Nachgefragt

Taulant Xhaka nach der 1:2-Niederlage kritisch: «Das reicht gegen keinen Gegner»

Taulant Xhaka stemmte sich gegen die Niederlage, konnte sie aber nicht verhindern.

Taulant Xhaka stemmte sich gegen die Niederlage, konnte sie aber nicht verhindern.

Bei der 1:2-Niederlage gegen den FC St. Gallen führt Taulant Xhaka sein Team als Captain auf den Platz. Danach findet er deutliche Worte.

Valentin Stocker fehlt gänzlich auf dem Matchblatt. Der Captain wird geschont gegen den FC St. Gallen. Das heisst auch, dass sein Stellvertreter Taulant Xhaka die Ehre zuteil kommt, den FC Basel im ersten Heimspiel der neuen Saison auf den Platz zu führen. Xhaka ist einer von nur vier Spielern, die nicht aus der Mannschaft rotiert wurden.

Hat der Trainer mit gleich sieben Wechseln im Vergleich zum PSV-Spiel zu stark rotiert und zu viele Stammkräfte geschont?

Taulant Xhaka: Nein, überhaupt nicht. Der Trainer hat uns gesagt, wie wir spielen sollen. Das müssen wir dann auf dem Platz auch umsetzen. Das haben wir aber nur teilweise getan. Heute hat jeder eine Chance bekommen. Aber die erste Halbzeit war definitiv zu wenig von uns.

Zu wenig wovon?

Spielerisch, denke ich, waren wir gut. Aber in den Zweikämpfen hat es nicht gereicht. Wir sind in den Zweikämpfen nur halbpatzig rein gegangen. Das reicht gegen keinen Gegner.
Wie gross ist die Enttäuschung, nach dem guten Start in Sion nicht nachgelegt zu haben?
Die ist natürlich sehr gross. Wir haben drei Punkte holen wollen und mit sechs Punkten in die Saison starten wollen. Das hat leider nicht geklappt.

Hat man dem Spiel zu wenig Bedeutung zugeschrieben, weil das PSV-Rückspiel im Fokus steht?

Nein, das ist ein anderes Spiel und dessen sind wir uns bewusst. Und das darf auch keine Ausrede sein. Jedes Spiel ist wichtig. Auch in der zweiten Runde in der Super League.

War man dennoch im Kopf schon bei diesem so wichtigen Spiel vom Dienstag?

Nein, wenn man so denkt, hat man das Spiel schon vor dem Anpfiff verloren. Wir nehmen Spiel für Spiel. Heute hat es aber einfach nicht gereicht.

Kann man am Dienstag einen anderen FC Basel erwarten als gegen St. Gallen?

Mit Sicherheit, ja.

Was stimmt Sie diesbezüglich so zuversichtlich?

Weil wir wissen, dass wir weiter kommen können, wenn wir Vollgas geben, jeden Zweikampf annehmen, 100 Prozent geben und jede Chance ausnützen. Natürlich, im Fussball kann alles passieren. Aber wir werden gut darauf eingestellt sein. Der Trainer wird uns noch ein paar taktische Vorgaben mitgeben, und dann werden wir schauen, was am Dienstag passiert.

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