Für Admir Mehmedi war es «das verrückteste Spiel seiner Karriere.» Gegen die Roma wurde der Schweizer Internationale zunächste auf die Bank verbannt und erst beim Stand von 2:3 für die Italiener eingewechselt. Ein Schachzug der sich bezahlt machen sollte. Fünf Minuten vor Schluss war es ausgerechnet der Schweizer, der den umjubelten 4:4 Ausgleich für die Werkself erzielen konnte. Leverkusen liegt nun mit vier Punkten hinter Barcelona auf Platz zwei der Gruppe E und hat damit zur Halbzeit zwei Punkte Vorsprung auf die Roma, den härtesten Rivalen um die Achtelfinal-Qualifikation.

Admir Mehmedi Goal ~ Bayer Levekusen vs AS Roma 4-4~ 20/10/2015 [Champions League]

Admir Mehmedis Goal beim 4:4 von Bayer Levekusen gegen die AS Roma

Für die Italiener ist Mehmedis Treffer ein Schock. «Das Spiel hinterlässt bei den Römern starke Kopfschmerzen wie nach einem kolossalen Saufgelage», titelt die Gazetta dello Sport am Morgen nach der atemberaubenden Partie. Für Mehmedi war das Ausgleichstor bereits der zweite Treffer in dieser Champions-League-Saison.

Dauerbrenner Kasami

Auch Pajtim Kasami macht mit Olympiakos Piräus in der Königsklasse auf sich aufmerksam. Er ist für die Griechen unverzichtbar und stand in allen drei Partien über die volle Distanz auf dem Rasen. Mit dem 1:0 Sieg gegen Zagreb, vergoldete Piräus am Dienstag den Sensationserfolg in London. In Gruppe F liegt man punktgleich mit den Bayern auf Rang zwei und darf sich aufgrund zweier noch ausstehender Heimspiele berechtigte Hoffnungen auf eine Achtelfinalqualifikation machen.