Fifa-Skandal

Bundesanwaltschaft stellt weitere Fifa-Daten sicher

Sepp Blatter.

Sepp Blatter.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat heute am Fifa-Hauptsitz in Zürich Daten zur WM-Vergabe 2018 und 2022 sichergestellt. Auch in Blatters Büro haben sich die Beamten umgesehen.

Im Zusammenhang mit dem hängigen Strafverfahren hat die Fifa am Mittwoch weitere Daten ausgehändigt. Dies bestätigte die Bundesanwaltschaft. Bei dem beschlagnahmten Material handle es sich um IT-Daten.

Die Ermittler suchten auch die Büros von Sepp Blatter, Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke und Finanzdirektors Markus Kattner auf, wie der «Spiegel» schreibt. 

Die Bundesanwaltschaft hatte am 10. März ein Strafverfahren rund um die Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar eröffnet. In dem Zusammenhang waren am FIFA-Sitz in Zürich bereits vor zwei Wochen elektronische Daten und Dokumente sichergestellt worden.

Laut der Behörde besteht der Verdacht auf ungetreue Geschäftsbesorgung sowie Geldwäscherei. Die Ermittlungen würden nicht gegen konkrete Personen laufen, hiess es. Dem Strafverfahren der Bundesanwaltschaft vorausgegangen war eine Strafanzeige der FIFA. (nch/sda)

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