FCB-Aktuell
Basler werden an der WM eingewechselt: Frei spielt für die Schweiz, Millar für Kanada ++ Katterbach hofft auf Köln-Rückkehr

Aktuelles, Gerüchte, Resultate und Hintergründe: Alles zum FC Basel erfahren Sie hier aus erster Hand in unserem Live-Blog.

bz-Sportredaktion 19 Kommentare
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Millar und Frei kommen zu einem WM-Einsatz

FCB-Captain Fabian Frei und Flügel Liam Millar dürfen sich jetzt offiziell WM-Spieler nennen. Frei kam beim 1:0-Sieg der Schweiz gegen Kamerun in der 72. Minute für Djibril Sow ins Spiel. Millar konnte nach seiner Einwechslung in der 80. Minute gegen Belgien nicht mehr für die Wende sorgen und sein WM-Debüt endete mit einer 0:1-Niederlage. Doch der Auftritt seiner offensivfreudigen Kanadier machte Spass. (jaw)

Katterbach wünscht sich eine Zukunft in Köln

Noah Katterbach hat es in Basel nicht leicht.

Noah Katterbach hat es in Basel nicht leicht.

Martin Meienberger / freshfocus

Noah Katterbach hat in der Länderspielpause dem Kölner Stadtanzeiger ein Interview gegeben, in dem er über seine Leihe in Basel und auch über eine mögliche Rückkehr zu seinem Heimatverein spricht. «Vorerst gehe ich davon aus, dass ich nach der Saison nach Köln zurückkehre. Ich habe das Gefühl, dass ich mit dem FC noch nicht fertig bin und würde mich gerne in Köln noch einmal beweisen», sagt Katterbach. Dessen Leihe läuft im Sommer 2023 aus und da Katterbach in Basel trotz kleiner Leistungssteigerung hinter Riccardo Calafiori nur die Nummer 2 hinten links ist, ist eine Zukunft in der Schweiz fraglich. (jaw)

Fünfmal samstags, zweimal davon im Joggeli

Für das dritte Saisonquartal sind fünf Spiele des FCB an einem Samstag terminiert worden, zwei davon im St. Jakob-Park. Davor sind noch zwei Runden der ersten Halbserie zu absolvieren, am 22. Januar in St. Gallen sowie am Samstag, 28. Januar, daheim gegen den FC Luzern (20.30 Uhr, Livespiel im SRF).

Ausserdem stehen im neuen Jahr noch der Nachtrag des Cup-Achtelfinals bei den Grasshoppers an (Mittwoch, 1. Februar) sowie die beiden Playoffspiele in der Conference League gegen Trabzonspor am 16. Februar in der Türkei und am 23. Februar in Basel.

Super League:
19. Runde, Sa, 4.2. (18.00 Uhr): Grasshoppers–FCB
20. Runde, Sa, 11.2. (20.30): FCB–FC Sion
21. Runde, So, 19.2. (16.30): FCB–Servette
22. Runde, So, 26.2. (16.30): FC Lugano–FCB
23. Runde, Sa, 4.3. (20.30): FC Luzern–FCB
24. Runde: So, 12.3. (16.30): FCB–FC St. Gallen
25. Runde: So, 19.3. (16.30): Young Boys–FCB
26. Runde: Sa, 1.4. (20.30): FCB–FC Winterthur
27. Runde: Sa, 8.4. (18.00): FC Zürich–FCB

Der Spielplan als PDF bei sfl.ch

Basler Firma sichert beim FCB

Nachdem der FC Basel vergangene Woche die Trennung von seinem für die Sicherheit zuständigen Team bekanntgegeben hat, teilt er nun mit, dass er sich künftig auf die Zusammenarbeit mit der Basler Firma Pantex AG stützt. Als neuer Leiter Sicherheit und damit als Nachfolger des abgelösten Rene Bonk fungiert ab 1. Februar Dominique Widmer. Der 46-jährige Basler ist seit 25 Jahren im Sicherheitswesen tätig und dies zuletzt für die UBS. Ab sofort übernimmt er bereits die wichtigsten Aufgaben. Damit, so der Klub in einer Mitteilung, seien «alle sicherheitsrelevanten Themen nahtlos abgedeckt».

Die 2013 gegründete Sicherheitsfirma Pantex ist mit den Gegebenheiten vertraut durch Aufträge im Shopping Center, dem Parkhaus sowie der St. Jakobshalle und stand auch schon im St. Jakob-Park im Einsatz. (cok)

Der FCB soll sich für einen WM-Fahrer aus Ghana interessieren

Ghanas WM-Fahrer Daniel Afriyie (links) soll beim FC Basel im Gespräch sein.

Ghanas WM-Fahrer Daniel Afriyie (links) soll beim FC Basel im Gespräch sein.

Imago

Daniel Afriyie ist 21 Jahre alt, 1,75 Meter gross und machte beim 2:0-Sieg Ghanas gegen die Schweiz das zweite Länderspiel für sein Land. Erstmals stand er in der Startaufstellung und damit im Rampenlicht. Ob das gut für den FC Basel ist, wird sich weisen. Denn der Linksaussen soll gemäss eines Berichts von Afrikabase das Interesse des FCB geweckt haben.

Afriyie steht aktuell noch bis Ende Jahr in Ghana bei den Hearts of Oak unter Vertrag, will diesen aber nicht  verlängern und ist deshalb im Winter ablösefrei zu haben.

Beim FCB träfe Afriyie mit Kasim Adams, Emmanuel Essiam und Jonas Adjetey auf drei Landsmänner, die bei der Eingewöhnung helfen könnten.

Die U-Länderspiel-Übersicht der FCB-Spieler

- Katterbach schlägt Calafiori: In einem Testspiel der U21 Deutschland gegen die U21 Italiens kam es nicht zum direkten Duell der beiden Basler Linksverteidger Noah Katterbach und Riccardo Calafiori, weil der Italiener bei der 2:4-Niederlage 90 Minuten auf der Bank sass. Katterbach spielte dagegen 75 Minuten und freute sich über den Sieg.

- Comas debütiert für Spanien: FCB-Innenverteidiger Arnau Comas hat am Freitagabend beim 2:0-Testspiel-Sieg der spanischen U21 gegen Japan über 90 Minuten sein Debüt für das beste Nachwuchsteam seines Heimatlandes gegeben. Ein Highlight für den 22-Jährigen und der Lohn für eine gute Hinrunde beim FC Basel.

- Diouf mit zwei Toren in drei Spielen: Andy Diouf hat mit der U20 Frankreichs drei Testspiele (2x über 90 Minuten und 1x als Einwechselspieler) bestritten. Beim 6:0 gegen Indonesien traf er zum 1:0 und auch beim 1:1 gegen den Nachwuchs Saudi Arabiens sorgte Diouf nach seiner Einwechslung für die Führung in der 82. Minute, doch die Saudis konnten kurz vor Schluss noch ausgleichen. Zum Abschluss des Zusammenzugs siegte Diouf mit Der französischen U20 gegen Japan 2:1.

Philipp Kaufmann: «Kein grosser Umbruch im Winter»

FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann hat am Freitag gegenüber «Radio Basilisk» erklärt, dass es im Winter keine grossen Veränderungen im Kader geben soll. «Das ist ganz klar unser Ziel», so Kaufmann. Er erklärt, dass der FCB auch aus finanziellen Gründen keine Leistungsträger verkaufen muss und lediglich rund fünf Spieler abgeben will, die sich in der Hinrunde nicht durchsetzen konnten. (jaw)

Comas debütiert für die U21 Spaniens

FCB-Innenverteidiger Arnau Comas hat am Freitagabend beim 2:0-Testspiel-Sieg der spanischen U21 gegen Japan sein Debüt für das beste Nachwuchsteam seines Heimatlandes gegeben. Ein Highlight für den 22-Jährigen und der Lohn für eine gute Hinrunde beim FC Basel. (jaw)

Katterbach-Leihe soll angeblich bis Sommer dauern

Ursprünglich war bei der Leihe von Noah Katterbach immer von einer Dauer bis Ende des Jahres gesprochen worden. So hatte es der FC Basel zu Jahresbeginn bei seiner Verpflichtung vom 1. FC Köln kommuniziert.

Nach eher durchzogenen Leistungen war daher auch eher klar, dass Katterbach sein letztes Spiel für den FCB bereits hinter sich hat, die Leihe nicht verlängern würde.

Wie der Kölner «Express » aus Katterbachs Heimat nun schreibt, verlängert sich das Leih-Geschäft für den U21-Nationalspieler Deutschlands in Basel nun aber doch. Bis Sommer 2023. Genauer gesagt, bis zum 30. Juni 2023. Die Basler können dagegen angeblich nichts tun. Das Arbeitspapier sei schon bei der Unterschrift von Kölner Seite darauf ausgelegt gewesen, dass die Leihe am Ende über 1,5 Saison laufen würde.

An eine fixe Übernahme - der «Express »spricht von einer Kaufoption über 1,5 Millionen Euro - denke der FCB nicht. Dies deckt sich auch mit hiesigen Informationen. Es sei jedoch auch gut möglich, dass der Linksverteidiger trotz Ausdehnung der Leihe gar nicht weiter in Basel spiele. Spieler und Berater seinen mit den Einsatzzeiten beim FCB unzufrieden.

Am vergangenen Freitag hatte FCB-Trainer Alex Frei den Spieler zu jenen gezählt, deren Situation man in der Winterpause anschauen müsse, meinte, dass er von Vertragsdetails «keine Ahnung» habe und sagte: «Ich bin sehr zufrieden mit Noah Katterbach.»  (cfe/cok)

Kasim Adams nicht im Kader der Black Stars, auch Ltaief nicht nominiert

Die Hoffnungen von Kasim Adams, im letzten Augenblick noch auf den WM-Zug aufzuspringen, haben sich nicht erfüllt. Am Montag hat Ghanas Interims-Nationaltrainer Otto Addo in Accra den 26-Mann-Kader für Katar benannt, dem der FCB-Verteidiger nicht angehört. Mit dabei ist dafür St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi.

Ghana ist am Donnerstag (11 Uhr) der letzte Testspielgegner der Schweiz in Abu Dhabi. An der WM treffen die Black Stars in ihrer Gruppe auf Portugal, Südkorea und Uruguay.

Weil auch Sayfallah Ltaief nicht für Tunesien nominiert wurde, sind aus den Reihen des aktuellen FCB-Kaders nur zwei Spieler in Kater mit dabei: Fabian Frei mit der Schweiz und Liam Millar mit Kanada. (cok)

Liam Millar fährt zur WM

Trotz einem unbefriedigenden halben Jahr in Basel fährt Liam Millar mit Kanada an die WM in Katar. Nationaltrainer John Herdman setzt weiter auf den Basler Flügel, der in der Qualifikation fester Bestandteil des Teams war, das sich zum ersten Mal seit 1986 und zum erst zweiten Mal überhaupt für eine Fussball-WM qualifiziert hat. In Gruppe F triff Millar mit Kanada auf Belgien, Marokko und Kroatien. (jaw)

Zivilgericht macht Szalai den Weg frei zurück ins Mannschaftstraining

Adam Szalai.

Adam Szalai.

Imago

Auf juristischem Weg kehrt Adam Szalai am Montag ins Training beim FC Basel zurück. In einem Instagram-Beitrag hat der 34-jährige Ungar, der beim FCB in Ungnade gefallen ist, bekanntgegeben, dass am vergangenen Donnerstag das  Zivilgericht Basel den Klub per vorsorglicher Massnahme dazu verpflichtet hat, Szalai wieder ins Mannschaftstraining zu integrieren. Darüber freut sich der Stürmerroutinier und dankt der Profispieler-Organisation SAFP für den rechtlichen Beistand.

«Leider musste ich mir dieses Recht vor Gericht erstreiten, weil sich der FCB dagegen gewehrt hat», schreibt Szalai.

Ohne offizielle Angaben von Gründen war Szalai vor einigen Wochen von seinem Arbeitgeber zu Einzeltraining abgeschoben worden (siehe auch Blog-Eintrag vom 1. November). Der Spieler war im Februar kurz Ende der Transferpflicht vom Bundesligisten Mainz 05 verpflichtet worden mit einem Vertrag bis Ende dieser Saison. Am 3. September, bei der 1:2-Niederlage in Sion, hatte Szalai sein letztes von 24 Spielen (6 Tore) im FCB-Trikot bestritten.

Am Freitag hatte Cheftrainer Alex Frei nicht näher auf die Personalie eingehen wollen und sagte lediglich: «Irgendwann muss man sich als Trainer entscheiden, wie die Zukunft aussieht.» Und die sieht er mit den vier Stürmern Zeqiri, Fink, Augustin und Sène im Kader.

Nach dem letzten Pflichtspiel des Jahres, der 0:1-Niederlage bei den Grasshoppers, beginnt zwar ein langer Unterbruch mit der WM in Katar, beim FCB wird aber bis zum zweiten Dezember-Wochenende trainiert. In dieser Zeit trägt die Mannschaft ausserdem drei Testspiele aus. Vom 12. Dezember bis 2. Januar herrscht dann auch im Betrieb der 1. Mannschaft Winterpause. Am 4. Januar geht es ins übliche Wintertrainingslager nach Südspanien und am 22. Januar wird die Meisterschaft (in St. Gallen) fortgesetzt.

Ob dann Adam Szalai noch zum Kader gehört, dass, so lässt der Klub wissen, sei Gegenstand von Gesprächen, die in dieser Woche intensiviert werden sollen.  (cok)

Testspiele des FC Basel
20. November (13.30 Uhr, Nachwuchs-Campus): SV Sandhausen
3. Dezember (14.30 Uhr, Stade de la Tuilière): FC Lausanne-Sport
10. Dezember (14.30 Uhr, Sportanlagen St. Jakob): SV Waldhof Mannheim

Alex Frei und der neue Modus

Schon Mitte der Woche wollte sich Alex Frei zur Modus-Frage nicht gross auf die Äste hinauslassen. Als am Freitagmittag die Playoff-Kuh vom Eis war inklusive Kurschwenk seines Klubchefs David Degen, meinte der FCB-Trainer: «Ich habe über das Thema Playoff sehr selten mit David Degen geredet. Was haben wir Trainer am Ende schon für eine Wahl? Du kannst eine Meinung haben, und ansonsten musst du akzeptieren, was entschieden wird und denen vertrauen, die den Fussball bestimmen. Dem habe ich mich zu fügen.»

Seine lapidare Reaktion auf das «schottische Modell», mit dem ab kommender Saison die Meisterschaft ausgespielt wird:
«Wir haben ab nächster Saison zwei Spiele mehr.» Was er noch anfügte: «Wenn du zu den Klubs zwischen Platz 1 und 6 gehörst, erhälst du mehr Planungssicherheit. Das kann von Vorteil sein.»  (cok)

Vor GC-FCB: Trainer Alex Frei voller Zuversicht

Das 30. Pflichtspiel innert 120 Tagen bestreitet der FC Basel am Samstag bei den Grasshoppers und beendet damit eine Halbserie, die es in dieser Dichte samt Europacup noch nicht gegeben hat. Ausser den verletzten Sergio Lopez, Tician Tushi und dem angeschlagenen Hugo Vogel hat Trainer Alex Frei Vollbestand zu Verfügung, und er ist «sehr zuversichtlich, dass wir gegen GC gewinnen».

«Die Spieler wissen, dass sie noch einmal über sich hinauswachsen müssen», sagte FCB-Trainer Frei am Freitag bei der letzten Medienzusammenkunft vor einem Spiel. Mit drei weiteren Punkten könne man Tuchfühlung wahren auf Platz 2, der in der Endabrechnung einen Platz in der Qualifikation zur Champions League bedeuten würde. Inklusive des Überwinterns in der Conference League und im Schweizer Cup, wäre das in Freis Augen keine perfekte Hinrunde, «aber eine ordentliche bis gute».

