Champions League

Die Dortmunder Festspiele wollen nicht enden – Shaqiri stark gegen Belgrad

Gleich vier Treffer konten die Dortmunder an diesem Abend bejubeln.

Gleich mit 4:0 fegte Lucien Favres Dortmund die Gäste von Atlético Madrid vom Platz, Xherdan Shaqiri brillierte mit Liverpool gegen Roter Stern Begrad und Tottenham steht vor dem Aus. Das sind die Geschichten des Champions League-Abends.

Die Dortmunder Fans haben weiter allen Grund, ihren BVB zu feiern. Die Dortmunder gewannen mit 4:0 gegen den zweifachen Finalisten Atlético Madrid auch ihr drittes Spiel in der Gruppe A der Champions League.

Trainer Lucie Favre wartete abermals mit einer Aufstellung auf, die nicht alle erwartet hatten. Obwohl er auf den leicht angeschlagenen Mann der Stunde Paco Alcacer verzichten musste, beliess er die in guter Form befindlichen Offensivkräfte Jadon Sancho und Maximilian Philipp auf der Bank. Marco Reus agierte als einzige Spitze vor Mario Götze, dem Favre eine Bewährungschance gab. Das 1:0 nach 38 Minuten entstand nach einem unhaltbar abgefälschten Schuss von Axel Witsel.

Ganze drei Jokertore

In der zweiten Halbzeit mussten sich die Dortmunder deutlich dominieren lassen. Glück hatten sie unter anderem bei einem Schuss von Saul Niguez, der ans Lattenkreuz prallte. Aber mit Entlastungsangriffen schlugen die Dortmunder noch dreimal zu - mit von Favre "eingewechselten" Toren von Raphael Guerreiro (2) und Jadon Sancho.

Auch ohne den verletzten Lionel Messi behielt in der Gruppe B der FC Barcelona in der Gruppe B eine reine Weste. Tore von Rafinha auf eine Hereingabe von Luis Suarez nach 32 Minuten sowie von Jordi Alba in der Schlussphase entschieden den Spitzenkampf in Barcelona gegen Inter Mailand. Die Italiener bleiben jedoch nach ihrer ersten Niederlage mit noch fünf Punkten Reserve auf Eindhoven und Tottenham sehr gut im Rennen

Starker Shaqiri

Xherdan Shaqiri hat das Vertrauen von Trainer Jürgen Klopp ein weiteres Mal nicht missbraucht. Beim ungefährdeten 2:0-Heimsieg Liverpools in der Gruppe C gegen Roter Stern Belgrad gehörte Shaqiri zu den Besten. Das 1:0 durch Roberto Firmino leitete er mit einem öffnenden Pass auf den Flügel vor, beim 2:0 kurz vor der Pause legte er den Ball dem Torschützen Mohamed Salah vor die Füsse. Shaqiri hörte einen warmen Applaus, als er nach 67 Minuten ausgewechselt wurde.

Liverpool ist nun alleiniger League, weil Paris Saint-Germain und Napoli remisierten (2:2). Für den Ausgleich zum 1:1 in Paris benötigte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel Glück. Napolis Verteidiger Mario Rui lenkte eine scharfe Hereingabe von Thomas Meunier ins Tor ab.

In der Gruppe D fehlte wenig zu Breel Embolos zweitem Champions-League-Tor für Schalke. Beim vermeintlichen 1:0 nach der Pause stand er knapp, aber doch sichtbar im Offside. Nach dem 0:0 bei dem mit Eren Derdiyok angetretenen Galatasaray Istanbul sind die Schalker jedoch weiter gut im Rennen. In der ersten Halbzeit hätten sie in einer offensichtlichen Szene einen Foulpenalty zugesprochen bekommen müssen.

Tottenham vor grosser Enttäuschung

Tottenham Hotspur steht auch nach der 3. Runde ohne Sieg da. Nach den Niederlagen bei Inter Mailand und gegen Barcelona reichte es den Spurs in Eindhoven nur zu einem 2:2. Die Londoner verpassten den ersten Sieg, der im Kampf um die Teilnahme an den K.o.-Runden im Frühling derart wichtig gewesen wäre, mit viel Pech im Abschluss und wegen eines Bärendienstes, den ihnen Goalie Hugo Lloris leistete. Frankreichs Weltmeister-Torhüter stieg eine gute Viertelstunde vor Schluss ausserhalb des Strafraums übermässig hart ein.

Der direkte Platzverweis war unvermeidlich. In Unterzahl und mit dem 35-jährigen niederländischen Ersatzgoalie fingen die Spurs nach 88 Minuten das 2:2 ein. Torschütze war der in Aigle im Waadtland geborene niederländische Internationale Luuk De Jong. Aufgrund der Chancenanteile hätte Tottenham den Sieg verdient. Die Londoner trafen zweimal die Latte, ausserdem wurde ihnen ein Tor wegen eines angeblichen Offsides fälschlicherweise aberkannt.

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