FCB-Neuzugang Amir Abrashi: «Wir haben es ihnen zu einfach gemacht»

Amir Abrashi, Leihspieler vom SC Freiburg, über seine ersten Minuten im Dress des FC Basel und die Gründe für seinen Transfer.

Céline Feller
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Am Mittwoch beim FCB unterschrieben, am Sonntag schon in der Startelf: Amir Abrashi.

Am Mittwoch beim FCB unterschrieben, am Sonntag schon in der Startelf: Amir Abrashi.

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Amir Abrashi, wie fällt das Fazit Ihrer ersten Halbzeit im Dress des FC Basel aus?

Amir Abrashi: Es gab auf beiden Seiten nicht viele Chancen. Dann bekommen wir das 0:1, haben es ihnen da aber auch zu einfach gemacht. Beim zweiten Tor ebenfalls. Wir sind aber froh, dass wir immerhin einen Punkt hier behalten konnten.

Wie wohl haben Sie sich in der Mannschaft schon gefühlt?

Am Anfang bin ich gut reingekommen, wir hatten viel den Ball. Aber nach einem Schlag konnte ich nicht mehr zu 100 Prozent sprinten, deshalb habe ich gesagt, es soll mich jemand ersetzen, der ganz fit ist. Ich habe erst am Samstag das erste Mal mit dem Team trainiert, aber ich bin mir sicher, dass ich schnell rein kommen werde.

Wo tut es Ihnen denn weh nach diesem Schlag?

Die Sehne in der Wade hat zugemacht. Das ist nicht so schlimm, aber ich bin lieber raus.

An was hat es dem FC Basel heute gefehlt? An Kreativität?

Lugano machte die Räume sehr gut zu, es war schwer. Aber klar: Wir müssen besser werden und bessere Lösungen finden.

Der Anspruch des FCB ist aber mehr als ein Unentschieden gegen Lugano, oder?

Schlussendlich muss man das sein, ja, wenn man zwei Mal im Rückstand ist und erst so spät den zweiten Ausgleich macht.

Der Anspruch des FCB ist aber mehr als ein Unentschieden gegen Lugano, oder?

Auf jeden Fall. Solche Spiele müssen wir gewinnen. Aber sie machen aus zwei Chancen zwei Tore. Da müssen wir konsequenter verteidigen.
Sprechen wir über Sie persönlich. Sie sind zurück in der Super League.

Wie fühlt es sich an?

Es war ein bisschen happig in den letzten Tagen. Ich freue mich aber sehr darauf, auch wenn es nicht einfach werden wird. Ich bin mir aber sicher, dass ich einiges in diese Mannschaft reinbringen kann.

Was denn genau?

Mentalität. Aggressivität. Das habe ich in der Bundesliga gezeigt und das kann ich der Mannschaft sicher geben

Vergangenen Sommer haben Sie bei Freiburg noch verlängert, jetzt sind Sie beim FCB. Wie kam’s?

Ich hätte das noch vor ein paar Wochen auch nicht gedacht. Es ist alles sehr schnell gegangen. Aber wenn der FCB anklopft, und Ciriaco Sforza, den ich schon lange kenne, dann kann ich nicht nein sagen. Ich musste auch nicht lange überlegen.