Die Horrorserie von GC gegen den FCB

Alex Frei mag sich gerne an den Zürcher Hardturm und tolle Spiele gegen GC erinnern – auch wenn er dort anfangs mit Basel, Luzern und Servette eine negative Bilanz (1-1-5) hatte. In der zweiten Zeit beim FCB sah das – dannzumal im Letzigrund – besser aus (2-2-1), und die jüngste FCB-Serie im Letzigrund gegen den Rekordmeister dauert bereits seit 13. September 2014 an: Ein 1:3 war die letzte Niederlage des FCB bei GC (seither: 10-1-0), und insgesamt blicken die Grasshoppers auf eine Horrorserie gegen den FCB: seit 17 Spielen haben sie nicht mehr gewonnen. Vergleichbare Erfolgsserien weist der FCB nicht (mehr) aus.

Als «nicht einfach zu deuten» sieht Frei die Grasshoppers was Auftritt und Stimmung im Umfeld anbelangt. Grossen Respekt nötigt ihm die Arbeit von Giorgio Contini mit Spielern unterschiedlichster Herkunft ab, die dem GC-Trainer bis zum letzten Transfertag auf den Trainingsplatz gestellt wurden. GC ist zwar lediglich Achter, liegt aber auch nur vier Zähler hinter Basel.

FCB erst zum zweiten Mal live im Free-TV

Nach dem Saison-Auftakt in Winterthur wird – dem Europacup geschuldet – erst zum zweiten Mal ein Super-League-Spiel mit FCB-Beteiligung live im Free-TV gezeigt: ab 20.30 Uhr auf SRF 2.  (cok)

Arnau Comas für spanische U21-Auswahl nominiert

FCB-Innenverteidiger Arnau Comas ist erstmals für die spanische U21-Nationalmannschaft und ein Testspiel gegen Japan am 18. November in Sevilla aufgeboten worden.

Für den Spieler selbst ist es Bestätigung und genauso für Alex Frei, seinen Klubtrainer, der am Freitag darauf hingewiesen haben wollte, dass er in seinem ersten halben Jahr beim FC Basel bei rund einem Dutzend Spieler eine positive Entwicklung erkennt.

Der 22-jährige Comas war im Sommer aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona zum FCB gestossen, hat seither 25 der 29 Wettbewerbsspiele bestritten und dabei fast durchwegs überzeugt. Das ist auch Luis de la Fuente, dem Trainer der spanischen U21, nicht verborgen geblieben.  (cok)

WM-Aufgebot: Millar weiss am Sonntag, Adams und Ltaief am Montag mehr

Nach dem seit Mittwoch feststeht, dass Fabian Frei zum Schweizer WM-Aufgebot gehört, müssen sich zwei weitere WM-Kandidaten aus den Reihen des FCB noch gedulden: Am Sonntag will der kanadische Verband seinen WM-Kader bekanntgeben, wobei Liam Millar zuletzt stets zum Kreis der Nationalmannschaft zählte. Im letzten Moment auf den ghanaischen Zug aufspringen könnte Kasim Adams. Nationaltrainer Otto Addo, der frühere Spieler unter anderem von Borussia Dortmund, lässt am Montag die Katze aus dem Sack. Und am gleichen Tag wird auch Tunesien entscheiden, ob Sayfallah Ltaief mit nach Katar darf. (cok)

Der FCB sagt «Nein» zu den Playoffs - und «Ja »zum Schotten-Modus

Am heutigen Freitag wird in Bern über die Zukunft des Spielmodus in der Super League abgestimmt. Die Frage dabei ist: Bleiben die Playoffs, welche eigentlich bereits angenommen wurden, bestehen, oder kommt der Schotten-Modus?

Wie der FC Basel zu dieser Frage steht, war bis jetzt unklar. Im Mai hatte Klubboss David Degen noch für die Playoffs gestimmt. Weil sie modern und reizvoll sind. Vor allem auch finanziell. Seither gab es kein Statement mehr des FC Basel, aus welchem eine Tendenz für die Abstimmung vom heutigen Freitag ablesbar war. Bis jetzt.

Kurz vor Mittag lässt der FCB verlauten: Der Klub ist gegen die Playoffs und für den Schotten-Modus. «Nicht, weil der FCB sich mit dem Zurückrudern und Umschwenken auf den «nächstbesten» Modus völlig identifizieren kann, sondern weil er diesen Weg für das kleinere Übel hält – gegenüber einer Playoff-Variante ohne «Finalissima», so die Erklärung auf der Vereinshomepage.

Dabei hält der FCB weiter fest, dass die ursprüngliche Variante - inklusive Meister-Playoffs - aus FCB-Sicht die bevorzugte gewesen wäre, «weil sie ein Stück weit revolutionär gewesen wäre».

Wieso man nun für den Schotten-Modus gestimmt habe, wird wie folgt erläutert: «Die ursprüngliche Variante hat aber wohl keine Chance mehr, nicht zuletzt deshalb, weil gegenüber einer «Finalissima» auch Bedenken seitens der Behörden geäussert werden. Und natürlich will sich der FCB-Verwaltungsrat auch nicht gegen einen grossen Teil der Schweizer Fanbasis stellen – und spricht sich deshalb für den Schotten-Modus aus.» (cfe)

Pavlovic und Okafor an der Spitze der Marktwerte in Österreich

Vielleicht können sich nicht einmal mehr alle an Strahinja Pavlovic erinnern. Nur zehn Partien machte er in diesem Frühjahr während seiner Leihe beim FC Basel. Überzeugen konnte er dabei nie. Dabei war er von der AS Monaco als vielversprechendes Talent ausgeliehen worden.

Was er in Basel nicht unter Beweis stellen konnte, gelingt ihm nun bei RB Salzburg, seinem aktuellen Verein. In der Champions League stand er in allen Partien über 90 Minuten auf dem Platz, beeindruckte jeweils. Auch in der Liga ist er kaum mehr wegzudenken.

Dank dieser Leistungen ist nun auch sein Marktwert explodiert. Von 8 auf 20 Millionen Euro hat sich dieser gesteigert. Damit steht Pavlovic im heute neu publizierten Ranking der wertvollsten Spieler der österreichischen Bundesliga auf Rang 2 - gemeinsam mit Nicolas Seiwald, Lukas Sucic und Benjamin Sesko.

Überflügelt wird er dabei nur von einem, der in Basel mit Sicherheit noch immer in guter Erinnerung ist: Noah Okafor. Bei der letzten Bewertung war Okafor laut dem Portal «transfermarkt.de» bereits stolze 18 Millionen Euro wert. Jetzt aber sind es gar 25 Millionen Euro. Der Schweizer WM-Fahrer ist damit der wertvollste Spieler in der Liga Österreichs.

Und nicht nur das. Okafor springt auch im Schweizerischen Landesvergleich auf Rang 3 (und teilt sich diesen mit BVB-Goalie Gregor Kobel). Wertvoller sind nur noch die Premier-League-Profis Manuel Akanji (30 Millionen Euro) und Granit Xhaka (28 Millionen Euro). (cfe)

In der nächsten Runde würde St. Gallen warten

Während in dieser Woche die Konkurrenz ihre Achtelfinals im Cup absolviert hat, steht das Duell für den FC Basel auf dieser Stufe im Schweizer Cup erst Anfang Februar an. Klar ist aber bereits, auf wen die Basler im Viertelfinal treffen würden, sollten sie gegen GC am 1. Februar siegen: St. Gallen hiesse der Gegner. Es ist erneut ein happiges Los für die Basler. (cfe)

Wohl  mit Hitz zum Nachholspiel nach Luzern

Am Mittwoch (Anstoss: 20.30 Uhr) gastiert der FCB in Luzern und holt das verlegte Spiel der 3. Runde nach, mit dem die Tabelle der Super League (endlich) begradigt wird und mit dem sich Basel die Gelegenheit bietet, auf einen Schlag vier Tabellenränge gutmachen zu können. 

Die Personalsituation:
Noch für ein weiteres Spiel ist Michal Lang gesperrt, zur Verletztenliste gesellte sich neben Sergio Lopez und Tician Tushi auch Hugo Vogel. Bei Marwin Hitz (Achillessehnenprobleme) ging Alex Frei am Dienstag davon aus, dass er wieder seinen Platz im Tor einnehmen kann. Ansonsten liess der Cheftrainer durchblicken, dass er keine grossartigen Umbauten seiner Startelf beabsichtige. Gelb-gefährdet sind Darian Males sowie Liam Millar.

Zum Gegner sagt Trainer Alex Frei:
«Die Mannschaft ist sehr strukturiert, sehr solidarisch, in Max Meyer und Ardon Jashari haben sie zwei richtig geile Kicker und die anderen kennen ihre Rolle, was es schwer macht in Luzern zu gewinnen.» Er sagt aber auch: «Es ist eine grosse Möglichkeit für uns, ein paar Sachen zu korrigieren.» Und zum seit Wochen anhaltenden Tohuwabohu in Luzern meint Alex Frei:

«Ich bin der Meinung, dass all die Aktionen rund um den FC Luzern – die sich ja alle halbe Jahr wiederholen – den Klub in diesem Fall eher stärker als schwächer machen. Weil das Zusammengehörigkeitsgefühl wesentlich grösser ist als es auch schon gewesen ist.»

Fast genau acht Jahre ist es her, dass das Intermezzo von Frei als Sportchef beim FC Luzern zu Ende ging - eine Engagement, unmittelbar nach Beendigung seiner Spielerkarriere beim FCB aufgenommen, das Frei seinerzeit an den Rand eines Burnouts führte. Jetzt kehrt er erstmals in einem Wettbewerbsspiel in offizieller Funktion zurück in die Swissporarena, empfindet dabei aber keine besonderen Emotionen: «Null. Weil diejenigen, die nicht so lieb waren, sind gar nicht mehr dort.»  (cok)

Frick erinnert sich an jungen Alex Frei und muss die Offensive umbauen

Weil der Basler Pascal Schürpf sich ebenso verletzt hat wie Dejan Sorgic und obendrein Sofyan Chader beim 1:1 gegen Winterthur am Samstag die gelbrote-Karte sah, muss Trainer Mario Frick in der Offensive ordentlich umbauen. so ist damit zu rechnen, dass gegen den FCB der togolesische Internationale Thibault Klidjé (21) sein Startelfdebüt auf dem linken Flügel gibt. Vor Max Meyer im Zentrum und Asumah Abubakar auf rechts wird Joaquin Ardaiz als Mittelstürmer im 4-2-3-1-System eine weitere Chance erhalten. Der 23-jährige Uruguayer, vorige Saison im Trikot des FC Schaffhausen mit 20 Treffern Torschützenkönig der Challenge League, hat in bisher 13 Einsätzen für die Luzerner noch nicht getroffen.

Ein klare Einschätzung liefert Frick zur aktuellen Verfassung des FC Basel ab, für den er selbst zwischen 1996 und '99 in 80 Spielen 30 Tore erzielt hat: «Die Basler tun sich extrem schwer gegen tief stehende Gegner, sie lassen dazu viele Grosschancen liegen. Die Doppelbelastung mit der Conference League und der enorme Druck beim FCB haben ihre Spuren hinterlassen.»

Fundsache: Mario Frick (links) und Alex Frei 1999 im Krienser Kleinfeld.

Fundsache: Mario Frick (links) und Alex Frei 1999 im Krienser Kleinfeld.

Bruno A. Arnold/NLZ

Zum Wiedersehen mit Alex Frei an dessen alter Wirkungsstätte - wo übrigens auch Mirko Salvi, Darian Males und Bradley Fink schon das FCL-Trikot trugen - erinnert sich der fünf Jahre ältere Mario Frick an lange zurückliegende gemeinsame Zeiten. Frick war damals Stammstürmer beim FC Basel und nahm den Jungspund Alex Frei unter seine Fittiche. Der Liechtensteiner Mario Frick sagte am Dienstag in der Medienrunde in Luzern:

«Alex Frei und mich verbinden viele Dinge. Wir sind die Rekordtorschützen unserer Länder, spielten oft mit dem Nationalteam gegeneinander. Als ich beim FCB gesetzt war, kam Alex als 17-jähriger Stürmer ins Kader. Er hatte in dieser ersten Zeit bei Basel einen schweren Stand, ich war ein Mitspieler, der ihn auffing. In der Challenge League begegneten wir uns als Trainer wieder, er für Wil, ich bei Vaduz. Wir verstehen uns sehr gut.»

Beim FC Basel wurde Alex Frei seinerzeit gewogen und für zu leicht befunden. Was einen ersten Wechsel nach Thun, dann weitere zur Folge hatte - und eine grossartige Karriere in Gang setzte.  (cok)

Drei Testspieltermine und die Anstosszeiten gegen Trabzon

Nach dem letzten (Auswärts-)Spiel am Samstag bei den Grasshoppers beginnt für den FCB die wahrscheinlich längste Winterpause seiner jüngeren Wettspielgeschichte; bedingt durch die Weltmeisterschaft. Cheftrainer Alex Frei behält ausser eventuellen WM-Fahrern (Fabian Frei? Kasim Adams? Liam Millar? Darian Males oder Dan Ndoye?) seine Schäfchen beisammen und trainiert bis Mitte Dezember. In dieser Zeit sind drei Testspiele geplant:

  • 20. 11, 13.30 Uhr, Nachwuchs-Campus: FCB - SV Sandhausen (2. Bundesliga)
  • 3. 12., 14.30 Uhr, Stade Tuilière: Lausanne-Sport - FCB
  • 10. 12., 14.30 Uhr, Sportanlagen St. Jakob: FCB - SV Waldhof Mannheim (3. Liga)

Ausserdem hat die Uefa die Anstosszeiten für die beiden Playoff-Spiele des FCB in der Conference League festgelegt: In Trabzon wird das Hinspiel am 16. Februar um 18.45 Uhr (20.45 Uhr Ortszeit) angepfiffen, das Rückspiel im Joggeli eine Woche später am 23. Februar ist ein Spätspiel mit Anstoss um 21 Uhr.  (cok)

Luzern ohne Schürpf und Sorgic gegen den FCB

Für das Nachholspiel der Super League am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen den FC Basel muss der FC Luzern auf zwei Stammkräfte verzichten: Der Ex-Basler Pascal Schürpf erlitt beim 1:1 gegen Winterthur einen Muskelbünderiss am Adduktor und im selben Spiel zog sich Offensivpartner Dejan Sorgic ein Knochenmarködem am linken Knie zu. Beide Spieler fallen für längere Zeit aus.

