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Romantisches Raubein: Fussballstar Ramos heiratet und weint

Ein lächelnder Fussballstar: Der Verteidiger von Real Madrid, Sergio Ramos, hat am Wochenende die Schauspielerin Pilar Rubio geheiratet. (AP Photo/Antonio Pizarro)

Ein lächelnder Fussballstar: Der Verteidiger von Real Madrid, Sergio Ramos, hat am Wochenende die Schauspielerin Pilar Rubio geheiratet. (AP Photo/Antonio Pizarro)

Für Spanien war es die «Hochzeit des Jahres»: Fussballstar Sergio Ramos heiratete die Mutter seiner drei Söhne, die Schauspielerin und TV-Moderatorin Pilar Rubio. Unter den Gästen waren viele Prominente. Ex-Spice-Girl Victoria Beckham soll ein Verbot missachtet haben.

Das Raubein wurde plötzlich ganz sensibel. Noch bevor er seiner langjährigen Lebenspartnerin Pilar Rubio am Samstagabend in der Kathedrale von Sevilla das Jawort gab, bekam der spanische Fussballstar Sergio Ramos feuchte Augen. "Das war sehr bewegend. Vor allem, als wir in der Kirche unsere drei kleinen Söhne in den Mini-Anzügen gesehen haben, sind uns die Tränen gekommen", verriet die Braut, eine in Spanien sehr berühmte TV-Moderatorin und Schauspielerin, vor Journalisten. Spanische Medien sprachen von der "Hochzeit des Jahres". Neben Toreros, Politikern, Sport- und Musikstars waren auch Fussball-Ikone David Beckham und Gattin Victoria mit dabei.

Nach der kirchlichen Trauung und kurz vor der Party auf seiner 44 Hektar grossen Finka "La Alegría" (Die Freude) gab sich Ramos - in der Fussballszene auch als "Eisenfuss" bekannt - ganz romantisch. "Liebe ist der Motor, der die Welt bewegt, wir sind sehr glücklich und sehr verliebt", sagte der Real-Madrid-Star auf einer kurzen Pressekonferenz.

Die knapp einstündige kirchliche Trauung fand in der Kathedrale von Sevilla statt, die als eine der weltgrössten gotischen Kirchen gilt und in der drei spanische Könige begraben liegen. Der 33 Jahre alte Ramos und die acht Jahre ältere Rubio gaben sich kurz nach 19 Uhr das Jawort. Bilder von der Zeremonie und auch von der anschliessenden Party gab es vorerst keine, denn Medienvertreter und TV-Kameras mussten draussen bleiben. Es gab strenge Sicherheitsvorkehrungen. Die knapp 500 Gäste mussten sich nach Medienberichten verpflichten, die Handys im Hotel zu lassen oder am Eingang abzugeben.

Nach der Trauung posierten die frischgebackenen Eheleute vor der Kathedrale für die zahlreich erschienenen Fotografen. Sie küssten sich zwei Mal, winkten und warfen Küsschen in die jubelnde Menge. Die Braut trug ein stark glitzerndes Hochzeitskleid ("im Stil von Kim Kardashian", wie die spanische Zeitung "La Vanguardia" schrieb) und zur Überraschung aller Zöpfe und einen Strauss schwarzer Blumen. "Ich will keine normale Braut sein", hatte sie vorher gesagt.

Livebilder am Fernsehen

Das spanische Fernsehen zeigte Livebilder, und Riesen-Fotos der Brautleute zierten am Sonntag die Titelseiten der Madrider Sportblätter. "Galaktische Hochzeit", titelte die Sportzeitung "Marca". Unter den Gästen waren viele Berufskollegen von Ramos, Toni Kroos und Ex-Clubkollege Cristiano Ronaldo sah man aber nicht. Medienberichte, wonach auf der Party auch die australische Hard-Rock-Band AC/DC auftreten sollte, hatte das Brautpaar weder bestätigt noch dementiert.

Ramos und Rubio sind seit knapp sieben Jahren ein Paar. Sie haben drei gemeinsame Söhne: Sergio (6), Marco (3) und Alejandro (1). Ramos ist Kapitän von Real und auch der spanischen Nationalelf. Mit Real gewann der Abwehrmann unter anderem vier Mal die Champions League, mit "La Roja" wurde er 2010 Weltmeister. Seine Ehefrau ist eine der bekanntesten TV-Persönlichkeiten Spaniens.

Die grossen Stars des Abends waren neben den Eheleuten auch und vor allem Beckham - der vor Jahren bei Real Clubkollege von Ramos war - und Gattin Victoria, die von den unzähligen Schaulustigen lautstark bejubelt wurden. Nach der Trauung näherten sich die beiden den hinter den Absperrungen stehenden Menschen, schüttelten Hände und gaben Autogramme. Das frühere Spice Girl trug Weiss und missachtete damit nach Medienberichten einen Sonderwunsch der Braut, die diese Farbe "verboten" haben soll. Ob es deshalb irgendwie Ärger gegeben hat, wurde nicht bekannt.

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