Samuele Campo, Sie und Fabian Frei, die beiden Neuzugänge, kamen heute als einzige in kurzer Hose. War das so abgesprochen?

Samuele Campo: Das war Zufall (lacht). Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so kalt ist. Ich habe es bereut, Fabian, soweit ich weiss, nicht.

Wie war Ihr erstes Training?

Gut, danke. Ein typisches Auftakttraining, wir mussten Lauftests machen. Aber das gehört zum Start in die Vorbereitung und schon bald fahren wir ja ins Trainingslager nach Marbella.

Sie werden mit der Nummer 10 spielen, der Nummer des zurückgetretenen Matías Delgado. Die Erwartungen an Sie werden hoch sein. Warum diese Wahl?

Ich wurde gefragt, ob ich diese Nummer will. Da sage ich sicher nicht nein. Denn die 10 ist immer noch etwas Spezielles und es ehrt mich, dass sie überhaupt auf die Idee gekommen sind, mich zu fragen. Nun liegt es an mir, die Erwartungen, die mit dieser Nummer verbunden sind, zu erfüllen. Dafür werde ich alles geben.

Die Konkurrenz im Mittelfeld ist gross. Wie sehen Sie Ihre Chancen?

Das ist beim FCB immer so. Basel ist nun einmal ein grosser Verein mit einem breiten Kader. Aber ich denke, dass jeder seine Chance kriegt. Man muss sie dann bloss zu nutzen wissen.

Geht für Sie mit der Rückkehr zum FC Basel ein Bubentraum in Erfüllung?

Ja, sicher. Ich komme von hier, bin hier aufgewachsen, habe den Nachwuchs beim FCB durchlaufen. Das macht den Wechsel für mich schon sehr speziell.

Sie haben unter Lausanne-Trainer Fabio Celestini viel gelernt. Wie haben Sie von ihm profitiert?

Er hat mir Vertrauen gegeben, mich regelmässig spielen lassen. Das war zentral. Ich wusste, dass ich spiele, auch wenn es mal nicht so läuft. Zudem hat er selbst viel erlebt und kann das auch weitergeben.