Protest abgelehnt

Die Swiss Football League hat den Protest, den der FC Basel gegen die Wertung vom 0:0 gegen den FCZ in der Halbzeitpause eingereicht hatte, erwartungsgemäss abgelehnt. Damals war Zürich-Trainer Bo Henriksen trotz Platzverweis in die Kabine gegangen, ein Verhalten, das in den Reglementen der SFL gar nicht thematisiert wird, weshalb - so die Disziplinarkommission - die Grundlage für den Protest fehlt. (jaw)

Der FC Basel trifft auf Trabzonspor

Die Auslosung für die Sechzehntelfinals der Conference League fand heute in Nyon statt und hat dem FC Basel die Aufgabe Trabzonspor beschert. Die Spiele finden am 16. Februar (Anstoss 18.45 Uhr) auswärts und am 23. Februar (21.00 Uhr) in Basel statt. (jaw)

Die Sechzehntelfinals in der Übersicht:
Trabzonspor - FC Basel
Qarabag Agdam - KAA Gent
Lazio Rom - CFR Cluj
Bodö/Glimt - Lech Posen
Sporting Braga - AC Fiorentina
AEC Larnaca - Dnipro
Sheriff Tiraspol - Partizan Belgrad
Ludogorets Rasgrad - RSC Anderlecht

Auf diese Gegner kann der FC Basel treffen

Als Gruppenzweiter der Conference League muss der FC Basel anders als vor einem Jahr, als er direkt ins Achtelfinale einzog, ein Sechzehntelfinale spielen. Der Gegner wird am Montag um 14 Uhr ausgelost. Sicher ist, dass es sich um einen Gruppendritten aus der Europa League handelt. Die Spiele finden am 16. (auswärts) und 23. Februar (in Basel) statt. (jaw)

Folgende Teams befinden sich in der Verlosung:
Sheriff Tiraspol, Lazio Rom, Qarabag Agdam, Trabzonspor, AEK Larnaka, Ludogorets Rasgrad, Sporting Braga und Bodö/Glimt.

Der FCB spielt auf Sieg

Theoretisch reicht dem FC Basel im kapitalen Spiel gegen Pjunik Jerewan ein Unentschieden. Will man aber auf Nummer sicher gehen, muss ein Sieg her. Und genau auf das setzt auch Trainer Alex Frei und will auf Sieg spielen. Er sagt: «Auf Unentschieden spielen liegt uns nicht. Wir waren immer dann am besten, wenn wir befreit gespielt haben.»

Wie gut seine Mannschaft die Reise überstanden hat, kann er vor dem Training nicht sagen. Er spricht davon, dass es ungewöhnlich war, nach dem Frühstück noch einmal ins Bett zu gehen. «Aber solche Dinge machen doch auch den Reiz der internationalen Spiele aus.» (cfe)

Calafiori und die Erzählungen Mkhitaryans

Riccardo Calafiori ist für die armenischen Medienvertreter am Tag vor dem Spiel ein beliebter Auskunftgeber: denn der Römer in Diensten des FC Basel spielte bei der AS Roma mit Henrikh Mkhitaryan zusammen, dem wohl berühmtesten Fussballer des Landes, der ausserdem aus der Jugend-Akademie des hiesigen FC Pjunik Jerewanstammt. «Er ist ein fantastischer Typ und Fussballer. Henrikh sprach viel von Armenien, wie toll es hier ist. Für mich ist es aber das erste Mal, dass ich hier bin», so der Linksverteidiger des FC Basel. Zum Spiel sagt Calafiori: «Es wird ein schwieriger, entscheidender Match für uns werden.» Er sei der Meinung, dass man sich früher für die K.o.-Phase hätte qualifizieren sollen, sagt aber auch: «In Europa ist es immer schwierig. Jetzt dürfen wir einfach nicht verlieren». (cfe)

Der Römer in Diensten des FC Basel: Riccardo Calafiori.

Der Römer in Diensten des FC Basel: Riccardo Calafiori.

Claudio Thoma / freshfocus

Salvi ersetzt erneut den unpässlichen Hitz im Tor

Marwin Hitz, der nach wie vor an einer Achillessehnenentzündung laboriert, und der erkrankte Jean-Kévin Augustin fehlen dem FC Basel für das Spiel am Donnerstag (18.45 Uhr) in Armenien. Ebenfalls nicht zur Reisegruppe, die bereits am späten Dienstagabend vom Airport Basel-Mulhouse aus den fünfstündigen Flug nach Jerewan antrat, gehörte Wouter Burger, der für das letzte Gruppenspiel gelb-gesperrt ist.

Kein Aufgebot erhalten haben Sergio López, Tician Tushi (beide verletzt), Yannick Marchand, Emanuelle Essiam, Hugo Vogel sowie der suspendierte Adam Szalai (siehe Meldung unten).

Durch Hitz’ Ausfall – die Probleme sollen nicht so gravierend sein, dass nicht ein Einsatz am Sonntag im Heimspiel gegen Sion infrage kommt – wird in Jerewan erneut Mirko Salvi im FCB-Tor stehen. Die Nummer 2 vertrat bereits vor drei Wochen in Bratislava den erkrankten Hitz und ersetzte ihn vergangenen Sonntag in Bern, als Hitz zur Pause passen musste.

Vor dem Abflug gegen 22 Uhr meinte FCB-Trainer Alex Frei noch zu dem kapitalen Spiel gegen Pyunik: «Die Chance weiterzukommen beträgt 66 Prozent, also ist klar, welches Resultat wir nicht erspielen dürfen. Und ich denke schon, dass wir mit der zweiten Halbzeit gegen YB Selbstvertrauen sammeln konnten.»

Freis Rechnung heisst: Verliert der FCB, ist er in jedem Fall raus aus der Conference League. Ein Unentschieden reicht zum Sprung in die K.o.-Runde und im Fall sogar zu Gruppenplatz 1, so Slovan Bratislava nicht in Vilnius gewinnt. Als Gruppensieger wäre der FCB direkt für die Achtelfinals qualifiziert und umginge die vorgeschaltete Ausscheidungsrunde gegen einen Gruppendritten aus der Europa League. (cfe/cok)

Schiedsrichter aus Rumänien; Pyunik ohne Gesperrte

Horatiu Fesnic aus Rumänien leitet am Donnerstag (18.45 Uhr) das entscheidende Spiel der Gruppe H in der Conference League zwischen Pyunik Jerewan und dem FC Basel. Der 33-jährige ist seit 2017 Fifa-Schiedsrichter und leitete bereits sechs Spiele in der laufenden Europacup-Saison.

Während der FCB auf den gesperrten Wouter Burger (dritte gelbe Karte) verzichten muss, gibt es gegen Pyunik Jerewan keine aktuellen Sanktionen.  (cok)

Szalai und der FCB: Das Tischtuch ist zerschnitten

Adam Szalai.

Adam Szalai.

Imago

Dieses zerschnittene Tischtuch wird nicht mehr zu flicken sein: Seit knapp zwei Wochen trainiert Adam Szalai separiert von der Mannschaft und nun kündigt sein Berater an, der Spieler beabsichtige, auf arbeitsrechtlichem Weg ins Teamtraining beim FC Basel zurückzukehren.

Zum letzten Mal gehörte Szalai am 1. Oktober gegen St. Gallen zum Kader. Vom FC Basel gibt es keine offizielle Begründung für die Suspendierung des 34-jährigen Ungarn, der Anfang Februar auf den letzten Drücker von Mainz 05 verpflichtet worden war. Seither hat er 24 Spiele bestritten, dabei die Hälfte der möglichen Einsatzzeit absolviert und sechs Tore erzielt.

Offenbar wird dem Ungarn eine gewisse Teilnahmslosigkeit zur Last gelegt. Wie der «Blick» schreibt, soll Szalai etwa beim Europacup-Auswärtsspiel in Vilnius den Weg zu den mitgereisten Fans und den obligatorischen Dank für die Unterstützung unterlassen haben, den umjubelten späten Siegtreffer gegen St. Gallen soll er ungerührt auf der Bank sitzend verfolgt haben und sich vor dem Cup-Match in Aarau nicht einsatzfähig gemeldet haben – um drei Tage später mit einem famosen Tor für Ungarn den 1:0-Überraschungserfolg gegen Deutschland zu bewerkstelligen.

Zum Abschluss seiner Länderspielkarriere erzielte Adam Szalai gegen Deutschland seinen 26. Treffer in 86 Spielen für Ungarn.

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Das deckt sich mit Erkenntnissen der bz. Offenbar fehlt dem FC Basel das Commitment Szalais, das mit dem alternden Stürmer abgemacht worden war auf dem Weg mit jungen Offensivtalenten.

Sein Berater, ein Rechtsanwalt, nannte dem «Blick» gegenüber die Verdonnerung seines Mandaten zum Einzeltraining eine «unverständliche und auch unzulässige Vorgehensweise» des Klubs. Der Spieler selbst äussert sich nicht, vonseiten des FCB heisst es lediglich, dass man sich in Gesprächen befände – die wohl nur eine vorzeitige Auflösung des bis Ende Saison laufenden Vertrags von Szalai zum Ziel haben können.  (cok)

Rechenspiele vor der finalen Runde

Eigentlich ist die Sache einfach: Der FC Basel zieht als Gruppenerster direkt ins Achtelfinale der Conference League ein, wenn er am Donnerstag gegen Pyunik mehr Punkte holt als Slovan Bratislava im Parallelspiel bei Zalgiris Vilnius.

Trifft das nicht ein, kann der FCB trotzdem als Gruppenzweiter überwintern, wenn er nicht gegen Pyunik verliert. Dann muss er aber eine Runde früher wieder einsteigen und bekommt es im Sechzehntelfinale mit einem Gruppendritten aus der Europa League zu tun.

Bei einer FCB-Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Zalgiris gegen Slovan verliert der FCB den Dreiervergleich mit den dann punktgleichen Teams und scheidet aus. (jaw)

Die Erinnerung an die Rache des Coaches

Pyunik-Trainer Eghishe Melikyan holte nach dem Hinspiel am 9. September zum Rundumschlag aus. Weil der FCB vor dem 2:0 den Ball nicht ins Aus gespielt hatte, obwohl ein Armenier am Boden lag, wütete der Coach: «Basel ist ein grosser Klub und deshalb hätte ich nie gedacht, dass die das nötig haben, so zu gewinnen. Das ist unfair und wir werden im Rückspiel dafür Rache nehmen. Der FCB kann sich in Jerewan auf etwas gefasst machen!»

Nach dem schwachen 1:3 seines Teams in Basel wirkte die Drohung im September noch leer. Doch knapp zwei Monate später liegt die Rache in Form eines Rausschmeissens des FCB aus der Conference League tatsächlich im Bereich des Möglichen. (jaw)

Nachtflug nach Armenien

Für eine optimale Vorbereitung geht der FC Basel den Fünfstundenflug ins rund 4000 Kilometer östlich gelegene Jerewan bereits am Dienstagabend an. Am Mittwochmorgen um 7 Uhr armenischer Zeit (plus drei Stunden) landet der Tross in der Hauptstadt, wo am Donnerstagabend um 21.45 Uhr (18.45 Uhr in Basel) das entscheidende sechste Gruppenspiel stattfindet. (jaw)

Gratis-Eintritt für Auswärtsfans

Wie der FC Basel auf seiner Website mitteilt, können Tickets für den Gästesektor in Jerewan am Donnerstag beim Eingang zum Gästesektor des Stadions Republican Stadium after Vazgen Sargsyan kostenlos bezogen werden. (jaw)

Jerewan krebst in der Liga hinterher

Im Europacup hat der armenische Meister seine eigenen Erwartungen in dieser Saison übertroffen. Doch in der heimischen Liga liegt das Team von Trainer Eghishe Melikyan aktuell zehn Punkte (bei zwei Spielen weniger) hinter der Tabellenspitze und nur auf Rang 4. Die Generalprobe für das Endspiel ums europäische Überwintern gegen den FCB am Donnerstag (18.45 Uhr) gewann Pyunik am Wochenende mit 1:0 bei Schlusslicht Noah. (jaw)

Zwei Spiele Sperre für Lang

Michael Lang sah in der 89. Minute in Bern nach VAR-Intervention die rote Karte und musste von einem Schirm vor Wurfgeschossen der YB-Fans geschützt in die Kabine traben.

Michael Lang sah in der 89. Minute in Bern nach VAR-Intervention die rote Karte und musste von einem Schirm vor Wurfgeschossen der YB-Fans geschützt in die Kabine traben.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Die Swiss Football League hat am Montag das Strafmass für die rote Karte von Michael Lang kommuniziert. Der Rechtsverteidiger ist für sein Einsteigen mit offener Sohle gegen YB für zwei Spiele gesperrt worden. Damit verpasst er die Duelle mit Sion am Sonntag und Luzern am Mittwoch in einer Woche und steht in der Liga in diesem Jahr nur zum Abschluss gegen GC wieder zur Verfügung. (jaw)

Vor dem Gang ins Wankdorf-Stadion:

FCB-Frauen erfolgreich

Die Frauen des FC Basel empfingen am Samstagabend den bisher sieglosen Tabellenletzten aus Rapperswil-Jona und gewannen souverän mit 3:0. Mit Kassandra Missipo, die per Kopf traf, Kristina Sundov, die einen Freistoss verwandelte und Yasmin Rüpke, die ihr schönes Solo im Strafraum mit einem Tor krönte, konnten gleich drei verschiedene Basler-Torschützinnen jubeln. Der FCB hat sich mit dem Sieg auf den fünften Rang in der Tabelle geschoben. Nächsten Samstag um 18.30 Uhr treffen sie ebenfalls zu Hause auf St. Gallen. (ila)

FC Basel - Rapperswil Jona 3:0 (2:0)
Leichtathletik-Stadion Basel. - Tore: 4. Missipo 1:0. 27. Sundov 2:0. 82. Rüpke 3:0.
Basel: Tschudin; Szenk, Lüscher, Vidal, Rüpke, Missipo, Hoti (91. Schmid), Reger, Buser, Hamidi (72. Miotto), Sundov (86. Fockers).

Der FCB in Bern: Tabellenführer ärgern

Als «schwer zu verdauen» bezeichnet Alex Frei auch am Tag danach das 2:2 in der Conference League gegen Zalgiris Vilnius, gegen das der FCB eine 2:0-Führung und damit das sichere Überwintern im Europacup aus der Hand gegeben hat. Vor dem Entscheidungsspiel in Armenien nächste Woche sieht der Spielplan den Abstecher zum Spitzenreiter der Super League vor. 

Der FCB kommt als Fünfter mit elf Punkten Rückstand zu den Young Boys, den der FCB-Trainer favorisiert sieht: «Der Tabellenführer ist immer Favorit.» Viele Attribute sprächen derzeit für die Young Boys, unter anderem jene Eigenschaft, die Frei früher auch als grosse Qualität des FC Basel erachtet hat: «Man gewinnt Spiele, die du eigentlich nicht gewinnen darfst.»

Schwarze Serie

Die Massgabe für seine eigenes, sehr flatterhaftes Team lautet für den Gang ins ausverkaufte Wankdorf-Stadion: «Dranbleiben, den Gegner ärgern und alles reinwerfen, um ein positives Resultat herauszuholen.» Das ist dem FCB beim 0:0 im Joggeli gegen YB schon einmal gelungen, ansonsten blickt Basel auf eine schwarze Serie in Bern zurück: Der letzte Sieg gelang 2016.

Rechtsverteidiger Xhaka, Comas gesperrt

Personell muss Frei in Bern auf den gesperrten Arnau Comas verzichten (vierte gelbe Karte), was trotz des Schnitzers am Donnerstag beim Ausgleich von Vilnius eine Lücke reisst, war der Spanier doch bisher eine äusserst zuverlässige Konstante und zuletzt gegen Winterthur (3:1) auch noch Doppeltorschütze. Ihn wird Andy Pelmard in der Innenverteidigung ersetzen.

Frei lässt ausserdem durchblicken, dass - solange Sergio López nicht zurück ist aus seiner Verletzung - die Alternative neben Michael Lang als Rechtsverteidiger Taulant Xhaka heisst. Xhaka spielt das in seiner Karriere nicht zum ersten Mal, bestand auch in der Champions League in dieser Rolle und machte es am Donnerstag von zwei, drei Szenen abgesehen zur Zufriedenheit des Trainers. Der sieht Pelmard, der diese Position auch schon ausgefüllt hat, zentral besser aufgehoben.

