frauen des FC Basel haben in Luzern Probleme.

Martin Meienberger / freshfocus

Die Hinrunde endet für die Frauen des FC Basel wie sie begonnen hat: mit einer Enttäuschung. In Luzern mussten sich die Baslerinnen am Samstagabend 0:1 geschlagen geben und das, obwohl das Team der neuen Trainerin Katja Greulich vor dem Spieltag zwar nur einen Platz aber fünf Punkte vor den Innerschweizerinnen platziert war.

Ein frühes Gegentor durch Debora Vogl in der 6. Minute konnte am Ende nicht mehr ausgeglichen werden. In Halbzeit 2 verschoss Kristina Sundov sogar noch einen Elfmeter. Und so mussten die FCB-Frauen im neunten Saisonspiel und damit zum Ende der Hinrunde bereits die dritte Saison-Niederlage hinnehmen.

Die FCB-Frauen beenden die Hinrunde damit auf Rang 5. Schon in einer Woche geht es im vorgezogenen ersten Spiel der Rückrunde in Bern gegen das aktuell punktgleiche YB gegen das nächste Team auf Augenhöhe. Im Anschluss beginnt die Winterpause. (jaw)

Resultate und Tabelle: NLA. 9. Runde: Luzern - Basel 1:0. Young Boys - Grasshoppers 2:3. Aarau - Servette 0:4. Yverdon - Zürich 0:3. St. Gallen-Staad - Rapperswil-Jona 3:1. - Rangliste (alle neun Spiele): 1. Servette 27. 2. Zürich 21. 3. Grasshoppers 19. 4. Young Boys 14. 5. Basel 14. 6. Luzern 12. 7. St. Gallen-Staad 10. 8. Aarau 9. 9. Rapperswil-Jona 3. 10. Yverdon 1.

Luzern - FCB-Frauen 1:0 (1:0)
Swissporarena. - Tor: 6. Vogel 1:0.
Basel: Tschudin; Szenk, Rüpke, Vidal, Hamidi; Missipo, Schmid; Miotto (73. Pellier), Reger, Hoti (46. Strode); Sundov.

Millar und Frei kommen zu einem WM-Einsatz

FCB-Captain Fabian Frei und Flügel Liam Millar dürfen sich jetzt offiziell WM-Spieler nennen. Frei kam beim 1:0-Sieg der Schweiz gegen Kamerun in der 72. Minute für Djibril Sow ins Spiel. Millar konnte nach seiner Einwechslung in der 80. Minute gegen Belgien nicht mehr für die Wende sorgen und sein WM-Debüt endete mit einer 0:1-Niederlage. Doch der Auftritt seiner offensivfreudigen Kanadier machte Spass. (jaw)

Katterbach wünscht sich eine Zukunft in Köln

Noah Katterbach hat es in Basel nicht leicht.

Noah Katterbach hat es in Basel nicht leicht.

Martin Meienberger / freshfocus

Noah Katterbach hat in der Länderspielpause dem Kölner Stadtanzeiger ein Interview gegeben, in dem er über seine Leihe in Basel und auch über eine mögliche Rückkehr zu seinem Heimatverein spricht. «Vorerst gehe ich davon aus, dass ich nach der Saison nach Köln zurückkehre. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem FC noch nicht fertig bin und würde mich gerne in Köln noch einmal beweisen», sagt Katterbach. Dessen Leihe läuft im Sommer 2023 aus und da Katterbach in Basel trotz kleiner Leistungssteigerung hinter Riccardo Calafiori nur die Nummer 2 hinten links ist, ist eine Zukunft in der Schweiz fraglich. (jaw)

Fünfmal samstags, zweimal davon im Joggeli

Für das dritte Saisonquartal sind fünf Spiele des FCB an einem Samstag terminiert worden, zwei davon im St. Jakob-Park. Davor sind noch zwei Runden der ersten Halbserie zu absolvieren, am 22. Januar in St. Gallen sowie am Samstag, 28. Januar, daheim gegen den FC Luzern (20.30 Uhr, Livespiel im SRF).

Ausserdem stehen im neuen Jahr noch der Nachtrag des Cup-Achtelfinals bei den Grasshoppers an (Mittwoch, 1. Februar) sowie die beiden Playoffspiele in der Conference League gegen Trabzonspor am 16. Februar in der Türkei und am 23. Februar in Basel.

Super League:
19. Runde, Sa, 4.2. (18.00 Uhr): Grasshoppers–FCB
20. Runde, Sa, 11.2. (20.30): FCB–FC Sion
21. Runde, So, 19.2. (16.30): FCB–Servette
22. Runde, So, 26.2. (16.30): FC Lugano–FCB
23. Runde, Sa, 4.3. (20.30): FC Luzern–FCB
24. Runde: So, 12.3. (16.30): FCB–FC St. Gallen
25. Runde: So, 19.3. (16.30): Young Boys–FCB
26. Runde: Sa, 1.4. (20.30): FCB–FC Winterthur
27. Runde: Sa, 8.4. (18.00): FC Zürich–FCB

Der Spielplan als PDF bei sfl.ch

Basler Firma sichert beim FCB

Nachdem der FC Basel vergangene Woche die Trennung von seinem für die Sicherheit zuständigen Team bekanntgegeben hat, teilt er nun mit, dass er sich künftig auf die Zusammenarbeit mit der Basler Firma Pantex AG stützt. Als neuer Leiter Sicherheit und damit als Nachfolger des abgelösten Rene Bonk fungiert ab 1. Februar Dominique Widmer. Der 46-jährige Basler ist seit 25 Jahren im Sicherheitswesen tätig und dies zuletzt für die UBS. Ab sofort übernimmt er bereits die wichtigsten Aufgaben. Damit, so der Klub in einer Mitteilung, seien «alle sicherheitsrelevanten Themen nahtlos abgedeckt».

Die 2013 gegründete Sicherheitsfirma Pantex ist mit den Gegebenheiten vertraut durch Aufträge im Shopping Center, dem Parkhaus sowie der St. Jakobshalle und stand auch schon im St. Jakob-Park im Einsatz. (cok)

Der FCB soll sich für einen WM-Fahrer aus Ghana interessieren

Ghanas WM-Fahrer Daniel Afriyie (links) soll beim FC Basel im Gespräch sein.

Ghanas WM-Fahrer Daniel Afriyie (links) soll beim FC Basel im Gespräch sein.

Imago

Daniel Afriyie ist 21 Jahre alt, 1,75 Meter gross und machte beim 2:0-Sieg Ghanas gegen die Schweiz das zweite Länderspiel für sein Land. Erstmals stand er in der Startaufstellung und damit im Rampenlicht. Ob das gut für den FC Basel ist, wird sich weisen. Denn der Linksaussen soll gemäss eines Berichts von Afrikabase das Interesse des FCB geweckt haben.

Afriyie steht aktuell noch bis Ende Jahr in Ghana bei den Hearts of Oak unter Vertrag, will diesen aber nicht  verlängern und ist deshalb im Winter ablösefrei zu haben.

Beim FCB träfe Afriyie mit Kasim Adams, Emmanuel Essiam und Jonas Adjetey auf drei Landsmänner, die bei der Eingewöhnung helfen könnten.

Die U-Länderspiel-Übersicht der FCB-Spieler

- Katterbach schlägt Calafiori: In einem Testspiel der U21 Deutschland gegen die U21 Italiens kam es nicht zum direkten Duell der beiden Basler Linksverteidger Noah Katterbach und Riccardo Calafiori, weil der Italiener bei der 2:4-Niederlage 90 Minuten auf der Bank sass. Katterbach spielte dagegen 75 Minuten und freute sich über den Sieg.

- Comas debütiert für Spanien: FCB-Innenverteidiger Arnau Comas hat am Freitagabend beim 2:0-Testspiel-Sieg der spanischen U21 gegen Japan über 90 Minuten sein Debüt für das beste Nachwuchsteam seines Heimatlandes gegeben. Ein Highlight für den 22-Jährigen und der Lohn für eine gute Hinrunde beim FC Basel.

