FC Basel

FCB-Haudegen Serey Die muss keine Sperre absitzen

Basels Geoffroy Serey Die wird nicht gesperrt.

Basels Geoffroy Serey Die wird nicht gesperrt.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat einen Rekurs von Geoffroy Serey Die gegen ein Urteil der „Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten» des Weltfussballverbandes FIFA gutgeheissen; somit muss der 29-jährige Mittelfeldspieler keine Sperre absitzen.

Aufatmen beim FC Basel und Mittelfeldmotor Geoffroy Serey Die: Der Internationale Sportgerichtshof TAS in Lausanne hat den Rekurs des Ivorers gegen die Sperre, die der Weltfussballverband Fifa ausgesprochen hatte, gutgeheissen.

Der 29-Jährige war im Sommer - drei Tage nach der Meisterfeier - von der Fifa für vier Monate gesperrt worden. Dies, weil Serey Die vor fünf Jahren bei seinem Wechsel zum FC Sion gleichzeitig einen Vertrag beim ägyptischen Klub Zamalek SC unterschrieben haben soll.

Der Spieler gab zu, Dokumente unterschrieben zu haben, liess gegenüber Schweizer Medien aber verlauten, es habe sich lediglich um eine Absichtserklärung gehandelt. Serey Die hatte sich bereits im November aussergerichtlich mit Zamalek geeinigt und zahlte dem Klub gemäss ägyptischen Quellen rund 40‘000 Franken.

Das TAS heilt in seiner Begründung zwar fest, dass die von der Fifa ausgesprochene Sperre von vier Monaten sachlich korrekt sei. Jedoch herrschten in dem Fall besondere Umstände: Einerseits habe es über fünf Jahre gedauert, bis die Fifa zu einem Urteil gekommen sei - zu lange für die Richter des TAS. Zudem würde eine viermonatige Sperre die Chancen Serey Dies, 2014 an der WM in Brasilien teilzunehmen, stark verringern. Und zu guter Letzt würde mit dem FC Basel Serey Dies Arbeitgeber unter der Sperre leiden, obwohl Rot-Blau nichts mit dem Fall zu tun hat.

Serey Die zeigte sich entsprechend erleichtert und sagte: „Ich bin froh, dass ich mich nun wieder ausschliesslich auf den Fussball konzentrieren kann." (wen)

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