Zur Verfügung steht am Sonntag auch wieder Riccardo Calafiori, der gegen Winterthur frühzeitig rausmusste, sich aber nicht gravierender verletzt hat.  (cok)

Males schaut Tennis, Frei verzichtet

Nur kurz über die Strasse vom Joggeli finden seit Samstag die Swiss Indoors statt. Der Tennis-Grossanlass lockt seit Jahren auch immer wieder Exponenten des FC Basel an. Mit Verwaltungsrat Andreas Rey oder den Spielern Michael Lang, Noah Katterbach, Mirko Salvi oder Darian Males ist dem auch dieses Jahr so. Letzter schwärmt von seinem Besuch am Dienstag: «Ich bin ein riesiger Tennisfan, schon von klein auf. Es war das erste Mal, dass ich live einen Tennis-Match erlebt habe. Es ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist.» Nicht anzutreffen ist Trainer Alex Frei. «Ich hätte eine Einladung gehabt, empfand es aber als besser, nicht zu gehen.» Das ganze Ereignis interessiere ihn zwar, aber manchmal ist es besser, zu Hause zu bleiben. Er habe die Zeit für die Nachbearbeitung und die Vorbereitung der Spiele seiner Mannschaft genutzt. (cfe)

Frei: «Für Zalgiris ist es plus-minus die letzte Chance»

FCB-Coach Frei erwartet gegen Zalgiris ein anderes Spiel als noch in Litauen, wo der FCB mit Ach und Krach 1:0 siegen konnte. «Es ist für sie plus/minus ihre letzte Chance auf ein Weiterkommen. Daher müssen sie etwas für das Spiel tun. Und Teams, die sich bemühen, kommen uns eher entgegen. Für das letzte europäische Heimspiel des Jahres wurden bis Mittwochmittag rund 11500 Tickets verkauft. (cfe)

Der FCB will das europäische Überwintern

In diesem letzten Heimspiel in der Gruppenphase der Conference League will sich der FC Basel das europäische Überwintern sichern. Aktuell sind die Basler auf Platz 1 mit einem Punkt Vorsprung auf Pjunik Jerewan und zwei auf Slovan Bratislava. «Es braucht noch vier Punkte», rechnet Alex Frei vor. Drei davon will er am Donnerstag zu Hause holen. Man habe durchaus damit gerechnet, dass man das Überwintern am zweitletzten Spieltag sichern könne. Auch, weil man das Heimspiel gegen Bratislava (0:2-Niederlage) anders einkalkuliert hatte. Mit den vier von Frei anvisierten Punkten bliebe man auf Platz eins, womit die zwei zusätzlichen Qualifikationsspiele erspart blieben. «Das wäre bei meinem Losglück sicher gut», sagt Frei. (cfe)

Calafiori fraglich für Vilnius

Nach sieben Minuten musste Riccardo Calafiori am vergangenen Sonntag ausgewechselt werden. Dann gab der FCB am Dienstag Entwarnung, er habe sich keine gravierende Verletzung zugezogen. Im Mannschaftstraining ist er zwar noch nicht, gilt für das Spiel gegen Vilnius vom Donnerstagabend als fraglich. Sollte er beim Morgentraining aber so mitmachen, wie sich der Staff das vorstellt, ist er eine Option. Verletzt fehlen somit nur Sergio López und Tician Tushi. (cfe)

Der Schiedsrichter kommt aus Ankara

Den dritten und letzten Gruppenmatch in der Conference League vor eigenem Publikum leitet am Donnerstag (21.00 Uhr) Ali Palabiyik aus der Türkei. Der 41-Jährige kommt aus Ankara, ist Lehrer, seit 2015 Fifa-Referee und leitete zuletzt international das 5:0 von Eindhoven gegen den FC Zürich in der Europa League.

Am Wochenanfang hatte der FCB für diese Partie rund 11'000 Tickets abgesetzt.  (cok)

Zalgiris kommt als alter und neuer Meister nach Basel

Der FK Zalgiris Vilnius, am Donnerstag (21.00 Uhr) zu Gast in Basel in der Conference League, hat am Sonntag die dritte Meisterschaft in Folge und den zehnten litauischen Titel insgesamt gefeiert. Nur noch theoretischer Natur waren die Chancen für den letzten verbliebenen Verfolger, den FC Hegelmann, Zalgiris noch abzufangen. Mit einem 2:1 (1:1)-Heimerfolg im Gipfeltreffen vor 769 Zuschauern (bei Gratis-Eintritt anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums) machte Zalgiris den Sack zu und hat mit 72 Punkten 15 Zähler mehr als der Zweite.

Eine Woche zuvor hatte Zalgiris bereits den litauischen Cup gewonnen, gegen den selben Gegner mit dem selben Ergebnis nach Verlängerung - und vor über 15'000 Zuschauern. Unverzichtbar in der Startaufstellung von Zalgiris: Oliver Buff (30), der Badener und frühere FCZ- und GC-Akteur, der seit Februar in Vilnius Vertrag hat. (cok)

U21 verliert in Bavois

FC Basel U21 – FC Bavois 1:3 (1:2)
Leichtathletikstadion St. Jakob. – 300 Zuschauer. – SR: Berther. – Tore: 31. Rochat 0:1. 37. Alvarez (Foulpenalty) 1:2. 45.+2 Krasniqi 1:2. 87. Kadima 1:3. Basel: Spagnoli; Vukelic (80. Juanola), Adjetey, Dundas, Vogel; Essiam (67. Winkler), Avdullahu; Moulin (80. Mühlethaler); Krasniqi, Akalé, Beney (80. Babic).

Frauen siegen im Cup-Sechzehntelfinale

Biel – FC Basel-Frauen 0:5 (0:2)
Tissot Arena, Biel. – Tore: 15. Sundov 0:1. 21. Sundov 0:2. 48. Vidal 0:3. 78.Hamidi 0:4. 82. Hamidi 0:5.

Ausgeschieden ist in der zweiten Cup-Runde dagegen der FFV Basel aus der 1. Liga, der auf dem Rankhof vom FC Luzern aus der Womens's Football League «es Stängeli» verpasst bekommen hat: 0:10 (0:4).

Males wieder fit

Am Donnerstagabend musste Darian Males noch angeschlagen zuschauen, wie seine Kollegen gegen den FC Zürich nicht über ein 0:0 hinaus kamen. Für die Partie vom Sonntag gegen den FC Winterthur (14.15 Uhr) ist der Innerschweizer aber wieder einsatzfähig.

Weiterhin nicht mit dabei sein werden Sergio López, Tician Tushi, Yannick Marchand und Kaly Sène (alle verletzt) sowie Adam Szalai, dessen Situation intern aktuell geklärt wird. Ebenfalls fehlen wird Dan Ndoye, der gegen Zürich seine vierte Gelbe Karte sah und somit gesperrt fehlt.

Die U21 des FC Basel feiert den dritten Sieg in Folge

SC Brühl – FC Basel 0:2 (0:1)
Paul-Grüninger-Stadion. – 520 Zuschauer. Tore: 13. Akale 0:1. 95. Babic 0:2.

Brühl: Leite; Kucani (80. Rosalen), Demhasaj, Cavar (86. Mehmeti), Capozzi; Talic (78. Lovakovic); Stadler (86, Ogbodo), Bajrami (86. Zulic); Mihajlovic, Campos Oliveira, Martins Dorta.

Basel: De Mol; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel; Winkler, Marchand (66. Fazlic); Krasniqi, Moulin (85. Juanola), Beney (73. Mühlethaler); Akale (73. Babic).

Bemerkungen: Brühl ohne Bekteshi, Di Nucci, Holenstein, Neitzke, Prokopic und Wörnhard. – Verwarnungen: 2. Akale. 50. Talic. 57. Cavar. 61. Marchand. 91. Lovakovic.

Burger einsatzfähig, Males fraglich

Der FC Basel muss am Donnerstag ab 20.30 Uhr gegen den FC Zürich auf die Verletzten Sergio Lopez und Tician Tushi verzichten. Auch Darian Males ist weiter angeschlagen und dürfte eher nicht zur Verfügung stehen. Dafür ist der gegen Servette zur Pause mit Adduktorenproblemen ausgewechselte Wouter Burger wieder voll einsatzfähig. Ohne Aufgebot werden Adam Szalai und Kaly Sène sein. Bei Letzterem spricht Trainer Alex Frei, von «einem neuen Plan, da dessen Verletzung nicht wie gewünscht ausheilt». (jaw)

«Wir müssen dieses Spiel gewinnen»

Alex Frei ist sich Brisanz des Krisenklassikers durchaus bewusst. Zwar geht er in der Spielvorbereitung nach eigener Aussage keine neuen Wege. Doch er sagt: «Es ist klar, dass auf dem Papier FCB FCZ nie ein normales Spiel ist. Das wissen auch die Spieler. Wir müssen das Spiel gewinnen.» Die sportliche Situation vom FCZ interessiert Frei, wie er sagt: «herzlich wenig». Ihm ist es vor allem ein Anliegen, dass sein Team mal wieder ein Ausrufezeichen setzt. (jaw)

Keine Sekunde Angst um seinen Job

Trotz der schlechten Punkteausbeute in der Liga geht Alex Frei nicht davon aus, dass sein Boss David Degen plötzlich die Reisslinie ziehen könnte. «Die Botschaft des Verwaltungsrates ist gut und beruhigend. Ich habe nicht eine Sekunde Angst um meinen Job», sagt Frei. Natürlich finde der Verwaltungsrat nicht alles, gut was er mache. Aber es gibt einen guten kollegialen und voranbringenden Austausch. (jaw)

Wenn Basel gegen Zürich spielt, sind Tore garantiert

In den letzten 14 Duellen zwischen Basel und Zürich fielen insgesamt 56 Tore. Das sind durchschnittlich vier Tore pro Spiel. Das letzte Aufeinandertreffen gewann der FCB Ende August in Zürich mit 4:2. Andi Zeqiri (2x), Zeki Amdouni und Darian Males trafen für die Basler. (jaw)

Revanche für die Meisterfeier im Joggeli

Ein Bild, an das sich der FCB-Fan ungern erinnert.

Ein Bild, an das sich der FCB-Fan ungern erinnert.

Keystone

172 Tage ist es her, seit der FC Zürich durch einen 2:0-Sieg in Basel am 32. Spieltag Meister wurde. Seither ist viel passiert. Der FCZ hat in der Liga in der neuen Saison noch kein Spiel gewonnen und auch der FCB spielt deutlich unter seinen Erwartungen. Aus dem Duell Erster gegen Zweiter ist ein Krisenklassiker geworden. (jaw)

Ein schlechtes Omen: Fähndrich pfeift

Lukas Fähndrich zückt beim FCB-Spiel in Lugano die gelbe Karte.

Lukas Fähndrich zückt beim FCB-Spiel in Lugano die gelbe Karte.

Marc Schumacher / freshfocus

Über diese Ansetzung freut sich der FCB vermutlich nicht. Denn bereits beim 0:0 gegen YB und bei den Niederlagen in Sion und Lugano hiess der Unparteiische in dieser Saison Lukas Fähndrich. Entscheidenden Einfluss nahm der Schiedsrichter in den drei Spielen allerdings nicht. (jaw)

Zweiter Ligasieg für die FCB-Frauen

Grasshoppers – FC Basel Frauen 4:5 (3:3)
Campus, Niederhasli. – 150 Zuschauer. – Tore: 6. Cazalla 1:0. 10. Wienerroither 2:0. 12. Strode 2:1. 19. Wienerroither 3:1. 21. Strode 3:2. 23. Vidal 3:3. 55. Sundov 3:4. 68. Reger 3:5. 71. Zhang 4:5.
Basel: Tschudin; Szenk, Lüscher, Vidal, Rüpke; Buser, Ndoutou, Hoti, Reger (94. Miotto); Strode, Sundov (66. Hamidi).

U21 des FCB holt in Unterzahl einen seltenen Sieg gegen Zürich

Ein Berg von einem Verteidiger: Der aus Ghana zum FCB gestossene Jonas Adjei Adjetey.

Ein Berg von einem Verteidiger: Der aus Ghana zum FCB gestossene Jonas Adjei Adjetey.

Andy Mueller / freshfocus

Im Vergleich zweier grosser Nachwuchs-Organisationen im Schweizer Profifussball hat der FC Basel am Samstag erstmals seit fünfeinhalb Jahren wieder gegen den FCZ gewinnen können (nach fünf Remis und zwei Niederlagen). Den 1:0-Siegtreffer erzielte nach einer halben Stunde Albin Krasniqi mit einem Foulpenalty.

Emmanuel Essiam.

Emmanuel Essiam.

Claudio De Capitani / freshfocus

Aus dem Profi-Kader spielte Emanuelle Essiam nach langer Verletzungszeit ein zweites Mal überzeugend. «60 Minuten waren wir das bessere Team», urteilte FCB-Trainer Ognjen Zaric, dann sah Leon Avdullahu Gelb-Rot (61.). Der Rest war eine Lektion in leidenschaftlichem Verteidigen des eigenen Tores. Innenverteidiger Jonas Adjetey war der Fels in der Brandung, und Antonio Spagnoli steuerte spektakuläre Paraden bei.

Unter den Augen seines Agenten Philipp Degen spielte beim FCZ Becir Omeragic, der neben Fabian Rieder (YB) der Super-League-Spieler mit dem höchsten Marktwert ist, derzeit jedoch einen schweren Stand hat. FCB-Klubchef David Degen war ebenfalls Augenzeuge des ersten Heimsieges der U21 gegen Zürich seit sage und schreibe neun Jahren. Entscheidender Torschütze im September 2013: David Degen.  (cok)

FC Basel U21 - FC Zürich U21 1:0 (1:0)
Leichtathletik-Stadion, Basel. – Zuschauer: 600. – Tor: 30. Krasniqi (Penalty) 1:0. – Gelb-Rot: 61. Avdullahu.
Basel: Spagnoli; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel; Avdullahu, Essiam (63. Winkler); Krasniqi (70. Beney), Moulin, Chipperfield (69. Mühlethaler); Akale (88. Babic).

Promotion League. 11. Runde: Biel-Bienne - YF Juventus 2:1. Kriens - Breitenrain 0:3. Nyon - Rapperswil-Jona 0:4. YB II - Bavois 4:1. Baden - Bulle 2:0. Cham - Brühl 3:1. St. Gallen II - Carouge 3:2. Chiasso - Luzern II 2:0. Basel II - Zürich II 1:0.– Rangliste (alle elf Spiele): 1. Carouge 25. 2. Luzern II 23. 3. Nyon 22. 4. Chiasso 21. 5. Breitenrain 20. 6. Baden 19. 7. Rapperswil-Jona 19. 8. Basel II 19. 9. Cham 18. 10. YB II 15. 11. Brühl 15. 12. Bulle 12. 13. Bavois 12. 14. Kriens 11. 15. Zürich II 10. 16. St. Gallen II 9. 17. Biel-Bienne 8. 18. YF Juventus 3.

Fünf Fakten zum Spiel gegen Servette

Als der FCB 2013 zuletzt in Genf gewann, sass David Degen auf der Bank und Alex Frei assistierte zum 2:1-Siegtreffer.

Urs Schnyder leitet die Partie, die am Sonntag um 16.30 Uhr angepfiffen wird.

Alex Frei spielte zwischen 2001 und 2003 selber 76 Mal für Servette und schoss dabei 43 Tore. Trotzdem ist die Rückkehr für ihn: «Nichts besonderes»

Darian Males wird das Spiel nach seinem Schlag aufs Knie wohl verpassen. Marwin Hitz ist dafür wieder fit und am Freitag wie die Mannschaft nach Genf gereist. (jaw)

Die Tabelle nach vier von sechs Runden:

Nach Vorwürfen trennen sich OGC Nizza und Arjan Peço

Arjan Peço (rechts) an der Seite von Lucien Favre in Nizza.