- Diouf mit zwei Toren in drei Spielen: Andy Diouf hat mit der U20 Frankreichs drei Testspiele (2x über 90 Minuten und 1x als Einwechselspieler) bestritten. Beim 6:0 gegen Indonesien traf er zum 1:0 und auch beim 1:1 gegen den Nachwuchs Saudi Arabiens sorgte Diouf nach seiner Einwechslung für die Führung in der 82. Minute, doch die Saudis konnten kurz vor Schluss noch ausgleichen. Zum Abschluss des Zusammenzugs siegte Diouf mit Der französischen U20 gegen Japan 2:1.

Philipp Kaufmann: «Kein grosser Umbruch im Winter»

FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann hat am Freitag gegenüber «Radio Basilisk» erklärt, dass es im Winter keine grossen Veränderungen im Kader geben soll. «Das ist ganz klar unser Ziel», so Kaufmann. Er erklärt, dass der FCB auch aus finanziellen Gründen keine Leistungsträger verkaufen muss und lediglich rund fünf Spieler abgeben will, die sich in der Hinrunde nicht durchsetzen konnten. (jaw)

Comas debütiert für die U21 Spaniens

FCB-Innenverteidiger Arnau Comas hat am Freitagabend beim 2:0-Testspiel-Sieg der spanischen U21 gegen Japan sein Debüt für das beste Nachwuchsteam seines Heimatlandes gegeben. Ein Highlight für den 22-Jährigen und der Lohn für eine gute Hinrunde beim FC Basel. (jaw)

Katterbach-Leihe soll angeblich bis Sommer dauern

Ursprünglich war bei der Leihe von Noah Katterbach immer von einer Dauer bis Ende des Jahres gesprochen worden. So hatte es der FC Basel zu Jahresbeginn bei seiner Verpflichtung vom 1. FC Köln kommuniziert.

Nach eher durchzogenen Leistungen war daher auch eher klar, dass Katterbach sein letztes Spiel für den FCB bereits hinter sich hat, die Leihe nicht verlängern würde.

Wie der Kölner «Express » aus Katterbachs Heimat nun schreibt, verlängert sich das Leih-Geschäft für den U21-Nationalspieler Deutschlands in Basel nun aber doch. Bis Sommer 2023. Genauer gesagt, bis zum 30. Juni 2023. Die Basler können dagegen angeblich nichts tun. Das Arbeitspapier sei schon bei der Unterschrift von Kölner Seite darauf ausgelegt gewesen, dass die Leihe am Ende über 1,5 Saison laufen würde.

An eine fixe Übernahme - der «Express »spricht von einer Kaufoption über 1,5 Millionen Euro - denke der FCB nicht. Dies deckt sich auch mit hiesigen Informationen. Es sei jedoch auch gut möglich, dass der Linksverteidiger trotz Ausdehnung der Leihe gar nicht weiter in Basel spiele. Spieler und Berater seinen mit den Einsatzzeiten beim FCB unzufrieden.

Am vergangenen Freitag hatte FCB-Trainer Alex Frei den Spieler zu jenen gezählt, deren Situation man in der Winterpause anschauen müsse, meinte, dass er von Vertragsdetails «keine Ahnung» habe und sagte: «Ich bin sehr zufrieden mit Noah Katterbach.»  (cfe/cok)

Kasim Adams nicht im Kader der Black Stars, auch Ltaief nicht nominiert

Die Hoffnungen von Kasim Adams, im letzten Augenblick noch auf den WM-Zug aufzuspringen, haben sich nicht erfüllt. Am Montag hat Ghanas Interims-Nationaltrainer Otto Addo in Accra den 26-Mann-Kader für Katar benannt, dem der FCB-Verteidiger nicht angehört. Mit dabei ist dafür St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi.

Ghana ist am Donnerstag (11 Uhr) der letzte Testspielgegner der Schweiz in Abu Dhabi. An der WM treffen die Black Stars in ihrer Gruppe auf Portugal, Südkorea und Uruguay.

Weil auch Sayfallah Ltaief nicht für Tunesien nominiert wurde, sind aus den Reihen des aktuellen FCB-Kaders nur zwei Spieler in Kater mit dabei: Fabian Frei mit der Schweiz und Liam Millar mit Kanada. (cok)

Liam Millar fährt zur WM

Trotz einem unbefriedigenden halben Jahr in Basel fährt Liam Millar mit Kanada an die WM in Katar. Nationaltrainer John Herdman setzt weiter auf den Basler Flügel, der in der Qualifikation fester Bestandteil des Teams war, das sich zum ersten Mal seit 1986 und zum erst zweiten Mal überhaupt für eine Fussball-WM qualifiziert hat. In Gruppe F triff Millar mit Kanada auf Belgien, Marokko und Kroatien. (jaw)

Zivilgericht macht Szalai den Weg frei zurück ins Mannschaftstraining

Adam Szalai.

Adam Szalai.

Imago

Auf juristischem Weg kehrt Adam Szalai am Montag ins Training beim FC Basel zurück. In einem Instagram-Beitrag hat der 34-jährige Ungar, der beim FCB in Ungnade gefallen ist, bekanntgegeben, dass am vergangenen Donnerstag das  Zivilgericht Basel den Klub per vorsorglicher Massnahme dazu verpflichtet hat, Szalai wieder ins Mannschaftstraining zu integrieren. Darüber freut sich der Stürmerroutinier und dankt der Profispieler-Organisation SAFP für den rechtlichen Beistand.

«Leider musste ich mir dieses Recht vor Gericht erstreiten, weil sich der FCB dagegen gewehrt hat», schreibt Szalai.

Ohne offizielle Angaben von Gründen war Szalai vor einigen Wochen von seinem Arbeitgeber zu Einzeltraining abgeschoben worden (siehe auch Blog-Eintrag vom 1. November). Der Spieler war im Februar kurz Ende der Transferpflicht vom Bundesligisten Mainz 05 verpflichtet worden mit einem Vertrag bis Ende dieser Saison. Am 3. September, bei der 1:2-Niederlage in Sion, hatte Szalai sein letztes von 24 Spielen (6 Tore) im FCB-Trikot bestritten.

Am Freitag hatte Cheftrainer Alex Frei nicht näher auf die Personalie eingehen wollen und sagte lediglich: «Irgendwann muss man sich als Trainer entscheiden, wie die Zukunft aussieht.» Und die sieht er mit den vier Stürmern Zeqiri, Fink, Augustin und Sène im Kader.

Nach dem letzten Pflichtspiel des Jahres, der 0:1-Niederlage bei den Grasshoppers, beginnt zwar ein langer Unterbruch mit der WM in Katar, beim FCB wird aber bis zum zweiten Dezember-Wochenende trainiert. In dieser Zeit trägt die Mannschaft ausserdem drei Testspiele aus. Vom 12. Dezember bis 2. Januar herrscht dann auch im Betrieb der 1. Mannschaft Winterpause. Am 4. Januar geht es ins übliche Wintertrainingslager nach Südspanien und am 22. Januar wird die Meisterschaft (in St. Gallen) fortgesetzt.

Ob dann Adam Szalai noch zum Kader gehört, dass, so lässt der Klub wissen, sei Gegenstand von Gesprächen, die in dieser Woche intensiviert werden sollen.  (cok)

Testspiele des FC Basel
20. November (13.30 Uhr, Nachwuchs-Campus): SV Sandhausen
3. Dezember (14.30 Uhr, Stade de la Tuilière): FC Lausanne-Sport
10. Dezember (14.30 Uhr, Sportanlagen St. Jakob): SV Waldhof Mannheim

Alex Frei und der neue Modus

Schon Mitte der Woche wollte sich Alex Frei zur Modus-Frage nicht gross auf die Äste hinauslassen. Als am Freitagmittag die Playoff-Kuh vom Eis war inklusive Kurschwenk seines Klubchefs David Degen, meinte der FCB-Trainer: «Ich habe über das Thema Playoff sehr selten mit David Degen geredet. Was haben wir Trainer am Ende schon für eine Wahl? Du kannst eine Meinung haben, und ansonsten musst du akzeptieren, was entschieden wird und denen vertrauen, die den Fussball bestimmen. Dem habe ich mich zu fügen.»

