Die Swiss Football League eröffnet ein Verfahren gegen Marco Streller. Der Einzelrichter untersucht, ob der Captain des FC Basel beim 1:1 vom letzten Samstag in Aarau die Unparteiischen beleidigt hat. In Interviews gegenüber der «Basler Zeitung» und der «bz Basel» gab Marco Streller indirekt zu, nach mehreren ausgebliebenen Pfiffen der Schiedsrichter die Contenance verloren zu haben. «Auch mit 32 Jahren kann ich mich noch ärgern, aus meiner Sicht hätte der Ref dreimal für uns auf den Punkt zeigen sollen», sagte Streller.

«Seid ihr nicht mehr ganz dicht?» schrie der FC-Captain nach der zweiten potenzielle Penalty-Szene in Richtung des Unparteiischen Pascal Erlachner. Streller war stinksauer, dass den Bebbi innert weniger Minuten gleich zwei Strafstösse verwehrt blieben.

Marco Streller nahm nach dem Schlusspfiff kein Blatt vor den Mund. Der Captain des FC Basel sprach Klartext und sagte nach dem Spiel gegenüber der «bz Basel»: «Eigentlich will ich die Leistung des Schiedsrichters nicht kritisieren. Das bringt im Endeffekt rein gar nichts. Und dennoch: In diesem Spiel hätte der Spielleiter gleich drei Elfmeter für uns pfeifen müssen. Dass uns Sekunden vor Schluss noch der Treffer zum 1:1 gelang, ist deshalb mehr als verdient. Es gibt nun mal Spiele, da passieren Sachen, die man nicht erklären kann.» (sda/fam)