Im Interview mit der «nordwestschweiz» äusserte sich der Nati-Verteidiger kritisch über den HSV-Trainer Markus Gisdol. Das sorgte in Hamburg für rote Köpfe.

Am Montag kam es nun gleich zu mehreren Aussprachen. Am Mittag unterhielt sich Djourou unter vier Augen mit Sportchef Jens Todt, am Nachmittag gab es ein zweites Gespräch mit Todt und Trainer Gisdol. 

Am Ende des Nachmittags-Trainings hat der Ex-Captain auch noch einige Worte an die Mannschaft gerichtet.

Djourou habe sich einsichtig gezeigt, sagt Todt auf Anfrage der «Hamburger Morgenpost»: «Djourou hat in allen Gesprächen eingeräumt, dass bestimmte Passagen des Interviews mit der <Aargauer Zeitung> ein Fehler waren. Er hat glaubwürdig versichert, dass er der Mannschaft nicht schaden wollte. Er hat ein Fehlverhalten eingeräumt. Wir nehmen das an und sehen es als souveräne Reaktion eines erfahrenen Spielers. Wir gehen davon aus, dass sich das nicht wiederholen wird. Damit ist die Sache für uns auch erledigt.»

Unklar bleibt, ob Djourous Entschuldigung als Wiedergutmachung genügt, oder ob er noch eine Geldstrafe zahlen muss. Todt will sich nicht dazu äussern: «Er hat eine gute Reaktion gezeigt, alles andere bleibt intern.»