Seine lapidare Reaktion auf das «schottische Modell», mit dem ab kommender Saison die Meisterschaft ausgespielt wird:
«Wir haben ab nächster Saison zwei Spiele mehr.» Was er noch anfügte: «Wenn du zu den Klubs zwischen Platz 1 und 6 gehörst, erhälst du mehr Planungssicherheit. Das kann von Vorteil sein.»  (cok)

Vor GC-FCB: Trainer Alex Frei voller Zuversicht

Das 30. Pflichtspiel innert 120 Tagen bestreitet der FC Basel am Samstag bei den Grasshoppers und beendet damit eine Halbserie, die es in dieser Dichte samt Europacup noch nicht gegeben hat. Ausser den verletzten Sergio Lopez, Tician Tushi und dem angeschlagenen Hugo Vogel hat Trainer Alex Frei Vollbestand zu Verfügung, und er ist «sehr zuversichtlich, dass wir gegen GC gewinnen».

«Die Spieler wissen, dass sie noch einmal über sich hinauswachsen müssen», sagte FCB-Trainer Frei am Freitag bei der letzten Medienzusammenkunft vor einem Spiel. Mit drei weiteren Punkten könne man Tuchfühlung wahren auf Platz 2, der in der Endabrechnung einen Platz in der Qualifikation zur Champions League bedeuten würde. Inklusive des Überwinterns in der Conference League und im Schweizer Cup, wäre das in Freis Augen keine perfekte Hinrunde, «aber eine ordentliche bis gute».

Die Horrorserie von GC gegen den FCB

Alex Frei mag sich gerne an den Zürcher Hardturm und tolle Spiele gegen GC erinnern – auch wenn er dort anfangs mit Basel, Luzern und Servette eine negative Bilanz (1-1-5) hatte. In der zweiten Zeit beim FCB sah das – dannzumal im Letzigrund – besser aus (2-2-1), und die jüngste FCB-Serie im Letzigrund gegen den Rekordmeister dauert bereits seit 13. September 2014 an: Ein 1:3 war die letzte Niederlage des FCB bei GC (seither: 10-1-0), und insgesamt blicken die Grasshoppers auf eine Horrorserie gegen den FCB: seit 17 Spielen haben sie nicht mehr gewonnen. Vergleichbare Erfolgsserien weist der FCB nicht (mehr) aus.

Als «nicht einfach zu deuten» sieht Frei die Grasshoppers was Auftritt und Stimmung im Umfeld anbelangt. Grossen Respekt nötigt ihm die Arbeit von Giorgio Contini mit Spielern unterschiedlichster Herkunft ab, die dem GC-Trainer bis zum letzten Transfertag auf den Trainingsplatz gestellt wurden. GC ist zwar lediglich Achter, liegt aber auch nur vier Zähler hinter Basel.

FCB erst zum zweiten Mal live im Free-TV

Nach dem Saison-Auftakt in Winterthur wird – dem Europacup geschuldet – erst zum zweiten Mal ein Super-League-Spiel mit FCB-Beteiligung live im Free-TV gezeigt: ab 20.30 Uhr auf SRF 2.  (cok)

Arnau Comas für spanische U21-Auswahl nominiert

FCB-Innenverteidiger Arnau Comas ist erstmals für die spanische U21-Nationalmannschaft und ein Testspiel gegen Japan am 18. November in Sevilla aufgeboten worden.

Für den Spieler selbst ist es Bestätigung und genauso für Alex Frei, seinen Klubtrainer, der am Freitag darauf hingewiesen haben wollte, dass er in seinem ersten halben Jahr beim FC Basel bei rund einem Dutzend Spieler eine positive Entwicklung erkennt.

Der 22-jährige Comas war im Sommer aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona zum FCB gestossen, hat seither 25 der 29 Wettbewerbsspiele bestritten und dabei fast durchwegs überzeugt. Das ist auch Luis de la Fuente, dem Trainer der spanischen U21, nicht verborgen geblieben.  (cok)

WM-Aufgebot: Millar weiss am Sonntag, Adams und Ltaief am Montag mehr

Nach dem seit Mittwoch feststeht, dass Fabian Frei zum Schweizer WM-Aufgebot gehört, müssen sich zwei weitere WM-Kandidaten aus den Reihen des FCB noch gedulden: Am Sonntag will der kanadische Verband seinen WM-Kader bekanntgeben, wobei Liam Millar zuletzt stets zum Kreis der Nationalmannschaft zählte. Im letzten Moment auf den ghanaischen Zug aufspringen könnte Kasim Adams. Nationaltrainer Otto Addo, der frühere Spieler unter anderem von Borussia Dortmund, lässt am Montag die Katze aus dem Sack. Und am gleichen Tag wird auch Tunesien entscheiden, ob Sayfallah Ltaief mit nach Katar darf. (cok)

Der FCB sagt «Nein» zu den Playoffs - und «Ja »zum Schotten-Modus

Am heutigen Freitag wird in Bern über die Zukunft des Spielmodus in der Super League abgestimmt. Die Frage dabei ist: Bleiben die Playoffs, welche eigentlich bereits angenommen wurden, bestehen, oder kommt der Schotten-Modus?

Wie der FC Basel zu dieser Frage steht, war bis jetzt unklar. Im Mai hatte Klubboss David Degen noch für die Playoffs gestimmt. Weil sie modern und reizvoll sind. Vor allem auch finanziell. Seither gab es kein Statement mehr des FC Basel, aus welchem eine Tendenz für die Abstimmung vom heutigen Freitag ablesbar war. Bis jetzt.

Kurz vor Mittag lässt der FCB verlauten: Der Klub ist gegen die Playoffs und für den Schotten-Modus. «Nicht, weil der FCB sich mit dem Zurückrudern und Umschwenken auf den «nächstbesten» Modus völlig identifizieren kann, sondern weil er diesen Weg für das kleinere Übel hält – gegenüber einer Playoff-Variante ohne «Finalissima», so die Erklärung auf der Vereinshomepage.

Dabei hält der FCB weiter fest, dass die ursprüngliche Variante - inklusive Meister-Playoffs - aus FCB-Sicht die bevorzugte gewesen wäre, «weil sie ein Stück weit revolutionär gewesen wäre».

Wieso man nun für den Schotten-Modus gestimmt habe, wird wie folgt erläutert: «Die ursprüngliche Variante hat aber wohl keine Chance mehr, nicht zuletzt deshalb, weil gegenüber einer «Finalissima» auch Bedenken seitens der Behörden geäussert werden. Und natürlich will sich der FCB-Verwaltungsrat auch nicht gegen einen grossen Teil der Schweizer Fanbasis stellen – und spricht sich deshalb für den Schotten-Modus aus.» (cfe)

Pavlovic und Okafor an der Spitze der Marktwerte in Österreich

Vielleicht können sich nicht einmal mehr alle an Strahinja Pavlovic erinnern. Nur zehn Partien machte er in diesem Frühjahr während seiner Leihe beim FC Basel. Überzeugen konnte er dabei nie. Dabei war er von der AS Monaco als vielversprechendes Talent ausgeliehen worden.

Was er in Basel nicht unter Beweis stellen konnte, gelingt ihm nun bei RB Salzburg, seinem aktuellen Verein. In der Champions League stand er in allen Partien über 90 Minuten auf dem Platz, beeindruckte jeweils. Auch in der Liga ist er kaum mehr wegzudenken.

Dank dieser Leistungen ist nun auch sein Marktwert explodiert. Von 8 auf 20 Millionen Euro hat sich dieser gesteigert. Damit steht Pavlovic im heute neu publizierten Ranking der wertvollsten Spieler der österreichischen Bundesliga auf Rang 2 - gemeinsam mit Nicolas Seiwald, Lukas Sucic und Benjamin Sesko.

Überflügelt wird er dabei nur von einem, der in Basel mit Sicherheit noch immer in guter Erinnerung ist: Noah Okafor. Bei der letzten Bewertung war Okafor laut dem Portal «transfermarkt.de» bereits stolze 18 Millionen Euro wert. Jetzt aber sind es gar 25 Millionen Euro. Der Schweizer WM-Fahrer ist damit der wertvollste Spieler in der Liga Österreichs.