Arjan Peço (rechts) an der Seite von Lucien Favre in Nizza. 

Imago/Norbert Scanella

Für Arjan Peço ist das Engagement als Co-Trainer von Lucien Favre bei OGC Nizza bereits wieder Geschichte. Der französische Ligue-1-Klub gab am Mittwoch die Trennung von Peço bekannt, der viele Jahre im Nachwuchs des FC Basel tätig gewesen ist und unter anderem die U21 trainiert hat.

Laut der französischen Sportzeitung L’Equipe soll sich Peço Mitte September im Zuge des Auswärtsspiels auf Korsika bei AC Ajaccio (1:0 für Nizza) gegenüber einer Hotelangestellten ungebührlich aufgeführt haben.

Der 47-jährige Peço war erst im Juni bei der Rückkehr von Lucien Favre als Cheftrainer zu OGCN neben Christophe Moulin (ex Sion) als Assistent installiert worden. Der Klub von der Côte d’Azur, der wie Lausanne-Sport zum Ineos-Konzern gehört, belegt nach zehn Runden Platz 13 in der Meisterschaft.  (cok)

Frauen-Sportchefin tritt zurück

Das ging schnell. Erst im Frühjahr begann Elisabeth Mayr als Sportchefin bei den FCB-Frauen. Jetzt tritt sie per Ende November schon wieder zurück, wie der FCB am Mittwochabend bekanntgibt. Die Trennung erfolge aus persönlichen Gründen, heisst es in der Mitteilung. (jaw)

Eine volle Hütte wird erwartet

In Bratislava ist die Europacup-Euphorie – anders als in Basel – spürbar. Während in der Liga nur rund 4000 Fans den Weg ins Stadion finden, wurden für die Partie gegen Basel bereits mehr als 18'000 Tickets verkauft. 21'500 hätten im 2019 neu eröffneten Nationalstadion Platz. Auch aus Basel werden knapp 1000 Fans erwartet. Die meisten reisen per Extrazug an. (jaw)

Adam Szalais Tage sind gezählt

Adam Szalai könnte nach seinem Abschied aus der ungarischen Nationalelf auch seine Klubfussballkarriere schneller als gedacht beenden.

Adam Szalai könnte nach seinem Abschied aus der ungarischen Nationalelf auch seine Klubfussballkarriere schneller als gedacht beenden.

Tamas Kovacs / AP

Ein prominenter Name fehlt wie schon in den letzten Spielen auch auf der Auswärtsreise nach Bratislava: Adam Szalai. Der 34-jährige Ungar ist beim FC Basel aussen vor. Und es deutet wenig darauf hin, dass sich das in Zukunft ändern wird. Alex Frei sagt: «Adam weiss schon seit längerem, was Sache ist. Aktuell haben viele jüngere Spieler, die länger aufgrund von Verletzungen nicht dabei waren und wir wollen die Zeit nutzen, um zum Beispiel Anton Kade oder Kaly Sène wieder näher ran zu bringen.»

Kaderplaner Philipp Kaufmann erklärt während des Abschlusstrainings in Bratislava: «Das ist eine sportliche Entscheidung. Wir möchten das Kader im Winter verkleinern und da werden auch mit Adam Gespräche geführt.» Auch das Karriereende ist eine Option. (jaw)

Marwin Hitz fehlt krank

Der FC Basel muss in Bratislava auf seinen Stammkeeper verzichten. Marwin Hitz ist erkrankt und hat die Reise in die Slowakei nicht angetreten. Damit wird die Nummer 2 Mirko Salvi am Donnerstag im FCB-Tor stehen. Der Rückkehrer spielte in dieser Saison bereits im Cup in Aarau und gegen Allschwil und machte vor allem in Brügglifeld seine Sache sehr gut.

Im Europacup hat der 28-jährige Salvi allerdings erst drei Spiele absolviert. 2015 debütierte er im FCB-Trikot beim 1:0 gegen Lech Posen in der Europa League, als Germano Vailati zur Pause verletzt rausmusste. Dazu kommen zwei Einsätze in der Qualifikation mit dem FC Luzern, wobei im Sommer 2018 er in Hin- und Rückspiel gegen Olympiakos Piräus insgesamt sieben Gegentore hinnehmen musste.

In Bratislava ergänzt der 17-jährige Schweizer Antonio Spagnoli das Basler Torhüter-Trio, zu dem auch Salvis erster Vertreter Nils de Mol gehört. (jaw)

Das Personal-Update

Neben Adam Szalai und Marwin Hitz fehlen auch die verletzten Sergio Lopez, Tician Tushi, Yannick Marchand und die nicht aufgebotenen Adriano Onyegbule, Emmanuel Essiam, Liam Chipperfield und Hugo Vogel.

Da der FCB im Anschluss direkt nach Genf, wo er am Sonntag gegen Servette spielt, reist, ist der im Europacup gesperrte Kasim Adams auch in der Slowakei mit dabei. (jaw)

Der Plan gegen das Busparken

Gegen tief stehende Gegner bekundete der FCB zuletzt Probleme. «Da brauchst du irgendwann Dosenöffner. Die erste oder zweite Chance muss einfach sitzen. Das kann auch ein stehender Ball sein. Da müssen wir an der Effizienz arbeiten, aber das braucht Zeit», erklärt Alex Frei.

Der FCB-Trainer sieht eine Tendenz, dass gegnerische Teams gegen den FCB immer öfter den Bus im Strafraum parkieren. Doch Frei verspricht: «Wir sind dabei, Lösungen wie beispielsweise einen Systemwechsel im Spiel auf Dreierkette einzuüben, um flexibel zu sein.» (jaw)

Update vor dem Spiel in Bratislava: Slovan rechnet mit vollem Haus

Das an der Stelle des ehemaligen Stadions Tehelné pole (Ziegelfeld) errichtete Nationalstadion Bratislava, wo Slovan am Donnerstag den FCB empfängt.

Das an der Stelle des ehemaligen Stadions Tehelné pole (Ziegelfeld) errichtete Nationalstadion Bratislava, wo Slovan am Donnerstag den FCB empfängt.

skslovan.com
  • Mit rund 800 FCB-Fans wird gerechnet, die die Mannschaft zum Spiel in der Conference League am Donnerstag in Bratislava begleiten. Der Grossteil reist in einem Extrazug an.
  • Slovan Bratislava meldete am Montag 15'000 verkaufte Tickets für die Partie im 2019 eröffneten Nationalstadion, das an der Stelle des alten Stadions Ziegelfeld (Tehelné pole) errichtet wurde und bei internationalen Spielen für 21'500 Zuschauer zugelassen ist. Die Gastgeber hoffen für Donnerstag auf ein volles Haus.
  • Die Partie (Anpfiff: 18.45 Uhr) wird ausschliesslich im Bezahlfernsehen bei Blue gezeigt. Der Sender TV24, der das Hinspiel im Free-TV übertrug, hat sich dieses Mal für PSV Eindhoven-FC Zürich entschieden.
  • Der FCB hat am Dienstag einen trainingsfreien Tag eingelegt und reist am Mittwoch in die slowakische Hauptstadt, Am Freitag wird der FCB-Tross von Bratislava direkt nach Genf fliegen, wo der FC Basel am Sonntag (16.30 Uhr) in der 11. Runde der Super League von Servette Genf erwartet wird.
  • Der Schiedsrichter der Partie kommt aus der Ukraine und heisst Serhiy Boiko. Der 45-Jährige hat 2019 in der Europa League das Heimspiel des FCB gegen Getafe (2:1) geleitet.
  • Beim FCB wird Kasim Adams nach seiner Gelb-Roten Karte im Heimspiel gegen Slovan für Meckern nach Spielende gesperrt sein. Bei einer weiteren (dritten) Verwarnung im laufenden Wettbewerb droht Arnau Comas eine Spielsperre.  (cok)

Slovan gegen Ferencvaros: Die Atmosphäre im Nationalstadion von Bratislava, auf dem Gelände des ehemaligen Ziegelfeld.

Youtube/Slovan Bratislava

Klare Prioritäten in der Slowakei

Slovan Bratislava hat am Wochenende mit einer B-Elf 0:4 gegen den Tabellenachten Tencin verloren. Das lag vor allem daran, dass Trainer Vladimir Weiss acht Wechsel in der Startelf vornahm und bis auf Captain und Sohn Vladimir Weiss und Goalie Adrian Chovan alle Leistungsträger schonte. Slovan kann sich das auch erlauben, liegt der Hauptstadtklub doch mit einem Spiel weniger auch nach der Niederlage an der Tabellenspitze. (jaw)

FC Rapperswil-Jona – Basel U21 2:3 (0:0)

Grünfeld, Jona. – Tore: 57. Konan 1:0 75. Kade 1:1. 82. Casciato 2:1. 84. Moulin 2:2. 90. Moulin 2:3. Basel: Spagnoli; Vukelic, Adjetey, Dundas, Vogel, Avdullahu, Essiam (63. Winkler), Chipperfield (81. Mühlethaler), Beney (46. Krasniqi), Kade (81. Moulin), Akale (78. Babic).

Promotion League. 10. Runde: YF Juventus – Chiasso 1:3. Luzern II – Nyon 3:1. Breitenrain – Baden 0:3. Bavois – St. Gallen 3:3. Brühl – YB II 0:0. Rapperswil-Jona – Basel II 2:3. Zürich II – Cham 0:2. Bulle – Biel-Bienne 3:0. Carouge – Kriens 0:2. – Rangliste (alle zehn Spiele): 1. Carouge 25 Punkte. 2. Luzern II 23. 3. Nyon 22. 4. Chiasso 18. 5. Breitenrain 17. 6. Baden 16. 7. Basel II 16. 8. Rapperswil-Jona 16. 9. Cham 15. 10. Brühl 15. 11. Bulle 12. 12. YB II 12. 13. Bavois 12. 14. Kriens 11. 15. Zürich II 10. 16. St. Gallen 6. 17. Biel-Bienne 5. 18. YF Juventus 3.

Ohne Burger nach Lugano

Der FC Basel muss am Sonntag ab 16.30 Uhr auswärts gegen Lugano erstmals in dieser Saison einen gesperrten Spieler ersetzten. Wouter Burger sah gegen St. Gallen die vierte Gelbe und fehlt ebenso wie die Verletzten Lopez, Tushi und Marchand. (jaw)

Catering: Der FC Basel trennt sich von Congeli

Seit Monaten ist die Catering-Situation für die Zuschauer im Joggeli unbefriedigend. Lange Wartezeiten, schales Bier und kalte Pommes sorgten immer wieder für Ärger.

Jetzt hat der FCB entschieden, seinen Service neu zu organisieren, wie er in einer Mitteilung schreibt. Dafür wurde der Catering-Vertrag mit Partnerklub Concordia Basel vorzeitig aufgelöst. Somit endet eine Partnerschaft, die in unterschiedlichen Formen seit 1954 Bestand hatte. Im Nachwuchsfussball arbeiten Congeli und FCB weiterhin zusammen. (jaw)

Die Ausgangslage in der FCB-Gruppe

Trotz der ersten Niederlage in der Gruppenphase der Conference League führt der FC Basel die Gruppe H weiter an. Das Parallelspiel am Donnerstagabend gewinnt Pyunik Jerewan mit 2:0 gegen Zalgiris Vilnius. In der nächsten Woche gastiert der FCB in Bratislava, während Jerewan nach Litauen reist. Die Tabelle präsentiert sich wie folgt: 

Die Tabelle der Gruppe H nach drei von sechs Spieltagen.

Die Tabelle der Gruppe H nach drei von sechs Spieltagen.

Uefa Conference League

Personalsituation und die wichtigsten Aussagen vor dem Duell gegen Slovan Bratislava

Die Personalsituation ist unverändert. Es fehlen die verletzten Sergio López, Tician Tushi und Yannick Marchand.

Die wichtigsten Aussagen von Alex Frei:
-«Riccardo Calafiori wird morgen im Kader sein. Er bringt eine Ungeduld mit, die ist fantastisch. Er brennt auf einen Einsatz, auch aufgrund seiner langen Leidenszeit. Er wollte gegen St. Gallen schon dabei sein. Er ist topmotiviert. Da muss man eine Mischung aus motiviert und übermotiviert finden. »
-«Was die Ausgangslage angeht: Es kommt auf das Parallel-Spiel an. Aber wenn wir gewinnen sollten, haben wir acht Punkte Vorsprung auf Bratislava, die auf dem Papier der stärkste Gegner sind. Dann ist die Ausgangslage relativ komfortabel. Aber man muss aufpassen, dass es dann nicht nonchalant wird. »
-«Sie sind auf dem Papier das beste Team, weil sie Tradition haben, coole Spieler. Eric Ramirez vorne drin im Sturm, das kann man mal machen. Und dann ihre Geschichte: Sie sind 1969 Cup der Cupsieger gewonnen, erst noch hier im Joggeli. Daher werden sie sich hier, wo der grösste Erfolg erreicht wurde, sicher beweisen wollen.»

Die wichtigsten Aussagen von Noah Katterbach:
-«Es war ein Auf und Ab hier für mich persönlich. Ich denke, jetzt bin ich auf einem guten Weg, bringe konstanter meine Leistungen. Wichtig ist aber, dass ich mich so fühle, dass es nach oben geht.»
-«Ich versuche meine Zeit bestmöglich zu nutzen hier. Was kommt, nachdem meine Leihe Ende Jahr ausläuft, kann ich eh nicht beeinflussen. Nur mit Leistungen.»
-«Es ist immer besonders, sich mit Mannschaften aus anderen Ländern zu messen. Wenn man irgendwann bei einem Topklub spielen will, ist das eine tolle Erfahrung. Und mit den vielen internationalen Spielen kommen auch wir jungen Spieler mehr zum Einsatz.»
-«Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Es ist natürlich angesprochen worden, dass wir eine gute Ausgangslage haben, wenn wir morgen gewinnen. Aber wir werden auch danach nicht auf Unentschieden spielen, sondern immer auf Sieg.»

Schotte pfeift in Basel, Risikospiel in Bratislava

Rund 11'000 Tickets sind bis Montag im Vorverkauf für die dritte Partie in der Conference League gegen Slovan Bratislava (Donnerstag, 21 Uhr, St. Jakob-Park) abgesetzt worden. Geleitet wird das Spiel vom 38-jährigen Schotten Kevin Clancy.

Wie der FCB meldet, ist das Rückspiel in der slowakischen Hauptstadt nur eine Woche später (13. Oktober; Nationalstadion, Anpfiff 18.45 Uhr) als Risikospiel eingestuft worden, weshalb die Sicherheitsbehörden die Erfassung von persönlichen Daten der Ticketkäufer (17 bis 35 Franken) fordern.  (cok)

Slovan Bratislava behauptet Tabellenführung

Der amtierende slowakische Meister Slovan Bratislava, am Donnerstag in der Conference League zu Gast in Basel (St. Jakob-Park, 21 Uhr), hat in der heimischen Fortuna Liga das Gipfeltreffen gewonnen, Gegen Podbrezová entschieden vor 3800 Zuschauern im Nationalstadion späte Tore zum 3:1, mit dem Slovan die Tabellenführung zum neu zweitplatzierten Trnava auf vier Punkte ausbaute und das bei einem Spiel weniger.

