Fall Sion

Fifa wird den Schweizer Fussballverband nicht suspendieren

Die Fifa hebt ihr Ultimatum gegen die Schweiz auf: Der Weltverband ist zufrieden mit den Massnahmen des nationalen Verbandes im Fall Sion. Sion wurde wegen der Nichteinhaltung der Transfersperre 36 Punkte abgezogen und belegt nun den letzten Platz.

Ende Dezember hatte der SFV entschieden, dem FC Sion wegen der Nichteinhaltung der Transfersperre 36 Punkte abzuziehen. Damit landete der Walliser Verein mit -5 Punkten am Tabellenende der Axpo Super League. Dieses Massnahme führte nun dazu, dass die FIFA ihr Ultimatum aufhob.

Das Dringlichkeitskomitee der FIFA entschied, dass mit dem Punkteabzug die Vorgaben des Exekutivkomitees erfüllt worden seien. Mitte Dezember hatte der Weltverband dem SFV mit der Suspendierung gedroht und gefordert, dass die Partien, die die Sittener mit den sechs Neuzugängen vom Sommer (Gabri, Stefan Glarner, Pascal Feindouno, José Gonçalves, Billy Ketkeophomphone und Mario Mutsch) bestritten hatten, mit Forfaitniederlagen gewertete werden müssten.

FIFA will auf dem Laufenden gehalten werden

Durch den Entscheid der FIFA, sein Ultimatum aufzuheben, droht dem Schweizer Fussball vorläufig keine Gefahr mehr. Eine Suspendierung hätte zur Folge gehabt, dass alle Mitglieder des SFV von internationalen Anlässen ausgeschlossen gewesen wären. Unter anderem hätte dadurch der FC Basel nicht zu seinem Champions-League-Achtelfinal gegen Bayern München antreten dürfen.

Ganz ausgestanden ist die Affäre aber nicht. Der FC Sion wird gegen den Punkteabzug protestieren. Die FIFA verlangt vom SFV über den Fortgang der Angelegenheit auf dem Laufenden gehalten zu werden.

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