Und nicht nur das. Okafor springt auch im Schweizerischen Landesvergleich auf Rang 3 (und teilt sich diesen mit BVB-Goalie Gregor Kobel). Wertvoller sind nur noch die Premier-League-Profis Manuel Akanji (30 Millionen Euro) und Granit Xhaka (28 Millionen Euro). (cfe)

In der nächsten Runde würde St. Gallen warten

Während in dieser Woche die Konkurrenz ihre Achtelfinals im Cup absolviert hat, steht das Duell für den FC Basel auf dieser Stufe im Schweizer Cup erst Anfang Februar an. Klar ist aber bereits, auf wen die Basler im Viertelfinal treffen würden, sollten sie gegen GC am 1. Februar siegen: St. Gallen hiesse der Gegner. Es ist erneut ein happiges Los für die Basler. (cfe)

Wohl  mit Hitz zum Nachholspiel nach Luzern

Am Mittwoch (Anstoss: 20.30 Uhr) gastiert der FCB in Luzern und holt das verlegte Spiel der 3. Runde nach, mit dem die Tabelle der Super League (endlich) begradigt wird und mit dem sich Basel die Gelegenheit bietet, auf einen Schlag vier Tabellenränge gutmachen zu können. 

Die Personalsituation:
Noch für ein weiteres Spiel ist Michal Lang gesperrt, zur Verletztenliste gesellte sich neben Sergio Lopez und Tician Tushi auch Hugo Vogel. Bei Marwin Hitz (Achillessehnenprobleme) ging Alex Frei am Dienstag davon aus, dass er wieder seinen Platz im Tor einnehmen kann. Ansonsten liess der Cheftrainer durchblicken, dass er keine grossartigen Umbauten seiner Startelf beabsichtige. Gelb-gefährdet sind Darian Males sowie Liam Millar.

Zum Gegner sagt Trainer Alex Frei:
«Die Mannschaft ist sehr strukturiert, sehr solidarisch, in Max Meyer und Ardon Jashari haben sie zwei richtig geile Kicker und die anderen kennen ihre Rolle, was es schwer macht in Luzern zu gewinnen.» Er sagt aber auch: «Es ist eine grosse Möglichkeit für uns, ein paar Sachen zu korrigieren.» Und zum seit Wochen anhaltenden Tohuwabohu in Luzern meint Alex Frei:

«Ich bin der Meinung, dass all die Aktionen rund um den FC Luzern – die sich ja alle halbe Jahr wiederholen – den Klub in diesem Fall eher stärker als schwächer machen. Weil das Zusammengehörigkeitsgefühl wesentlich grösser ist als es auch schon gewesen ist.»

Fast genau acht Jahre ist es her, dass das Intermezzo von Frei als Sportchef beim FC Luzern zu Ende ging - eine Engagement, unmittelbar nach Beendigung seiner Spielerkarriere beim FCB aufgenommen, das Frei seinerzeit an den Rand eines Burnouts führte. Jetzt kehrt er erstmals in einem Wettbewerbsspiel in offizieller Funktion zurück in die Swissporarena, empfindet dabei aber keine besonderen Emotionen: «Null. Weil diejenigen, die nicht so lieb waren, sind gar nicht mehr dort.»  (cok)

Frick erinnert sich an jungen Alex Frei und muss die Offensive umbauen

Weil der Basler Pascal Schürpf sich ebenso verletzt hat wie Dejan Sorgic und obendrein Sofyan Chader beim 1:1 gegen Winterthur am Samstag die gelbrote-Karte sah, muss Trainer Mario Frick in der Offensive ordentlich umbauen. so ist damit zu rechnen, dass gegen den FCB der togolesische Internationale Thibault Klidjé (21) sein Startelfdebüt auf dem linken Flügel gibt. Vor Max Meyer im Zentrum und Asumah Abubakar auf rechts wird Joaquin Ardaiz als Mittelstürmer im 4-2-3-1-System eine weitere Chance erhalten. Der 23-jährige Uruguayer, vorige Saison im Trikot des FC Schaffhausen mit 20 Treffern Torschützenkönig der Challenge League, hat in bisher 13 Einsätzen für die Luzerner noch nicht getroffen.

Ein klare Einschätzung liefert Frick zur aktuellen Verfassung des FC Basel ab, für den er selbst zwischen 1996 und '99 in 80 Spielen 30 Tore erzielt hat: «Die Basler tun sich extrem schwer gegen tief stehende Gegner, sie lassen dazu viele Grosschancen liegen. Die Doppelbelastung mit der Conference League und der enorme Druck beim FCB haben ihre Spuren hinterlassen.»

Fundsache: Mario Frick (links) und Alex Frei 1999 im Krienser Kleinfeld.

Fundsache: Mario Frick (links) und Alex Frei 1999 im Krienser Kleinfeld.

Bruno A. Arnold/NLZ

Zum Wiedersehen mit Alex Frei an dessen alter Wirkungsstätte - wo übrigens auch Mirko Salvi, Darian Males und Bradley Fink schon das FCL-Trikot trugen - erinnert sich der fünf Jahre ältere Mario Frick an lange zurückliegende gemeinsame Zeiten. Frick war damals Stammstürmer beim FC Basel und nahm den Jungspund Alex Frei unter seine Fittiche. Der Liechtensteiner Mario Frick sagte am Dienstag in der Medienrunde in Luzern:

«Alex Frei und mich verbinden viele Dinge. Wir sind die Rekordtorschützen unserer Länder, spielten oft mit dem Nationalteam gegeneinander. Als ich beim FCB gesetzt war, kam Alex als 17-jähriger Stürmer ins Kader. Er hatte in dieser ersten Zeit bei Basel einen schweren Stand, ich war ein Mitspieler, der ihn auffing. In der Challenge League begegneten wir uns als Trainer wieder, er für Wil, ich bei Vaduz. Wir verstehen uns sehr gut.»

Beim FC Basel wurde Alex Frei seinerzeit gewogen und für zu leicht befunden. Was einen ersten Wechsel nach Thun, dann weitere zur Folge hatte - und eine grossartige Karriere in Gang setzte.  (cok)

Drei Testspieltermine und die Anstosszeiten gegen Trabzon

Nach dem letzten (Auswärts-)Spiel am Samstag bei den Grasshoppers beginnt für den FCB die wahrscheinlich längste Winterpause seiner jüngeren Wettspielgeschichte; bedingt durch die Weltmeisterschaft. Cheftrainer Alex Frei behält ausser eventuellen WM-Fahrern (Fabian Frei? Kasim Adams? Liam Millar? Darian Males oder Dan Ndoye?) seine Schäfchen beisammen und trainiert bis Mitte Dezember. In dieser Zeit sind drei Testspiele geplant:

  • 20. 11, 13.30 Uhr, Nachwuchs-Campus: FCB - SV Sandhausen (2. Bundesliga)
  • 3. 12., 14.30 Uhr, Stade Tuilière: Lausanne-Sport - FCB
  • 10. 12., 14.30 Uhr, Sportanlagen St. Jakob: FCB - SV Waldhof Mannheim (3. Liga)

Ausserdem hat die Uefa die Anstosszeiten für die beiden Playoff-Spiele des FCB in der Conference League festgelegt: In Trabzon wird das Hinspiel am 16. Februar um 18.45 Uhr (20.45 Uhr Ortszeit) angepfiffen, das Rückspiel im Joggeli eine Woche später am 23. Februar ist ein Spätspiel mit Anstoss um 21 Uhr.  (cok)

Luzern ohne Schürpf und Sorgic gegen den FCB

Für das Nachholspiel der Super League am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen den FC Basel muss der FC Luzern auf zwei Stammkräfte verzichten: Der Ex-Basler Pascal Schürpf erlitt beim 1:1 gegen Winterthur einen Muskelbünderiss am Adduktor und im selben Spiel zog sich Offensivpartner Dejan Sorgic ein Knochenmarködem am linken Knie zu. Beide Spieler fallen für längere Zeit aus.