Die Torschützen für Slovan, auf europäischer Ebene nach einem 0:0 gegen Zalgiris Vilnius und einer 0:2 Niederlage in Jerewan bereits in Rücklage, waren sämtlich Premierenerlebnisse in dieser Saison: Vladimir Weiss, der Sohn des gleichnamigen Cheftrainers und Captain des Teams, traf in der 58. Minute, der georgische Innenverteidiger-Oldie Guram Kashia in der 88. Minute und der argentinisch-stämmige Vernon de Marco in der Nachspielzeit.  (cok

Die Slovan-Tore im Zusammenschnitt eines Interviews mit Vladimir Weiss (slowakisch):

Das 3:1 von Slovan Bratislava gegen Podbrezova.

Youtube

FCB-Frauen zeigen Reaktion, verlieren aber dennoch

Nach dem 0:8-Debakel vor Wochenfrist bei Meister und Champions-League-Teilnehmer FC Zürich haben die Frauen des FC Basel in der Women's Super League daheim gegen Vizemeister Servette FC Chênois mit 1:2 (0:2) den Kürzeren gezogen. Zwei haltbare Gegentreffer im ersten Durchgang gaben den Ausschlag gegen das Team von FCB-Trainerin Katja Greulich; der Kopfballtreffer von Lara Schmidt nach einer Standardsituation war die einzige offensive Ausbeute für die Baslerinnen, die auf Platz

FC Basel Frauen – Servette FC 1:2 (0:2)
Leichtathletik-Stadion, Basel. – Tore: 11. Filipa 0:1. 24. Clémaron 0:2. 63. Schmidt 1:2.
Basel: Tschudin; Szenk, Schmidt, Golob, Rüpke, Missipo, Vidal, Hoti, Buser (84. Fockers), Sundov (59. Strode), Reger (59. Hamidi). - Bemerkung: Basel ohne Schmid, Miotto, Merazguia, Gütermann, Kaiser, Bénard, Fourré.

U21 kassiert dritte Niederlage en suite

Die zweite Mannschaft des FC Basel unterliegt in der Promotion League dem in der Spitzengruppe klassierten FC Luzern II mit 0:2 (0:1) und kassiert damit die dritte Niederlage in Serie. In der Startelf von Trainer Ognjen Zaric standen aus dem Kader der ersten Mannschaft Liam Chipperfield und Hugo Vogel. Ausserdem kamen von jenen Nachwuchsakteuren, die mehr oder weniger regelmässig mit den Profis trainieren, Jonas Adjei Adjetey, Noa Dundas, Aaron Akale sowie Junior Zé zum (Teil-)Einsatz.  (cok)

Basel U21 – Luzern U21 0:2 (0:1)
Leichtathletik-Stadion, Basel. – Tore: 45. Toggenburger 0:1. 55. Stevanovic 0:2.
Basel: Spagnoli; Mühlethaler (80. Juanola), Adjetey, Fazlic, Vogel, Dundas (80. Aratore), Moulin (60. Akale), Chipperfield (40. Avdullahu), Krasniqi (46. Zé), Beney, Winkler.

Pajtim Kasami kommt in Piräus unter

Was sich am 14. September angebahnt hat (siehe Blog weiter unten), ist unter Dach und Fach: Pajtim Kasami, der die beiden zurückliegenden Spielzeiten für den FC Basel tätig war (79 Einsätze, 19 Tore und 9 Vorlagen) kommt bei Olympiakos Piräus unter. Bei den Griechen, wo der Ex-Nationalspieler bereits von 2014 bis 2017 spielte (zwei Meistertitel, ein Cupsieg), unterschrieb der 30-Jährige für zwei Jahre.  (cok)

Vor der Meisterschafts-Fortsetzung gegen St. Gallen:

Saisonkartenverkauf geht nach oben

Am Donnerstag hat der FC Basel den Verkauf von Saisonkarten eingestellt. Wie der Klub auf Anfrage mitteilt, hat er knapp 15'500 Tickets abgesetzt. Das ist eine Steigerung um rund sieben Prozent zur letzten Saison, als zum gleichen Zeitpunkt gut 14'500 Saisonkarten verkauft waren. Möglich ist es, dass der FCB wie vergangene Saison auch im neuen Jahr ein Halbjahresabonnement anbieten wird.  (cok)

Update vor dem Heimspiel gegen St. Gallen: Alex Frei kann aus dem Vollen schöpfen

Am Samstag, 18.00 Uhr, empfängt der FC Basel den FC St. Gallen zum Heimspiel der 9. Runde in der Super League.

Cheftrainer Alex Frei stehen drei verletzte Spieler nicht zur Verfügung: Rechtsverteidiger Sergio López fällt nach einer anfangs Woche im Training eingehandelten Bänderverletzung am Fuss mehrere Wochen aus. Dazu fehlen Tician Tushi (Bänderverletzung im rechten Knie) sowie Yannick Marchand. Ansonsten kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.

Seit Mittwoch im Mannschaftstraining befindet sich Riccardo Calafiori, der italienische Linksverteidiger, den der FCB am letzten Tag der Transferperiode von der AS Roma übernommen hatte und der sich anschliessend in Basel im Training eine Muskelverletzung zugezogen hatte.

Für die Partie im Joggeli - das letzte Samstagabendspiel in diesem Jahr vor heimischem Publikum - hat der FCB bis Freitag 20'300 Tickets im Vorverkauf abgesetzt. Geleitet wird die Partie von Sandro Schärer.

Bei sämtlichen Spielen des FCB an diesem Wochenende wird es eine Trauerminute im Gedenken an Nicolas Schindelholz geben. Der 34-Jährige, der seine fussballerische Ausbildung bis zur U21 beim FCB absolviert hatte und in Thun und später Aarau zu einem allseits geschätzten Profi geworden war,  war vor zwei Wochen nach schwerer Krankheit gestorben.

Neun Punkte summiert der FCB nach sieben Spielen in der Super League und rangiert mit einer Nachholpartie im Kalender auf Platz 7 - und damit acht Punkte hinter den führenden Young Boys sowie Servette und mit sechs Zählern weniger als der FC St. Gallen. Der reist an mit einer eindrücklichen Bilanz von nur einer Niederlage im Joggeli aus den letzten neun Gastspielen (fünf Heimniederlagen des FCB). «Wir wissen um die Statistik, wir wissen, dass die nicht rosig aussieht und das wollen wir ändern», sagt Alex Frei, der mit seinem Team zuletzt vier Siege in drei Wettbewerben aneinandergereiht hat und von den letzten acht Spielen nur eines (in Sion) verloren hat (sieben Siege). Einen weiteren Ausrutscher kann sich der FCB nicht leisten, will er nicht den Anschluss an die Spitze des Umzugs verlieren.  (cok)

Cupspiel am Mittwochabend 

Der Schweizerische Fussballverband hat die Achtelfinals im Schweizer Cup angesetzt. Während sechs der acht Spiele in der zweiten Novemberwoche stattfinden, spielt der FCB (wegen der Nachholpartie in der Liga gegen Luzern) erst am Mittwoch 1. Februar 2023 sein Achtelfinale im Letzigrund gegen GC. Kurios: Am dann folgenden Wochenende reist der FCB schon wieder nach Zürich, weil das Ligaspiel gegen GC folgt. (jaw)

López fehlt mehrere Wochen

Sergio López hat in dieser Saison 14 Mal hinten rechts beim FCB verteidigt.

Sergio López hat in dieser Saison 14 Mal hinten rechts beim FCB verteidigt.

Freshfocus

Hat sich die Verletztenliste beim FC Basel gerade erst mit dem Wiedereinstieg von Anton Kade ins Mannschaftstraining gelichtet, kommt schon ein neuer Name auf die Absenzenliste. 

MRI-Untersuchungen haben ergeben, dass sich Rechtsverteidiger Sergio López beim Training am vergangenen Montag bei einem Fehltritt im Abschlussspiel eine Ruptur des vorderen Syndemosebandes am rechten Fuss zugezogen hat.

Der Spanier muss somit mehrere Wochen pausieren, wie der Klub am Mittwoch mitteilt. Auch Jean-Kévin Augustin hatte im Sommer die gleiche Verletzung erlitten. (jaw)

So spielten die FCB-Internationalen

Fabian Frei kam nicht zum Einsatz.
Dan Ndoye debütierte beim 2:1 gegen Spanien 22 Minuten für die Schweiz.
Zeki Amdouni debütierte beim 2:1 gegen Tschechien elf Minuten für die Schweiz. Zuvor gab er beim 2:3 gegen Norwegen bei der U21 sein Comeback nach Bänderriss und traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

Adam Szalai: Der ungarische Captain schoss gegen Deutschland das siegbringende 1:0 und wurde in der 69. ausgewechselt. In seinem letzten Länderspiel überhaupt startete Szalai auch gegen Italien. Dort wurde er beim 0:2 in der 75. Minute ausgewechselt und von den Heimfans in Budapest verabschiedet.

Liam Millar kam beim 2:0-Testspielsieg seiner Kanadier gegen Katar in in Wien der 67. Minute ins Spiel. Beim 0:2 gegen Uruguay kam er dann in nicht zum Einsatz. Dafür durfte Millar bereits slowakische Luft schnuppern, denn das Spiel fand in Bratislava statt. In den nächsten zwei Wochen spielt der FCB in der Conference League zweimal gegen Slovan.

Sayfallah Ltaief debütierte beim 1:0-Sieg Tunesiens gegen die Komoren 21 Minuten für sein Land. Beim 1:5 gegen Brasilien kam der FCB-Flügel nicht zum Einsatz.

Darian Males spielte für die Schweizer U21 45 Minuten beim 2:1 gegen Japan und 45 Minuten beim 2:3 gegen Norwegen.
Bradley Fink debütierte für die Schweizer U21 und traf zwei Minuten nach seiner Einwechslung zur Pause gegen Japan gleich zum 2:1-Endstand. Auch gegen Norwegen kam er zur Pause rein.

Noah Katterbach kam beim 0:1 der deutschen U21 gegen Frankreich in der 76. Minute ins Spiel. Beim 1:3 gegen England stand der Linksverteidiger 90 Minuten auf dem Feld und flankte punktgenau zur 1:0-Führung durch Lukas Nmecha. Bei den dann folgenden drei Gegentoren war Katterbach ohne Schuld.

Andy Diouf spielte mit der französischen U20 zweimal Unentschieden (0:0, 1:1) gegen Tunesien.

Liam Chipperfield spielte mit der Nummer 10 auf dem Rücken beim 2:3 der Schweizer U19 gegen Tschechien 90 Minuten durch und lieferte die Vorlage zum 2:3. Auch beim 2:0 gegen Andorra spielte der Basler durch.

Hugo Vogel gewann mit der französischen U19 erst 2:0 gegen Finnland, um dann 1:3 gegen Serbien zu verlieren.

Szalai serviert Bier

Obwohl der Überraschungszweite im letzten Spiel gegen Italien das Finalturnier der Gruppe A verpasste, herrscht bei den Ungarn ausgelassene Freude. Nach dem letzten Länderspiel des zurückgetretenen FCB-Stürmers Adam Szalai servierten der Captain und mehrere Mitspieler in einem Pub Bier. (jaw)

Auch Amdouni ist jetzt Nationalspieler

Zeki Amdouni kam in der 79. Minute beim 2:1-Sieg gegen Tschechien in die Partie.

Zeki Amdouni kam in der 79. Minute beim 2:1-Sieg gegen Tschechien in die Partie.

Claudio Thoma / freshfocus

Nach den Debüts von Dan Ndoye für die Schweiz und Sayfallah Ltaief für Tunesien am vergangenen Wochenende sind aller guten Debüts jetzt drei. Denn beim 2:1-Sieg der Schweiz gegen Tschechien brachte Murat Yakin in der Schlussphase Zeki Amdouni ins Spiel.(jaw)

Kade wieder fit, auch Essiam ready

Der FC Basel hat am Montag nach einem freien Wochenende das Training wieder aufgenommen. Zu 100 Prozent wieder mit dabei waren Anton Kade und Emmanuel Essiam. Ersterer fiel zuletzt mit einer Fussverletzung aus. Essiam laborierte seit seiner Verpflichtung im Januar an Knorpelproblemen im Knie, wurde langsam aufgebaut und ist nach eigener Aussage jetzt bereit für Einsätze. Im Training machte der dynamische und lauffreudige Ghanaer einen guten Eindruck. (jaw)

Amdouni nachnominiert

Nachdem Dan Ndoye beim 2:1-Sieg gegen Spanien am Samstag für die Schweiz debütierte, könnte gleiches auch bald für dessen FCB-Kollegen Zeki Amdouni der Fall sein. Der Stürmer wurde genauso wie David von Ballmoos für das Spiel am Dienstag gegen Tschechien nachnominiert.

Da Amdouni auch für die Türkei und Tunesien spielberechtigt wäre, würde ein Einsatz für die Schweiz bedeuteten, dass es sich festgespielt hat. Der 21-jährige Genfer hatte am Wochenende bei der Schweizer U21 sein Comeback nach einem Bänderriss gegeben und beim 2:3 gegen Norwegen gleich auch ein Tor geschossen. (jaw)

Die FCB-Frauen gehen in Zürich gnadenlos unter

Die FCB-Frauen rennen ihrem selbst gesteckten Ziel, «oben» mitzuspielen, weiter hinterher. Dass es in dieser Saison noch überhaupt nicht so läuft, wie sich das die neue Trainerin Katja Greulich vorstellt, zeigte der Klassiker am Sonntag in Zürich.

Beim Meister, der ebenfalls schlecht gestartet und vor dem Spiel sogar hinter dem FCB nur auf Rang 6 lag, kassierte Greulichs Team ein 0:8. Ja, der FCZ ist bei den Frauen gegen den FCB immer Favorit und 21 von 32 Partien gingen an die Zürcherinnen. Doch so deutlich wie am Sonntag war es noch nie.

Die Klatsche bahnte sich in der ersten Halbzeit noch nicht an. Mit 0:2 ging es zum Seitenwechsel. Doch dann kam die grosse Show von FCZ-Urgestein Fabienne Humm, die innert 18 Minuten fünf Tore schoss und den FCB-Frauen die höchste Klassiker-Niederlage überhaupt zufügte. (jaw)

FCZ Frauen - FC Basel Frauen 8:0 (2:0)
Heerenschürli . – Tore: 13. Mégroz 1:0. 21. Piubel 2:0. 56. Dubs 3:0. 64. Humm (P) 4:0. 65. Humm 5:0. 79. Humm 6:0. 80 Humm 7:0. 82 Humm 8:0. Basel: Tschudin; Reger (70. Merazguia), Schmidt (59. Vidal), Golob, Rüpke; Kaiser (78. Mertinatsch), Ndoutou, Hoti; Buser, Sundov (58. Szenk), Hamidi.

Resultate: Zürich - Basel 8:0. Servette - Grasshoppers 2:1 . Rapperswil-Jona - Young Boys 1:7. Yverdon - St. Gallen-Staad 0:1. Aarau - Luzern 3:1. - Rangliste: 1. Servette 4/12. 2. Young Boys 4/10. 3. Grasshoppers 4/9. 4. Zürich 4/6. 5. Luzern 4/6. 6. St. Gallen-Staad 4/6. 7. Basel 4/5. 8. Aarau 4/4. 9. Yverdon 4/0. 10. Rapperswil-Jona 4/0.

