Wort zur CL

Der PSG und die Spurs unter Druck - überstehen die zwei Topklubs die Gruppenphase der Champions League?

Sind die Topstars Harry Kane und Kylian Mbappé im Achtelfinal der Champions League noch mit dabei?

Zwei Topklubs müssen bereits in der Gruppenphase der Champions League ums Weiterkommen zittern. PSG braucht gegen Liverpool mindestens ein Unentschieden, Tottenham gegen Inter und Barcelona gar zwei Siege.

Neben dem Auftritt von YB heute Abend in Manchester stechen am fünften Spieltag der Champions-League-Gruppenphase zwei Partien vom Mittwoch heraus. Beim deutschen Trainerduell in Paris zwischen Thomas Tuchel und Jürgen Klopp steht Ersterer mit dem PSG unter enormem Druck. Setzt es gegen den FC Liverpool eine Niederlage ab, platzt bei den Franzosen einmal mehr der Traum vom Gewinn der Champions League – und bei den Investoren aus Katar womöglich der Kragen den Trainer betreffend.

Gar noch prekärer ist die Lage für Tottenham Hotspur. Der Tabellendritte der Premier League braucht im Heimspiel gegen Inter Mailand und in Barcelona zwei Siege, um im Februar in den Achtelfinals dabei zu sein. Allerdings ist sein Formstand exzellent, wie am Samstag beim 3:1 gegen Chelsea ersichtlich war. Die Spurs fügten den Blues nicht nur die erste Niederlage zu, sondern spielten so überzeugend, dass die Kritiker davon sprachen, so gut hätten in dieser Saison nur wenige Mannschaften gespielt. Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen können.

Die Rücklage in der Königsklasse ist vor allem der 1:2-Niederlage im Startspiel in Mailand zuzuschreiben, als die Italiener die Partie in den Schlussminuten noch drehten. Tottenham und die Champions League, das ist bislang keine Erfolgsgeschichte. Eine Viertelfinalqualifikation 2011 war bisher das Höchste der Gefühle.

Was einen veranlassen könnte, den Spurs die Daumen zu drücken, ist ihr Verhalten auf dem überhitzten englischen Transfermarkt im letzten Sommer. Der Klub verzichtete auf jegliche Aktivitäten und setzte auf Kontinuität. Eine Sensation in der vom Kaufrausch beseelten Premier League. Geschuldet indes auch dem Stadionneubau an der White Hart Lane für 1,1 Milliarden Euro. Dieser wiederum ist wegen elektronischer Probleme im Sicherheitsbereich
ins Stocken geraten. Deshalb muss Tottenham auch gegen Inter im Wembley spielen, das einst für seinen Rasenteppich berühmt war, heute aber nach Einsätzen von Footballspielern ein trauriges Bild abgibt.

Meistgesehen

Artboard 1