Protest abgelehnt

Die Swiss Football League hat den Protest, den der FC Basel gegen die Wertung vom 0:0 gegen den FCZ in der Halbzeitpause eingereicht hatte, erwartungsgemäss abgelehnt. Damals war Zürich-Trainer Bo Henriksen trotz Platzverweis in die Kabine gegangen, ein Verhalten, das in den Reglementen der SFL gar nicht thematisiert wird, weshalb - so die Disziplinarkommission - die Grundlage für den Protest fehlt. (jaw)

Der FC Basel trifft auf Trabzonspor

Die Auslosung für die Sechzehntelfinals der Conference League fand heute in Nyon statt und hat dem FC Basel die Aufgabe Trabzonspor beschert. Die Spiele finden am 16. Februar (Anstoss 18.45 Uhr) auswärts und am 23. Februar (21.00 Uhr) in Basel statt. (jaw)

Die Sechzehntelfinals in der Übersicht:
Trabzonspor - FC Basel
Qarabag Agdam - KAA Gent
Lazio Rom - CFR Cluj
Bodö/Glimt - Lech Posen
Sporting Braga - AC Fiorentina
AEC Larnaca - Dnipro
Sheriff Tiraspol - Partizan Belgrad
Ludogorets Rasgrad - RSC Anderlecht

Auf diese Gegner kann der FC Basel treffen

Als Gruppenzweiter der Conference League muss der FC Basel anders als vor einem Jahr, als er direkt ins Achtelfinale einzog, ein Sechzehntelfinale spielen. Der Gegner wird am Montag um 14 Uhr ausgelost. Sicher ist, dass es sich um einen Gruppendritten aus der Europa League handelt. Die Spiele finden am 16. (auswärts) und 23. Februar (in Basel) statt. (jaw)

Folgende Teams befinden sich in der Verlosung:
Sheriff Tiraspol, Lazio Rom, Qarabag Agdam, Trabzonspor, AEK Larnaka, Ludogorets Rasgrad, Sporting Braga und Bodö/Glimt.

Der FCB spielt auf Sieg

Theoretisch reicht dem FC Basel im kapitalen Spiel gegen Pjunik Jerewan ein Unentschieden. Will man aber auf Nummer sicher gehen, muss ein Sieg her. Und genau auf das setzt auch Trainer Alex Frei und will auf Sieg spielen. Er sagt: «Auf Unentschieden spielen liegt uns nicht. Wir waren immer dann am besten, wenn wir befreit gespielt haben.»

Wie gut seine Mannschaft die Reise überstanden hat, kann er vor dem Training nicht sagen. Er spricht davon, dass es ungewöhnlich war, nach dem Frühstück noch einmal ins Bett zu gehen. «Aber solche Dinge machen doch auch den Reiz der internationalen Spiele aus.» (cfe)

Calafiori und die Erzählungen Mkhitaryans

Riccardo Calafiori ist für die armenischen Medienvertreter am Tag vor dem Spiel ein beliebter Auskunftgeber: denn der Römer in Diensten des FC Basel spielte bei der AS Roma mit Henrikh Mkhitaryan zusammen, dem wohl berühmtesten Fussballer des Landes, der ausserdem aus der Jugend-Akademie des hiesigen FC Pjunik Jerewanstammt. «Er ist ein fantastischer Typ und Fussballer. Henrikh sprach viel von Armenien, wie toll es hier ist. Für mich ist es aber das erste Mal, dass ich hier bin», so der Linksverteidiger des FC Basel. Zum Spiel sagt Calafiori: «Es wird ein schwieriger, entscheidender Match für uns werden.» Er sei der Meinung, dass man sich früher für die K.o.-Phase hätte qualifizieren sollen, sagt aber auch: «In Europa ist es immer schwierig. Jetzt dürfen wir einfach nicht verlieren». (cfe)

Der Römer in Diensten des FC Basel: Riccardo Calafiori.

Der Römer in Diensten des FC Basel: Riccardo Calafiori.

Claudio Thoma / freshfocus

Salvi ersetzt erneut den unpässlichen Hitz im Tor

Marwin Hitz, der nach wie vor an einer Achillessehnenentzündung laboriert, und der erkrankte Jean-Kévin Augustin fehlen dem FC Basel für das Spiel am Donnerstag (18.45 Uhr) in Armenien. Ebenfalls nicht zur Reisegruppe, die bereits am späten Dienstagabend vom Airport Basel-Mulhouse aus den fünfstündigen Flug nach Jerewan antrat, gehörte Wouter Burger, der für das letzte Gruppenspiel gelb-gesperrt ist.

Kein Aufgebot erhalten haben Sergio López, Tician Tushi (beide verletzt), Yannick Marchand, Emanuelle Essiam, Hugo Vogel sowie der suspendierte Adam Szalai (siehe Meldung unten).

Durch Hitz’ Ausfall – die Probleme sollen nicht so gravierend sein, dass nicht ein Einsatz am Sonntag im Heimspiel gegen Sion infrage kommt – wird in Jerewan erneut Mirko Salvi im FCB-Tor stehen. Die Nummer 2 vertrat bereits vor drei Wochen in Bratislava den erkrankten Hitz und ersetzte ihn vergangenen Sonntag in Bern, als Hitz zur Pause passen musste.

Vor dem Abflug gegen 22 Uhr meinte FCB-Trainer Alex Frei noch zu dem kapitalen Spiel gegen Pyunik: «Die Chance weiterzukommen beträgt 66 Prozent, also ist klar, welches Resultat wir nicht erspielen dürfen. Und ich denke schon, dass wir mit der zweiten Halbzeit gegen YB Selbstvertrauen sammeln konnten.»

Freis Rechnung heisst: Verliert der FCB, ist er in jedem Fall raus aus der Conference League. Ein Unentschieden reicht zum Sprung in die K.o.-Runde und im Fall sogar zu Gruppenplatz 1, so Slovan Bratislava nicht in Vilnius gewinnt. Als Gruppensieger wäre der FCB direkt für die Achtelfinals qualifiziert und umginge die vorgeschaltete Ausscheidungsrunde gegen einen Gruppendritten aus der Europa League. (cfe/cok)

Schiedsrichter aus Rumänien; Pyunik ohne Gesperrte

Horatiu Fesnic aus Rumänien leitet am Donnerstag (18.45 Uhr) das entscheidende Spiel der Gruppe H in der Conference League zwischen Pyunik Jerewan und dem FC Basel. Der 33-jährige ist seit 2017 Fifa-Schiedsrichter und leitete bereits sechs Spiele in der laufenden Europacup-Saison.

Während der FCB auf den gesperrten Wouter Burger (dritte gelbe Karte) verzichten muss, gibt es gegen Pyunik Jerewan keine aktuellen Sanktionen.  (cok)

Szalai und der FCB: Das Tischtuch ist zerschnitten

Adam Szalai.

Adam Szalai.

Imago

Dieses zerschnittene Tischtuch wird nicht mehr zu flicken sein: Seit knapp zwei Wochen trainiert Adam Szalai separiert von der Mannschaft und nun kündigt sein Berater an, der Spieler beabsichtige, auf arbeitsrechtlichem Weg ins Teamtraining beim FC Basel zurückzukehren.

Zum letzten Mal gehörte Szalai am 1. Oktober gegen St. Gallen zum Kader. Vom FC Basel gibt es keine offizielle Begründung für die Suspendierung des 34-jährigen Ungarn, der Anfang Februar auf den letzten Drücker von Mainz 05 verpflichtet worden war. Seither hat er 24 Spiele bestritten, dabei die Hälfte der möglichen Einsatzzeit absolviert und sechs Tore erzielt.

Offenbar wird dem Ungarn eine gewisse Teilnahmslosigkeit zur Last gelegt. Wie der «Blick» schreibt, soll Szalai etwa beim Europacup-Auswärtsspiel in Vilnius den Weg zu den mitgereisten Fans und den obligatorischen Dank für die Unterstützung unterlassen haben, den umjubelten späten Siegtreffer gegen St. Gallen soll er ungerührt auf der Bank sitzend verfolgt haben und sich vor dem Cup-Match in Aarau nicht einsatzfähig gemeldet haben – um drei Tage später mit einem famosen Tor für Ungarn den 1:0-Überraschungserfolg gegen Deutschland zu bewerkstelligen.

Zum Abschluss seiner Länderspielkarriere erzielte Adam Szalai gegen Deutschland seinen 26. Treffer in 86 Spielen für Ungarn.

Youtube

Das deckt sich mit Erkenntnissen der bz. Offenbar fehlt dem FC Basel das Commitment Szalais, das mit dem alternden Stürmer abgemacht worden war auf dem Weg mit jungen Offensivtalenten.

Sein Berater, ein Rechtsanwalt, nannte dem «Blick» gegenüber die Verdonnerung seines Mandaten zum Einzeltraining eine «unverständliche und auch unzulässige Vorgehensweise» des Klubs. Der Spieler selbst äussert sich nicht, vonseiten des FCB heisst es lediglich, dass man sich in Gesprächen befände – die wohl nur eine vorzeitige Auflösung des bis Ende Saison laufenden Vertrags von Szalai zum Ziel haben können.  (cok)

Rechenspiele vor der finalen Runde

Eigentlich ist die Sache einfach: Der FC Basel zieht als Gruppenerster direkt ins Achtelfinale der Conference League ein, wenn er am Donnerstag gegen Pyunik mehr Punkte holt als Slovan Bratislava im Parallelspiel bei Zalgiris Vilnius.