U21 auf dem absteigenden Ast

Ndoye und Ltaief debütieren 

Der FC Basel hat zwei neue Nationalspieler. Dan Ndoye wurde gegen Spanien beim 2:1-Sieg nach gut einer Stunde eingewechselt und lief erstmals für die Schweizer A-Nati auf. Und auch Sayfallah Ltaief debütierte. Der Flügel kam beim Freundschaftsspiel auf den Komoren in der 69. Minute ins Spiel und feierte kurz darauf einen 1:0-Sieg. Beide Spieler dürfen sich Hoffnungen machen, ihr Land ab Mitte November bei der WM in Katar zu vertreten. (jaw)

Szalai trifft sehenswert zum Sieg

In etwa so hat sich Adam sein vorletztes Länderspiel vorgestellt. Nach der Ankündigung seines Karriereendes für Ungarn trifft der FCB-Stürmer gegen Deutschland nach einer Ecke mit der Hacke zum 1:0, das später den Sieg bedeuten sollte. Balsam auf die Seele des 34-Jährigen, der beim FCB kaum mehr eine Rolle spielt.

Bradley Fink trifft für die Schweizer U21

Im Marbella Football Center, also dort, wo der FC Basel seit vielen Jahren sein Winter-Trainingsquartier aufschlägt, hat der neue U21-Nationaltrainer und ehemalige FCB-Trainer Patrick Rahmen seine Auswahl erstmals zusammengezogen. Beim 2:1-Testmatchsieg am Mittwochabend gegen Japan (mit Darian Males vom FC Basel in der Startelf und Marco Burch vom FC Luzern als Schütze des 1:0) verhalf Rahmen dem neuen FCB-Stürmer Bradley Fink mit der Einwechslung zur zweiten Halbzeit zum Debüt in der ältesten Juniorenauswahl - und der 19-jährige Fink, der von der U15 an auf sämtlichen Altersstufen das Nationaltrikot trug (24 Einsätze, 18 Tore), bedankte sich nur drei Minuten später mit dem Siegtreffer.  (cok)

Was Fink zum Debüt-Tor sagt:

Ex-FCB-Spieler Boëtius an Hodenkrebs erkrankt

Aus der Bundesliga gibt es eine schlechte Neuigkeit. Jean-Paul Boëtius, der von 2015 bis 2017 beim FC Basel spielte, ist an Hodenkrebs erkrankt. Dies teilt sein aktueller Verein, Hertha BSC Berlin, am Donnerstag mit. «Djanga», wie Boëtius alle nennen, muss sich operieren lassen und fällt für unbestimmte Zeit aus.

Für die Hertha ist es bereits der zweite Spieler, der den Kampf gegen den Hodenkrebs annehmen muss. Marco Richter feierte nach erfolgreichem Kampf erst Ende August sein Comeback. Letzteres konnte auch Timo Baumgartl von Union Berlin nach überstandener Hodenkrebs-Erkrankung feiern.

Noch unklar ist, wann Sébastien Haller wieder auf dem Rasen stehen wird. Der Stürmer von Borussia Dortmund ist ebenfalls an Hodenkrebs erkrankt und fällt auf unbestimmte Zeit aus. (cfe)

Berlin's Jean-Paul Boëtius,hier im Zweikampf mit Marco Reus von Borussia Dortmund.

Berlin's Jean-Paul Boëtius,hier im Zweikampf mit Marco Reus von Borussia Dortmund.

Michael Sohn / AP

Adam Szalai gibt Rücktritt

Wie der ungarische Fussballverband am Mittwoch bekanntgegeben hat, beendet Adam Szalai nach den beiden bevorstehenden Länderspielen seine Nationalmannschaftskarriere. Szalai, der im Februar von Mainz 05 zum FC Basel stiess und im Dezember 35 Jahre alt wird, gab sein Debüt für Ungarn 2009 in Tel Aviv und absolvierte seither 85 Länderspiele, in denen er 25 Tore erzielte. Zwei Endrunden - die Euro 2016 in Frankreich sowie 2021 - bestritt Adam Csaba Szalai für die Magyarok.

Eine Rolle bei Szalais Rücktritt dürfte eine schöne Tatsache gespielt haben: Er wurde am Ende August zum ersten Mal Vater. Töchterchen Efimia erblickte am 26. August das Licht der Welt.

Für Mainz, Hannover, Schalke und Hoffenheim machte Szalai 276 Spiele (54 Tore) in der Bundesliga und trug zuletzt die Captainbinde der ungarischen Auswahl, für die er nun die letzten beide Spiele am Freitag in Leipzig gegen Deutschland (2045 Uhr, ZDF live) und am Montag gegen Italien bestreitet. In der Nations League steht Ungarn nach vier Spielen vor Deutschland, Italien und England auf Platz 1.  (cok)

Training mit Unterstützung vom Campus

Mit 19 Feldspielern und drei Torhütern hat Cheftrainer Alex Frei am Dienstag das erste Training in der Länderspielpause bestritten, für die zwölf Profis für ihre Länderteams abgestellt worden sind (siehe Meldung weiter unten).

Um die Trainingsgruppe aufzufüllen, gab es Unterstützung aus der U21 von Trainer Ognjen Zaric und vor allem aus der U18 von Trainer Dennis Hediger, die ihre Gruppe mit mit sechs Siegen aus sechs Spielen souverän vor den Young Boys anführt. Nebst den U21-Stammspielern und Innenverteidigern Mile Vukelic (19 Jahre) sowie Jonas Adjei Adjetey (18) gehörten dazu die Mittelfeldspieler Luca Bühlmann (16), Junior Zé (16), Leon Frokaj (17) sowie das französische Stürmertalent Aaron Akalé (17), der im Juli vom RC Lens zum FCB gestossen ist.  (cok)

Ehemaliger FCB-Junior Nicolas Schindelholz erliegt Krebsleiden

Nicolas Schindelholz im Aarauer Tenue 2019.

Nicolas Schindelholz im Aarauer Tenue 2019.

Claudio Thoma / freshfocus

Der Binninger Nicolas Schindelholz lernte beim SC Dornach und beim FC Basel das Fussballspielen. Am Sonntag ist er im Alter von 34 Jahren einer Lungenkrebserkrankung erlegen.

Im Spätsommer 2020 wurde publik, dass Schindelholz an Lungenkrebs erkrankt war. Was zunächst eine verschleppte Lungenentzündung zu sein schien, erwies sich als schwerwiegende Erkrankung. Zum Zeitpunkt der Diagnose befand sich der Krebs bereits in fortgeschrittenem Stadium.

Hiernach zog sich Schindelholz aus der Öffentlichkeit zurück. In Aarau hatte der Verteidiger, der 2009 aus der FCB-U21 zum FC Thun gewechselt war, wo er bis 2017 spielte und 94 Super-League-Spiele machte, noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2020/21. Im Rahmen eines Heimspiels gegen Stade Lausanne-Ouchy wurde er im August 2021 als Spieler des FC Aarau offiziell verabschiedet. (frh)

Zwölf FCB-Spieler für ihr Land im Einsatz

Beim FC Basel ist ein gutes Drittel des Kaders aktuell auf Reisen. Fabian Frei und Dan Ndoye spielen in der Nations League für die Schweizer A-Nati. Zeki Amdouni, Bradley Fink und Darian Males sind mit der Schweizer U21 und dem neuen Trainer Patrick Rahmen unterwegs. Liam Chipperfield spielt für die Schweizer U19. Adam Szalai weilt bei der ungarischen Nationalelf. Andy Diouf ist bei der U20 und Hugo Vogel bei der U19 Frankreichs. Liam Millar spielt für Kanada, Sayfallah Ltaief für Tunesien und Noah Katterbach ist mit der U21 Deutschlands unterwegs. 

Nicht im Kreis der Nationalmannschaft weilt Wouter Burger, der aufgrund seines angeschlagenen Knies vorsichtshalber vom Verband nicht aufgeboten wurde. (jaw)

FCB-Frauen feiern den ersten Ligasieg

FC Basel Frauen - Yverdon 3:0 (1:0)
Leichtathletik-Stadion. – Tore: 3. Sundov 1:0. 53. Szenk 2:0. 91. Missippo 3:0. Basel: Tschudin; Rüpke, Golob (46. Lüscher), Schmidt, Szenk (90. Fockers), Missippo, Kaiser, Hoti, Buser, Sundov (81. Reger), Hamidi (62. Gütermann).

Nachwuchsequipe verliert zu Hause gegen Nyon

Das U21-Team des FCB musste am Samstag seine zweite Liganiederlage hinnehmen. Im Spitzenspiel gegen Nyon verlor die Nachwuchsequipe von Trainer Ognjen Zaric zu Hause mit 1:4. In den ersten 35 Minuten sahen die 250 Zuschauer im Leichtathletikstadion eine ausgeglichene Partie, mit Vorteilen auf Basler Seite. Ein nicht gegebener Penalty und ein fragwürdig aberkanntes Tor sorgten dafür, dass Nyon und nicht Basel in Führung ging.

Ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel zu Gunsten der Gäste, die durch Tore von Kassim Hadji, Quentin Fouley und Djoumoi Moussa als Sieger aus dem Spitzenspiel gingen. Auf Seiten des FCB traf Albin Krasniqi. Im nächsten Spiel am Samstag um 16 Uhr trifft der FCB auf den FC Chiasso, der in der Tabelle einen Punkt hinter Basel liegt. (ila)

Basel U21 – Nyon 1:4 (0:2)
Leichtathletik-Stadion. – 250 Zuschauer. – Tore: 37. Hadji 0:1. 45+2 Fouley 0:2. 49. Hadji 0:3. 55. Krasniqi (Foulpenalty) 1:3. 74. Djoumoi Moussa 1:4. Basel: De Mol; Vukelic, Fazlic, Pavlovic, Vogel, Dundas, Uruejoma, Chipperfield, Di Brizzi, Ltaief, Winkler.

Im Achtelfinale wartet GC

Am Sonntagabend wurden die Achtelfinal-Paarungen des Schweizer Cups ausgelost. Der FC Basel trifft in der Runde der letzten 16 auswärts auf den Grasshopper Club Zürich. Die Partie wird zwischen dem 31. Januar und dem 2. Februar 2023 ausgetragen, da am ursprünglich vorgesehenen Termin Anfang November die Partie der 3. Runde der Super League beim FC Luzern nachgeholt wird. (jaw)

Das sind die Achtelfinals: 
Lausanne (ChL) – YB (SL)
Thun (ChL) – Luzern (SL)
Wohlen (1. Liga) – Servette (SL)
Arbedo-Castione (2.) – St. Gallen (SL)
Wil (ChL) – Sion (SL)
GC (SL) – Basel (SL)
Lugano (SL) – Winterthur (SL)
Rotkreuz (1. Liga) – Schaffhausen (ChL)

Amdouni erlitt Bänderriss - baldige Rückkehr

Neun Spieler waren nicht mit nach Vilnius gereist. Einer davon ist Zeki Amdouni, der zuletzt fehlte. Eine genaue Diagnose kommunizierte der FCB bislang nicht. Frei klärt am Flughafen aber auf: «Zeki hatte einen Bänderriss erlitten gegen Sion. Er ist noch nicht im Mannschaftstraining. Ab Mittwoch kann er eventuell wieder mitmachen.» Heisst auch, dass er nach der Nati-Pause wieder zur Verfügung stehen sollte. In der Nati-Pause werden beim FCB viele Spieler zu ihren Auswahlen ausfliegen. Frei rechnet mit etwa 13 Spielern, die er noch zur Verfügung haben werde – dazu gehören die drei Goalies. (cfe)

Freis Lob für den FC Aarau

Natürlich kennt Alex Frei den nächsten Gegner gut, spielte er mit Winterthur doch gegen den FC Aarau in der Challenge League. Die Aarauer verpassten den Aufstieg haarscharf am letzten Spieltag. Nicht nur deshalb sagt Frei: «Aarau ist eine Top-Mannschaft. Sie haben gute Transfers gemacht, vielleicht sind sie noch besser als letzte Saison. Sie haben ein gutes Gerüst, sind immer gefährlich. Auch vor diesem sehr enthusiastischen Publikum. Es ist eines der schwersten Lose, das wir hätten bekommen können.» (cfe)

Salvi wohl im Tor

In der ersten Runde gegen den FC Allschwil  stand mit Mirko Salvi, die Nummer 2 des FCB, im Tor. Der klare Cup-Goalie ist er aber nicht, eine solche Unterscheidung zwischen den Wettbewerben gibt es nicht. Alex Frei sagt, er sei kein Fan davon. In Aarau dürfte Marwin Hitz aber dennoch eine Pause bekommen. Frei: «Wir werden das noch besprechen. Aber im Normalfall wird Mirko im Tor sein. Diese Chance ist relativ gross.» (cfe)

Startelf-Kandidat Augustin

Zuletzt hat FCB-Cheftrainer Alex Frei nicht rotiert. Gegen GC und Vilnius stand die gleiche Startelf auf dem Platz. Jetzt steht vor der Nati-Pause noch das Cup-Spiel in Aarau an – und Frei wird nicht auf die Elf aus Vilnius setzen. Der Coach sagt: «Ich gehe davon aus, dass es Veränderungen geben wird. Weil es viele Jungs gibt, die es gut machen, auch wenn sie nicht spielen. Also kann es sein, dass sie am Sonntag eine Chance kriegen. Im Plan sind drei bis vier Wechsel. Es gibt Spieler, die darauf brennen, von Anfang an zu spielen. Jean-Kévin Augustin ist so einer und ein Startelf-Kandidat. Aber von denen gibt es noch sechs, sieben andere.» (cfe)

Aufgebot für Dan Ndoye, auch Frei mit dabei

Für die beiden Nations-League-Spiele Ende September hat Nati-Coach Murat Yakin neben Fabian Frei auch erstmals Dan Ndoye für die A-Nati aufgeboten. Auf Frei angesprochen sagt Yakin: «Wenn er dem FCB als Ersatzspieler den Erfolg bringt, warum soll er das nicht auch bei uns in der Nati tun?» (jaw)

Pyunik überrascht

Im Parallelspiel gewinnt der FC Pyunik Jerewan gegen Slovan Bratislava mit 2:0. Die nächsten beiden Spieltage finden in den ersten beiden Oktoberwochen statt. Der FCB trifft zweimal auf Bratislava. Erst zu Hause und eine Woche später auswärts. (jaw)

Das ergibt folgende Tabelle nach zwei Spieltagen:

Die ungeliebte Unterlage

Kasim Adams Nuhu kennt die künstliche Unterlage bestens aus seiner Zeit bei YB. Er bezeichnet es dennoch als «unglücklich», dass in Vilnius auf Kunstrasen gespielt werde. «Es wird aber kein Problem sein.» Sein Trainer Alex Frei wird deutlicher mit seiner Meinung zur Unterlage. «Es ist ein anderer Sport auf Kunstrasen. Daher finde ich Kunstrasen grundsätzlich eine Katastrophe. Das hat nichts zu suchen im Profisport», so Frei. Auf die Frage, ob der FCB denn auch in diesem Sport der Favorit sei, sagt Frei: «Du bist nie Favorit, wenn du auswärts spielst.» (cfe)

Tushi fehlt länger

Die Verletztenliste beim FC Basel wird länger: Jetzt fällt auch Tician Tushi, der bisher mehrheitlich in der U21 zu Spielminuten kam, aus. Der 21-jährige Offensivspieler zog sich im Training einen Teilriss des Seitenbandes am rechten Knie zu und fällt einige Wochen aus, wie der FCB am Mittwoch mitteilt. Wie lange Tushi fehlen wird, ist noch unklar. Er wird aber einige Wochen nicht trainieren können. (jaw)

Erinnerung ans Baltikum

Vilnius, die Hauptstadt Litauens, ist in der reichen Reise-Historie des FC Basel tatsächlich eine Stadt – und gar ein Land – welches die Basler noch nicht besucht haben. Einziges Gegner-Team aus dem Baltikum war bislang Flora Tallinn aus Estland. An die Esten hat vor allem Alex Frei gute Erinnerungen: Im Hinspiel in der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation erzielte der heutige Cheftrainer beide Tore beim 2:0 in Tallinn gegen Flora. (cfe)

