Nach den 120 Minuten vor dem Penaltyschiessen hatten mit 2:2 geendet. Den entscheidenden letzten Elfmeter verschoss der argentinische Internationale Enzo Perez.

Die Argentinier hätten das Spiel schon in der regulären Spielzeit entscheiden können. Gonzalo Martinez setzte aber einen Penalty an die Latte (69.). Der Schwede Marcus Berg hatte Al Ain mit einem Kopfball früh in Führung gebracht (3.). Ein Doppelschlag des Kolumbianers Rafael Santos Borre innert fünf Minuten drehte die Partie, ehe dem Brasilianer Caio der Ausgleich gelang (51.). Im Penaltyschiessen verwerteten alle neun Schützen, ehe Perez an Al-Ain-Torhüter Khalid Eisa scheiterte.

Für River Plate gibt es nach dem packenden, wegen Fan-Ausschreitungen von Buenos Aires nach Madrid verlegten Final der Copa Libertadores damit keinen weiteren Titel. Al Ain trifft am Samstag im Final der Klub-WM in Abu Dhabi entweder auf Champions-League-Sieger Real Madrid oder die Kashima Antlers. Die Japaner gelten im zweiten Halbfinal am Mittwoch als zumindest ebenso krasser Aussenseiter wie Al Ain gegen River Plate.