Trifft das nicht ein, kann der FCB trotzdem als Gruppenzweiter überwintern, wenn er nicht gegen Pyunik verliert. Dann muss er aber eine Runde früher wieder einsteigen und bekommt es im Sechzehntelfinale mit einem Gruppendritten aus der Europa League zu tun.

Bei einer FCB-Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Zalgiris gegen Slovan verliert der FCB den Dreiervergleich mit den dann punktgleichen Teams und scheidet aus. (jaw)

Die Erinnerung an die Rache des Coaches

Pyunik-Trainer Eghishe Melikyan holte nach dem Hinspiel am 9. September zum Rundumschlag aus. Weil der FCB vor dem 2:0 den Ball nicht ins Aus gespielt hatte, obwohl ein Armenier am Boden lag, wütete der Coach: «Basel ist ein grosser Klub und deshalb hätte ich nie gedacht, dass die das nötig haben, so zu gewinnen. Das ist unfair und wir werden im Rückspiel dafür Rache nehmen. Der FCB kann sich in Jerewan auf etwas gefasst machen!»

Nach dem schwachen 1:3 seines Teams in Basel wirkte die Drohung im September noch leer. Doch knapp zwei Monate später liegt die Rache in Form eines Rausschmeissens des FCB aus der Conference League tatsächlich im Bereich des Möglichen. (jaw)

Nachtflug nach Armenien

Für eine optimale Vorbereitung geht der FC Basel den Fünfstundenflug ins rund 4000 Kilometer östlich gelegene Jerewan bereits am Dienstagabend an. Am Mittwochmorgen um 7 Uhr armenischer Zeit (plus drei Stunden) landet der Tross in der Hauptstadt, wo am Donnerstagabend um 21.45 Uhr (18.45 Uhr in Basel) das entscheidende sechste Gruppenspiel stattfindet. (jaw)

Gratis-Eintritt für Auswärtsfans

Wie der FC Basel auf seiner Website mitteilt, können Tickets für den Gästesektor in Jerewan am Donnerstag beim Eingang zum Gästesektor des Stadions Republican Stadium after Vazgen Sargsyan kostenlos bezogen werden. (jaw)

Jerewan krebst in der Liga hinterher

Im Europacup hat der armenische Meister seine eigenen Erwartungen in dieser Saison übertroffen. Doch in der heimischen Liga liegt das Team von Trainer Eghishe Melikyan aktuell zehn Punkte (bei zwei Spielen weniger) hinter der Tabellenspitze und nur auf Rang 4. Die Generalprobe für das Endspiel ums europäische Überwintern gegen den FCB am Donnerstag (18.45 Uhr) gewann Pyunik am Wochenende mit 1:0 bei Schlusslicht Noah. (jaw)

Zwei Spiele Sperre für Lang

Michael Lang sah in der 89. Minute in Bern nach VAR-Intervention die rote Karte und musste von einem Schirm vor Wurfgeschossen der YB-Fans geschützt in die Kabine traben.

Michael Lang sah in der 89. Minute in Bern nach VAR-Intervention die rote Karte und musste von einem Schirm vor Wurfgeschossen der YB-Fans geschützt in die Kabine traben.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Die Swiss Football League hat am Montag das Strafmass für die rote Karte von Michael Lang kommuniziert. Der Rechtsverteidiger ist für sein Einsteigen mit offener Sohle gegen YB für zwei Spiele gesperrt worden. Damit verpasst er die Duelle mit Sion am Sonntag und Luzern am Mittwoch in einer Woche und steht in der Liga in diesem Jahr nur zum Abschluss gegen GC wieder zur Verfügung. (jaw)

Vor dem Gang ins Wankdorf-Stadion:

FCB-Frauen erfolgreich

Die Frauen des FC Basel empfingen am Samstagabend den bisher sieglosen Tabellenletzten aus Rapperswil-Jona und gewannen souverän mit 3:0. Mit Kassandra Missipo, die per Kopf traf, Kristina Sundov, die einen Freistoss verwandelte und Yasmin Rüpke, die ihr schönes Solo im Strafraum mit einem Tor krönte, konnten gleich drei verschiedene Basler-Torschützinnen jubeln. Der FCB hat sich mit dem Sieg auf den fünften Rang in der Tabelle geschoben. Nächsten Samstag um 18.30 Uhr treffen sie ebenfalls zu Hause auf St. Gallen. (ila)

FC Basel - Rapperswil Jona 3:0 (2:0)
Leichtathletik-Stadion Basel. - Tore: 4. Missipo 1:0. 27. Sundov 2:0. 82. Rüpke 3:0.
Basel: Tschudin; Szenk, Lüscher, Vidal, Rüpke, Missipo, Hoti (91. Schmid), Reger, Buser, Hamidi (72. Miotto), Sundov (86. Fockers).

Der FCB in Bern: Tabellenführer ärgern

Als «schwer zu verdauen» bezeichnet Alex Frei auch am Tag danach das 2:2 in der Conference League gegen Zalgiris Vilnius, gegen das der FCB eine 2:0-Führung und damit das sichere Überwintern im Europacup aus der Hand gegeben hat. Vor dem Entscheidungsspiel in Armenien nächste Woche sieht der Spielplan den Abstecher zum Spitzenreiter der Super League vor. 

Der FCB kommt als Fünfter mit elf Punkten Rückstand zu den Young Boys, den der FCB-Trainer favorisiert sieht: «Der Tabellenführer ist immer Favorit.» Viele Attribute sprächen derzeit für die Young Boys, unter anderem jene Eigenschaft, die Frei früher auch als grosse Qualität des FC Basel erachtet hat: «Man gewinnt Spiele, die du eigentlich nicht gewinnen darfst.»

Schwarze Serie

Die Massgabe für seine eigenes, sehr flatterhaftes Team lautet für den Gang ins ausverkaufte Wankdorf-Stadion: «Dranbleiben, den Gegner ärgern und alles reinwerfen, um ein positives Resultat herauszuholen.» Das ist dem FCB beim 0:0 im Joggeli gegen YB schon einmal gelungen, ansonsten blickt Basel auf eine schwarze Serie in Bern zurück: Der letzte Sieg gelang 2016.

Rechtsverteidiger Xhaka, Comas gesperrt

Personell muss Frei in Bern auf den gesperrten Arnau Comas verzichten (vierte gelbe Karte), was trotz des Schnitzers am Donnerstag beim Ausgleich von Vilnius eine Lücke reisst, war der Spanier doch bisher eine äusserst zuverlässige Konstante und zuletzt gegen Winterthur (3:1) auch noch Doppeltorschütze. Ihn wird Andy Pelmard in der Innenverteidigung ersetzen.

Frei lässt ausserdem durchblicken, dass - solange Sergio López nicht zurück ist aus seiner Verletzung - die Alternative neben Michael Lang als Rechtsverteidiger Taulant Xhaka heisst. Xhaka spielt das in seiner Karriere nicht zum ersten Mal, bestand auch in der Champions League in dieser Rolle und machte es am Donnerstag von zwei, drei Szenen abgesehen zur Zufriedenheit des Trainers. Der sieht Pelmard, der diese Position auch schon ausgefüllt hat, zentral besser aufgehoben.