Vilnius ist in Form

Der FCB trifft in diesem 2. Gruppenspiel der Conference League mit Zalgiris Vilnius auf ein Team, das in Form ist. Nicht nur hat die Mannschaft um den Schweizer Oliver Buff die Hauptprobe am Sonntag gegen Kauno Vilnius mit 2:0 gewonnen, sondern ist Vilnius auch noch souveräner Tabellenführer. Die letzte Niederlage datiert ausserdem vom 18. August, als Vilnius in der Europa-League-Qualifikation Rasgrad mit 0:1 unterlag. (cfe)

Ein unerfahrener Waliser

Der erst 34 Jahre alte Iwan Arwel Griffith wird die Conference-League-Partie zwischen Zalgiris Vilnius und dem FC Basel leiten. Für den Waliser ist es das erst 13. internationale Spiel bei den Erwachsenen. Einen Schweizer Klub hat er bislang genauso wenig gepfiffen wie einen Litauer. Der FC Basel ist neben den Glasgow Rangers der wohl grösste Verein, dessen Spiel Griffith bisher leiten durfte. Darum ist die Reise nach Litauen auch für den Schiedsrichter speziell. (jaw)

Nur im Pay-TV

Die FCB-Fans ohne Pay-TV-Zugang schauen am Donnerstagabend in die Röhre. Weil Sublizenzinhaber TV24 an diesem Spieltag die Europa-League-Partie zwischen dem FK Bodø/Glimt und dem FC Zürich im Free-TV zeigt, ist das Spiel zwischen Zalgiris Vilnius und dem FC Basel (Anstoss 18.45 Uhr) nur auf Blue Sport und damit gegen Gebühr zu sehen. (jaw)

FCB- Frauen verstärken ihr Mittelfeld

Die FCB-Frauen verstärken sich noch einmal. Die 22-jährige Barbara Reger kommt vom 1. FFC Recklinghausen und spielte bereits bei DJK Viktoria Frechen und Bayer 04 Leverkusen. Die Mittelfeldspielerin unterschreibt in Basel einen Einjahresvertrag. (ila)

Die Bilder zur Reise nach Litauen

FCB-Trainer Alex Frei vor dem Abflug ins Baltikum.
15 Bilder
Mittelfeldspieler Fabian Frei und Goalie Marwin Hitz auf dem Weg ins Flugzeug.
...genauso wie Verteidiger Andy Pelmard und Stürmer Jean-Kevin Augustin.
Stürmer Liam Millar.
Michi Lang vor dem Abflug.
Lang und Xhaka am Flughafen.
Kaderplaner Philipp Kaufmann und Trainer Alex Frei.
Martin Andermatt und Philipp Kaufmann.
Wouter Burger...
...und Noah Katterbach vor dem Abflug.
Dan Ndoye gönnt sich vor dem Flug noch ein grosses Heissgetränk.
Sergio Lopez, Liam Millar, Noah Katterbach, Marwin Hitz, Fabian Frei und Darian Males.
Andi Zeqiri...
... und Kaly Sène bei der Ankunft.
Adam Szalai und Fabian Frei.

FCB-Trainer Alex Frei vor dem Abflug ins Baltikum.

Daniela Frutiger/Freshfocus

Ltaief steht im Stau und darf nicht mit

Für Sayfallah Ltaief wird das neue Kapitel FC Basel immer bitterer. Nachdem er seine Chancen nicht nutzen konnte und zuletzt oft nicht einmal mehr ein Aufgebot erhielt, verpasst der Ex-Winterthurer jetzt auch die Auswärtsreise nach Vilnius. Dies, weil er im Stau stecken blieb und nicht rechtzeitig am Treffpunkt erschien. Nach Andy Pelmard, der den Kopenhagen-Trip ebenfalls verpennte, ist Ltaief schon der zweite FCB-Spieler, der in dieser Saison ein Auswärtsspiel auf diese Art und Weise verpasst. (cfe/jaw)

Kasami steht vor der Unterschrift bei seinem Ex-Klub

Pajtim Kasami scheint doch noch einen neuen Verein zu finden. Wie Transferexperte Nicola Schira schreibt, geht der Weg des ehemaligen FCB-Mittelfeldspielers, dessen Vertrag in Basel nicht verlängert wurde, bei OIympiakos Piräus weiter. Dort spielte der heute 30-Jährige bereits zwischen 2014 und 2017. (jaw)

FCB-Frauen gewinnen in der ersten Cuprunde

FC Baden Wettingen – FC Basel Frauen 0:13
Stadion ESP, Baden. – Tore: 10. Lüscher 0:1. 13. Sundov 0:2. 20. Buser 0:3. 21. Kaiser 0:4. 25. Kaiser 0:5. 39. Kaiser 0:6. 52. Schmidt 0:7. 53. Szenk 0:8. 56. Hoti (P.) 0:9. 72. Fockers 0:10. 76. Rüpke 0:11. 78. Mertintsch 0:12. 89. Schmid 0:13.
Basel: Wölfle; Szenk (60. Schmid), Schmidt (60. Mertinatsch), Lüscher, Rüpke, Missipo (46. Merazguia), Kaiser, Hoti, Buser (46. Fockers), Sundov (46. Miotto), Gütermann.

Zalgiris gewinnt die Generalprobe

Am Donnerstag empfängt der litauische Meister Zalgiris Vilnius den FC Basel in der Conference League. Die Generalprobe in der Liga ist dem aktuellen Tabellenführer und Dominator (sieben Punkte Vorsprung nach 29 Spieltagen trotz fünf Spielen weniger) geglückt. Durch zwei später Tore gewann Zalgiris auswärts gegen Spyris Kaunas mit 2:0. (jaw)

Die U21 feiert in der Promotion League einen Kantersieg

YF Juventus – FC Basel U21 0:5 (0:1)
Juchhof. – 150 Zuschauer. – Tor: 36. Chipperfield 0:1. 50. Krasniqi 0:2. 66. Pavlovic 0:3. 82. Winkler 0:4. 88. Krasniqi 0:5.
YF Juventus: Baumann; Corvalan, Krause, Miranda, Kramer; Heini; Tanzillo (60. Ouedraogo), Dalvand, Arghandewall (60. Festic), Janett; Camara (60. Binous).
Basel U21: De Mol; Vukelic, Adjetey, Pavlovic, Vogel; Dundas; Uruejoma, Chipperfield; Di Brizzi (80. Mühlethaler), Tushi (75. Winkler), Moulin (30. Krasniqi).
Bemerkungen: YF Juventus ohne Deronjic, Nezaj, Von Niederhäusern, Zuffi (alle verletzt), Fondeur, Gimenez und Mesto (alle kein Aufgebot). Basel ohne Aratore, Beney (beide verletzt), Babic, Hipp, Huggel, Jaiteh, Juanola, Maltet, Pfeiffer und Selmonaj (alle kein Aufgebot). – Keine Verwarnungen. – Moulin verletzt ausgeschieden.

Unveränderte Personalsituation gegen GC

Neben den drei Punkten gegen Pyunik nimmt der FC Basel noch etwas Positives mit: Es gibt keine weiteren Verletzten. Die Personalsituation ist unverändert, es fehlen somit weiterhin Riccardo Calafiori (Muskelfaserriss), Anton Kade (Bänderverletzung und Knochenödem) sowie Zeki Amdouni (Schlag auf den Fuss). (cfe)

Zuletzt drei Remis gegen GC im Joggeli

1:1, 2:2 und 0:0 lauten die letzten drei Resultate, welche der FCB in Spielen gegen GC im Joggeli erzielt hat. Der letzte Heimsieg über die Hoppers datiert von vor deren Zeit in der Challenge League. Am 3. Spieltag der Saison 2018/2019 gewann der FCB mit 4:2. Torschütze war unter anderem Fabian Frei. (cfe)

Marcel Koller in die Wüste

Seit seine Zeit 2020 beim FC Basel endete, hat Marcel Koller keinen Job mehr angenommen. Das Knie habe Probleme gemacht, sagte er in einem Interview mit dieser Zeitung, nachdem er ein Angebot als polnischer Nationaltrainer abgelehnt hatte.

Nun aber scheint Marcel Koller einen neuen Job gefunden zu haben: Er soll laut «Blick »Cheftrainer des ägyptischen Top-Klubs Al-Ahly aus Kairo werden. Al-Ahly ist jenes Team, welches auch bereits von Kollers Schweizer Trainer-Kollegen René Weiler trainiert wurde. (cfe)

Konkurrenz spielt Unentschieden

Im Parallelspiel zwischen Slovan Bratislava und Zalgiris Vilnius gab es am Donnerstagabend ein 0:0. Damit ist der FCB in Gruppe H alleiniger Tabellenführer nach dem ersten Spieltag. Die zweite Runde findet bereits in der kommende Woche statt, wenn der FCB nach Vilnius reist, wo er am Donnerstag ab 18.45 Uhr gegen Zalgiris spielt. (jaw)

10000 Tickets verkauft

Der FC Basel hat am Tag vor dem Spiel 10000 Tickets verkauft. Ab 15 Franken sind Tickets ab sofort auch im Einzelverkauf erhältlich.

Das sagen Alex Frei und Taulant Xhaka vor dem Spiel

Taulant Xhaka...
... über Pyunik Jerewan: «Es gibt keine schwachen Gegner in der Conference League. Pyunik hat das genauso verdient wie wir.»

... über das Ziel: «Unser Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich in der Gruppe zu gewinnen. Das erste Spiel ist in einem Turnier immer sehr wichtig.»

... über die Niederlage in Sion:  «Das wurde meiner Meinung nach auch von den Medien überbewertet. Wir wissen, was wir falsch gemacht haben: zum Beispiel das Defensivverhalten und die Intensität in den Zweikämpfen. Der Trainer hat das angesprochen. Wir dürfen nicht denken, dass wir irgendein Spiel einfach so gewinnen können. Wir müssen in jedem Spiel aufs Neue alles geben.»

... über den möglichen Einsatz: «Das werden wir sehen. Falls ja, freue ich mich. Falls nein, gebe ich von der Bank aus alles und unterstütze die Mitspieler.»

Alex Frei: 
... über die Sion-Verarbeitung: «Ich bin überrascht über die Berichterstattung und möchte etwas klarstellen: Es gibt keinen Satz in der Öffentlichkeit, den die Mannschaft nicht kennt. Ich erkläre alles vorher oder nachher und ich versuche, meine Worte in der Öffentlichkeit klug zu wählen und bin mir auch der Wirkung bewusst. Ich habe in den letzten 25 Jahren doch einiges gelernt, wie das funktioniert. Mit meiner Aussage über die Probleme, die jetzt angegangen werden, habe ich gefundenes Fressen geliefert. Ein Steilpass ohne Goalie. Doch ich möchte eines klarstellen: Ich werde meine Spieler nie angreifen.»

... über die Reaktion: «Wir haben lange, intensiv und kritisch über das Sion-Spiel gesprochen und dementsprechend wird die Reaktion der Mannschaft sein. Wenn du in der Kritik bist, musst du reagieren.»

... über Prioritäten in englischen Wochen: «Wir wollen überall und jederzeit alles gewinnen. Das ist zwar nicht möglich. Aber wir sind verpflichtet, gegenüber dem Verein und dem Schweizer Fussball immer das bestmögliche Gesicht zu zeigen. Im Moment interessiert mich nur Pyunik und nach Abpfiff überlege ich mir ab Donnerstagabend, wie wir gegen GC gewinnen.»

... über das Scouting: «Wir nutzen die maximalen Informationen, die wir bekommen und vermitteln diese ans Team. Ich selber habe zwei Spiele ganz gesehen, werde aber nicht verraten, was mir aufgefallen ist, weil auch armenische Journalisten da sind.»

... über den Gegner: «Pyunik ist ein cooler Klub, spielt ordentlichen Fussball und ist hart zu bespielen, da sie gut organisiert auftreten.»

... über das Gruppenziel: «In einer Gruppenphase sind die ersten drei Spiele immer richtungsweisend. Ich finde es vermessen, den Gruppensieg als Ziel auszurufen. Auch wenn ich weiss, dass das bei vielen die Anspruchshaltung ist. Aber als Trainer muss ich dafür sorgen, dass mein Team Demut und Respekt an den Tag legt.»

Calafiori fehlt mehrere Wochen

Der neue Linksverteidiger Riccardo Calafiori wird dem FC Basel einige Wochen fehlen. Das teilt der Klub am am Mittwoch mit. Der Italiener hat sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen, wie ein MRI ergeben hat. Alex Frei sagt: Riccardo hat sein letztes Spiel im Mai und das letzte Mannschaftstraining am 8. Juli gemacht. Wir wollten ihn langsam aufbauen. Und deshalb war es einfach Pech, dass er sich jetzt verletzt hat. (jaw)

Neuer Job für Massimo Colomba

Heinz Lindner lobte Massimo Colomba nach seinem Abgang in den höchsten Tönen. Er sei «einer der besten Goalie-Trainer Europas», so die Aussage der ehemaligen Nummer 1 des FC Basel. Doch sowohl Lindner als auch Colomba mussten den Klub verlassen. Dass ausgerechnet Lindners neuer Arbeitgeber FC Sion am Mittwoch auch die Verpflichtung von Colomba bekannt gab, überrascht da nicht. Dort ersetzt er Pierre de Kalbermatten. (jaw)

Amdouni und Calafiori fehlen

Das Abschlusstraining fand am Mittwochmorgen ohne die beiden potenziellen Stammspieler Zeki Amdouni und Riccardo Calafiori statt. Amdouni fällt nach einem Schlag aus dem Sion-Spiel ebenso aus wie der Neuzugang aus Rom, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Für Adriano Onyegbule, Emmanuel Essiam und Kaly Sène kommt ein Einsatz wohl ebenfalls noch zu früh. Anton Kade ist weiterhin verletzt. (jaw)

TV 24 überträgt im Free-TV

Die Partie zwischen Basel und Jerewan wird anders als noch die Qualifikationsspiele nicht auf SRF zu sehen sein. Doch bei TV24 wird das Spiel trotzdem im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Ausserdem hat sich Pay-TV-Sender Blue die Rechte an der Conference League geschnappt. (jaw)

Ein Spanier pfeift

Juan Martínez Munuera wird die Partie am Donnerstagabend leiten. Für den 40-jährigen Spanier ist es die 17. Europacup-Partie. Zuletzt hatte er auch Be'er Sheva gegen Lugano geleitet und beim 3:1 für die Israelis sieben gelbe Karten gezeigt und zwei Elfmeter gepfiffen. (jaw)

Pyunik gewinnt die Generalprobe

Anders als der FC Basel hat Pyunik Jerewan, der kommende Europacup-Gegner des FC Basel, sein Ligaspiel am Wochenende gewonnen. Am 5. Spieltag der armenischen Liga siegte Pyunik gegen Lernayin Artsakh mit 1:0. Das Siegtor schoss Luca Juricic. Nach fünf Spieltagen belegt Pyunik mit neun Punkten den fünften Rang. (jaw)

Neuer Verein für Djordje Nikolic

Der ehemalige FCB-Keeper hat einen neuen Verein gefunden. Djodje Nikolic wurde am Wochenende bei Ujpest Budapest in Ungarn vorgestellt. Der Traditionsverein, der die abgelaufene Spielzeit noch auf Rang 5 beendet hatte, hat den Saisonstart verpatzt und liegt aktuell sieglos am Tabellenende der ungarischen Liga.

In Basel wurde Nikolics auslaufender Vertrag im Sommer nicht verlängert. Für den FCB spielte der serbische Ex-Nationaltorhüter 25 Mal.