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Cristiano Ronaldo äussert sich zu den Vergewaltigungs-Vorwürfen

Der 33-jährige Fussballstar nimmt in einem Live-Video auf Instagram Stellung zu den in den Medien kursierenden Vergewaltigungs-Vorwürfen.

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Cristiano Ronaldo sieht sich mit einem Missbrauchsvorwurf konfrontiert.

Cristiano Ronaldo sieht sich mit einem Missbrauchsvorwurf konfrontiert.

KEYSTONE/EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Eine Frau aus Las Vegas behauptet, dass Fussballstar Cristiano Ronaldo sie 2009 in einem Hotel vergewaltigt habe. Sie soll danach 373'000 Dollar Schweigegeld von ihm bekommen haben. Jahrelang hat sie sich an den Vertrag, der damals aufgesetzt wurde, gehalten. In einem Artikel, der im Deutschen «Spiegel» erschien, hat sie sich erstmals zum Fall geäussert.

Die Geschichte sorgt weltweit für grosse mediale Aufmerksamkeit. Nun hat sich der mehrfache Weltfussballer erstmals zu den Vorwürfen geäussert. In einem 10-minütigen Live-Video auf Instagram, bei dem er sich vor allem bei seinen Fans für die Unterstützung bedankt, sagt Ronaldo auch: «Was sie heute gesagt haben? Das sind Fake News. Es ist normal, dass jemand mit meinem Namen berühmt werden will. Das gehört zu meinem Job. Ich bin ein glücklicher Mann.»

Nach dieser Aussage ist für Ronaldo das Thema beendet. Im restlichen Video äussert er sich nicht mehr zu den publik gemachten Anschuldigungen.

(ohe)

Aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung gegen den Fussballstar Cristiano Ronaldo sind auch die Aktien seines Fussballklubs eingebrochen. (Archivbild)
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Cristiano Ronaldos Werdegang
Nicht zufrieden, dass er nicht zu Europas Spieler des Jahres gewählt wurde: Juve-Neuzugang Cristiano Ronaldo
Mit 18 Jahren wurde er von Manchester United unter Vertrag genommen und entwickelte sich dort zu einem Weltklassefussballer.
2009 wird Ronaldo von Real Madrid unter Vertrag genommen. Es war damals der teuerste Transer der Fussballgeschichte.
Nebenbei arbeitet Ronaldo auch als Model. Im Bild für die neue Unterwäsche- und Jeanskollektion von Emporio Armani (2010).
Ronaldo wurde 2008, 2013, 2014, 2016 (im Bild) und 2017 zum FIFA Weltfussballer des Jahres gekürt.
Ronaldo mit seiner Freundin Georgina Rodriguez und seinem Sohn Cristiano Ronaldo Junior. Mittlerweile ist Ronaldo auch Vater von Zwillingen.
Cristiano Ronaldo setzt seine Karriere bei Juventus Turin fort.
Cristiano Ronaldo während einem Testspieleinsatz bei seinem neuen Verein: Juventus Turin.

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KEYSTONE/AP/LUCA BRUNO