Zur Verfügung steht am Sonntag auch wieder Riccardo Calafiori, der gegen Winterthur frühzeitig rausmusste, sich aber nicht gravierender verletzt hat.  (cok)

Males schaut Tennis, Frei verzichtet

Nur kurz über die Strasse vom Joggeli finden seit Samstag die Swiss Indoors statt. Der Tennis-Grossanlass lockt seit Jahren auch immer wieder Exponenten des FC Basel an. Mit Verwaltungsrat Andreas Rey oder den Spielern Michael Lang, Noah Katterbach, Mirko Salvi oder Darian Males ist dem auch dieses Jahr so. Letzter schwärmt von seinem Besuch am Dienstag: «Ich bin ein riesiger Tennisfan, schon von klein auf. Es war das erste Mal, dass ich live einen Tennis-Match erlebt habe. Es ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist.» Nicht anzutreffen ist Trainer Alex Frei. «Ich hätte eine Einladung gehabt, empfand es aber als besser, nicht zu gehen.» Das ganze Ereignis interessiere ihn zwar, aber manchmal ist es besser, zu Hause zu bleiben. Er habe die Zeit für die Nachbearbeitung und die Vorbereitung der Spiele seiner Mannschaft genutzt. (cfe)

Frei: «Für Zalgiris ist es plus-minus die letzte Chance»

FCB-Coach Frei erwartet gegen Zalgiris ein anderes Spiel als noch in Litauen, wo der FCB mit Ach und Krach 1:0 siegen konnte. «Es ist für sie plus/minus ihre letzte Chance auf ein Weiterkommen. Daher müssen sie etwas für das Spiel tun. Und Teams, die sich bemühen, kommen uns eher entgegen. Für das letzte europäische Heimspiel des Jahres wurden bis Mittwochmittag rund 11500 Tickets verkauft. (cfe)

Der FCB will das europäische Überwintern

In diesem letzten Heimspiel in der Gruppenphase der Conference League will sich der FC Basel das europäische Überwintern sichern. Aktuell sind die Basler auf Platz 1 mit einem Punkt Vorsprung auf Pjunik Jerewan und zwei auf Slovan Bratislava. «Es braucht noch vier Punkte», rechnet Alex Frei vor. Drei davon will er am Donnerstag zu Hause holen. Man habe durchaus damit gerechnet, dass man das Überwintern am zweitletzten Spieltag sichern könne. Auch, weil man das Heimspiel gegen Bratislava (0:2-Niederlage) anders einkalkuliert hatte. Mit den vier von Frei anvisierten Punkten bliebe man auf Platz eins, womit die zwei zusätzlichen Qualifikationsspiele erspart blieben. «Das wäre bei meinem Losglück sicher gut», sagt Frei. (cfe)

Calafiori fraglich für Vilnius

Nach sieben Minuten musste Riccardo Calafiori am vergangenen Sonntag ausgewechselt werden. Dann gab der FCB am Dienstag Entwarnung, er habe sich keine gravierende Verletzung zugezogen. Im Mannschaftstraining ist er zwar noch nicht, gilt für das Spiel gegen Vilnius vom Donnerstagabend als fraglich. Sollte er beim Morgentraining aber so mitmachen, wie sich der Staff das vorstellt, ist er eine Option. Verletzt fehlen somit nur Sergio López und Tician Tushi. (cfe)

Der Schiedsrichter kommt aus Ankara

Den dritten und letzten Gruppenmatch in der Conference League vor eigenem Publikum leitet am Donnerstag (21.00 Uhr) Ali Palabiyik aus der Türkei. Der 41-Jährige kommt aus Ankara, ist Lehrer, seit 2015 Fifa-Referee und leitete zuletzt international das 5:0 von Eindhoven gegen den FC Zürich in der Europa League.

Am Wochenanfang hatte der FCB für diese Partie rund 11'000 Tickets abgesetzt.  (cok)

Zalgiris kommt als alter und neuer Meister nach Basel

Der FK Zalgiris Vilnius, am Donnerstag (21.00 Uhr) zu Gast in Basel in der Conference League, hat am Sonntag die dritte Meisterschaft in Folge und den zehnten litauischen Titel insgesamt gefeiert. Nur noch theoretischer Natur waren die Chancen für den letzten verbliebenen Verfolger, den FC Hegelmann, Zalgiris noch abzufangen. Mit einem 2:1 (1:1)-Heimerfolg im Gipfeltreffen vor 769 Zuschauern (bei Gratis-Eintritt anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums) machte Zalgiris den Sack zu und hat mit 72 Punkten 15 Zähler mehr als der Zweite.

Eine Woche zuvor hatte Zalgiris bereits den litauischen Cup gewonnen, gegen den selben Gegner mit dem selben Ergebnis nach Verlängerung - und vor über 15'000 Zuschauern. Unverzichtbar in der Startaufstellung von Zalgiris: Oliver Buff (30), der Badener und frühere FCZ- und GC-Akteur, der seit Februar in Vilnius Vertrag hat. (cok)

U21 verliert in Bavois

FC Basel U21 – FC Bavois 1:3 (1:2)
Leichtathletikstadion St. Jakob. – 300 Zuschauer. – SR: Berther. – Tore: 31. Rochat 0:1. 37. Alvarez (Foulpenalty) 1:2. 45.+2 Krasniqi 1:2. 87. Kadima 1:3. Basel: Spagnoli; Vukelic (80. Juanola), Adjetey, Dundas, Vogel; Essiam (67. Winkler), Avdullahu; Moulin (80. Mühlethaler); Krasniqi, Akalé, Beney (80. Babic).

Frauen siegen im Cup-Sechzehntelfinale

Biel – FC Basel-Frauen 0:5 (0:2)
Tissot Arena, Biel. – Tore: 15. Sundov 0:1. 21. Sundov 0:2. 48. Vidal 0:3. 78.Hamidi 0:4. 82. Hamidi 0:5.

Ausgeschieden ist in der zweiten Cup-Runde dagegen der FFV Basel aus der 1. Liga, der auf dem Rankhof vom FC Luzern aus der Womens's Football League «es Stängeli» verpasst bekommen hat: 0:10 (0:4).

Males wieder fit

Am Donnerstagabend musste Darian Males noch angeschlagen zuschauen, wie seine Kollegen gegen den FC Zürich nicht über ein 0:0 hinaus kamen. Für die Partie vom Sonntag gegen den FC Winterthur (14.15 Uhr) ist der Innerschweizer aber wieder einsatzfähig.

Weiterhin nicht mit dabei sein werden Sergio López, Tician Tushi, Yannick Marchand und Kaly Sène (alle verletzt) sowie Adam Szalai, dessen Situation intern aktuell geklärt wird. Ebenfalls fehlen wird Dan Ndoye, der gegen Zürich seine vierte Gelbe Karte sah und somit gesperrt fehlt.

Die U21 des FC Basel feiert den dritten Sieg in Folge

SC Brühl – FC Basel 0:2 (0:1)
Paul-Grüninger-Stadion. – 520 Zuschauer. Tore: 13. Akale 0:1. 95. Babic 0:2.

Brühl: Leite; Kucani (80. Rosalen), Demhasaj, Cavar (86. Mehmeti), Capozzi; Talic (78. Lovakovic); Stadler (86, Ogbodo), Bajrami (86. Zulic); Mihajlovic, Campos Oliveira, Martins Dorta.

Basel: De Mol; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel; Winkler, Marchand (66. Fazlic); Krasniqi, Moulin (85. Juanola), Beney (73. Mühlethaler); Akale (73. Babic).

Bemerkungen: Brühl ohne Bekteshi, Di Nucci, Holenstein, Neitzke, Prokopic und Wörnhard. – Verwarnungen: 2. Akale. 50. Talic. 57. Cavar. 61. Marchand. 91. Lovakovic.

Burger einsatzfähig, Males fraglich

Der FC Basel muss am Donnerstag ab 20.30 Uhr gegen den FC Zürich auf die Verletzten Sergio Lopez und Tician Tushi verzichten. Auch Darian Males ist weiter angeschlagen und dürfte eher nicht zur Verfügung stehen. Dafür ist der gegen Servette zur Pause mit Adduktorenproblemen ausgewechselte Wouter Burger wieder voll einsatzfähig. Ohne Aufgebot werden Adam Szalai und Kaly Sène sein. Bei Letzterem spricht Trainer Alex Frei, von «einem neuen Plan, da dessen Verletzung nicht wie gewünscht ausheilt». (jaw)

«Wir müssen dieses Spiel gewinnen»

Alex Frei ist sich Brisanz des Krisenklassikers durchaus bewusst. Zwar geht er in der Spielvorbereitung nach eigener Aussage keine neuen Wege. Doch er sagt: «Es ist klar, dass auf dem Papier FCB FCZ nie ein normales Spiel ist. Das wissen auch die Spieler. Wir müssen das Spiel gewinnen.» Die sportliche Situation vom FCZ interessiert Frei, wie er sagt: «herzlich wenig». Ihm ist es vor allem ein Anliegen, dass sein Team mal wieder ein Ausrufezeichen setzt. (jaw)

Keine Sekunde Angst um seinen Job

Trotz der schlechten Punkteausbeute in der Liga geht Alex Frei nicht davon aus, dass sein Boss David Degen plötzlich die Reisslinie ziehen könnte. «Die Botschaft des Verwaltungsrates ist gut und beruhigend. Ich habe nicht eine Sekunde Angst um meinen Job», sagt Frei. Natürlich finde der Verwaltungsrat nicht alles, gut was er mache. Aber es gibt einen guten kollegialen und voranbringenden Austausch. (jaw)

Wenn Basel gegen Zürich spielt, sind Tore garantiert

In den letzten 14 Duellen zwischen Basel und Zürich fielen insgesamt 56 Tore. Das sind durchschnittlich vier Tore pro Spiel. Das letzte Aufeinandertreffen gewann der FCB Ende August in Zürich mit 4:2. Andi Zeqiri (2x), Zeki Amdouni und Darian Males trafen für die Basler. (jaw)

Revanche für die Meisterfeier im Joggeli

Ein Bild, an das sich der FCB-Fan ungern erinnert.

Ein Bild, an das sich der FCB-Fan ungern erinnert.

Keystone

172 Tage ist es her, seit der FC Zürich durch einen 2:0-Sieg in Basel am 32. Spieltag Meister wurde. Seither ist viel passiert. Der FCZ hat in der Liga in der neuen Saison noch kein Spiel gewonnen und auch der FCB spielt deutlich unter seinen Erwartungen. Aus dem Duell Erster gegen Zweiter ist ein Krisenklassiker geworden. (jaw)

Ein schlechtes Omen: Fähndrich pfeift

Lukas Fähndrich zückt beim FCB-Spiel in Lugano die gelbe Karte.

Lukas Fähndrich zückt beim FCB-Spiel in Lugano die gelbe Karte.

Marc Schumacher / freshfocus

Über diese Ansetzung freut sich der FCB vermutlich nicht. Denn bereits beim 0:0 gegen YB und bei den Niederlagen in Sion und Lugano hiess der Unparteiische in dieser Saison Lukas Fähndrich. Entscheidenden Einfluss nahm der Schiedsrichter in den drei Spielen allerdings nicht. (jaw)

Zweiter Ligasieg für die FCB-Frauen

Grasshoppers – FC Basel Frauen 4:5 (3:3)
Campus, Niederhasli. – 150 Zuschauer. – Tore: 6. Cazalla 1:0. 10. Wienerroither 2:0. 12. Strode 2:1. 19. Wienerroither 3:1. 21. Strode 3:2. 23. Vidal 3:3. 55. Sundov 3:4. 68. Reger 3:5. 71. Zhang 4:5.
Basel: Tschudin; Szenk, Lüscher, Vidal, Rüpke; Buser, Ndoutou, Hoti, Reger (94. Miotto); Strode, Sundov (66. Hamidi).

U21 des FCB holt in Unterzahl einen seltenen Sieg gegen Zürich

Ein Berg von einem Verteidiger: Der aus Ghana zum FCB gestossene Jonas Adjei Adjetey.

Ein Berg von einem Verteidiger: Der aus Ghana zum FCB gestossene Jonas Adjei Adjetey.

Andy Mueller / freshfocus

Im Vergleich zweier grosser Nachwuchs-Organisationen im Schweizer Profifussball hat der FC Basel am Samstag erstmals seit fünfeinhalb Jahren wieder gegen den FCZ gewinnen können (nach fünf Remis und zwei Niederlagen). Den 1:0-Siegtreffer erzielte nach einer halben Stunde Albin Krasniqi mit einem Foulpenalty.

Emmanuel Essiam.

Emmanuel Essiam.

Claudio De Capitani / freshfocus

Aus dem Profi-Kader spielte Emanuelle Essiam nach langer Verletzungszeit ein zweites Mal überzeugend. «60 Minuten waren wir das bessere Team», urteilte FCB-Trainer Ognjen Zaric, dann sah Leon Avdullahu Gelb-Rot (61.). Der Rest war eine Lektion in leidenschaftlichem Verteidigen des eigenen Tores. Innenverteidiger Jonas Adjetey war der Fels in der Brandung, und Antonio Spagnoli steuerte spektakuläre Paraden bei.

Unter den Augen seines Agenten Philipp Degen spielte beim FCZ Becir Omeragic, der neben Fabian Rieder (YB) der Super-League-Spieler mit dem höchsten Marktwert ist, derzeit jedoch einen schweren Stand hat. FCB-Klubchef David Degen war ebenfalls Augenzeuge des ersten Heimsieges der U21 gegen Zürich seit sage und schreibe neun Jahren. Entscheidender Torschütze im September 2013: David Degen.  (cok)

FC Basel U21 - FC Zürich U21 1:0 (1:0)
Leichtathletik-Stadion, Basel. – Zuschauer: 600. – Tor: 30. Krasniqi (Penalty) 1:0. – Gelb-Rot: 61. Avdullahu.
Basel: Spagnoli; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel; Avdullahu, Essiam (63. Winkler); Krasniqi (70. Beney), Moulin, Chipperfield (69. Mühlethaler); Akale (88. Babic).

Promotion League. 11. Runde: Biel-Bienne - YF Juventus 2:1. Kriens - Breitenrain 0:3. Nyon - Rapperswil-Jona 0:4. YB II - Bavois 4:1. Baden - Bulle 2:0. Cham - Brühl 3:1. St. Gallen II - Carouge 3:2. Chiasso - Luzern II 2:0. Basel II - Zürich II 1:0.– Rangliste (alle elf Spiele): 1. Carouge 25. 2. Luzern II 23. 3. Nyon 22. 4. Chiasso 21. 5. Breitenrain 20. 6. Baden 19. 7. Rapperswil-Jona 19. 8. Basel II 19. 9. Cham 18. 10. YB II 15. 11. Brühl 15. 12. Bulle 12. 13. Bavois 12. 14. Kriens 11. 15. Zürich II 10. 16. St. Gallen II 9. 17. Biel-Bienne 8. 18. YF Juventus 3.

Fünf Fakten zum Spiel gegen Servette

Als der FCB 2013 zuletzt in Genf gewann, sass David Degen auf der Bank und Alex Frei assistierte zum 2:1-Siegtreffer.

Urs Schnyder leitet die Partie, die am Sonntag um 16.30 Uhr angepfiffen wird.

Alex Frei spielte zwischen 2001 und 2003 selber 76 Mal für Servette und schoss dabei 43 Tore. Trotzdem ist die Rückkehr für ihn: «Nichts besonderes»

Darian Males wird das Spiel nach seinem Schlag aufs Knie wohl verpassen. Marwin Hitz ist dafür wieder fit und am Freitag wie die Mannschaft nach Genf gereist. (jaw)

Die Tabelle nach vier von sechs Runden:

Nach Vorwürfen trennen sich OGC Nizza und Arjan Peço

Arjan Peço (rechts) an der Seite von Lucien Favre in Nizza.

Arjan Peço (rechts) an der Seite von Lucien Favre in Nizza. 

Imago/Norbert Scanella

Für Arjan Peço ist das Engagement als Co-Trainer von Lucien Favre bei OGC Nizza bereits wieder Geschichte. Der französische Ligue-1-Klub gab am Mittwoch die Trennung von Peço bekannt, der viele Jahre im Nachwuchs des FC Basel tätig gewesen ist und unter anderem die U21 trainiert hat.

Laut der französischen Sportzeitung L’Equipe soll sich Peço Mitte September im Zuge des Auswärtsspiels auf Korsika bei AC Ajaccio (1:0 für Nizza) gegenüber einer Hotelangestellten ungebührlich aufgeführt haben.

Der 47-jährige Peço war erst im Juni bei der Rückkehr von Lucien Favre als Cheftrainer zu OGCN neben Christophe Moulin (ex Sion) als Assistent installiert worden. Der Klub von der Côte d’Azur, der wie Lausanne-Sport zum Ineos-Konzern gehört, belegt nach zehn Runden Platz 13 in der Meisterschaft.  (cok)

Frauen-Sportchefin tritt zurück

Das ging schnell. Erst im Frühjahr begann Elisabeth Mayr als Sportchefin bei den FCB-Frauen. Jetzt tritt sie per Ende November schon wieder zurück, wie der FCB am Mittwochabend bekanntgibt. Die Trennung erfolge aus persönlichen Gründen, heisst es in der Mitteilung. (jaw)