Europa League

Thun und St. Gallen kommen in der Europa League unter die Räder

Der FC St. Gallen wird in seinem dritten Spiel der Europa League von Valencias B-Kader vorgeführt und verliert 5:1. Thun verliert gegen ein deutlich überlegenes Dynamo Kiew mit 3:0.

Bereits bei Halbzeit war die einseitige Partie im Mestalla-Stadion entschieden. Die 20-jährigen wirbligen Jung-Spunde, der Spanier Paco Alcacer (12.) und der Italiener Fede Cartabia (21. und 30.) sowie der portugiesische Verteidiger Ricardo Costa per Kopf schraubten das Skore gegen die völlig überforderten St. Galler auf 4:0. Torhüter Daniel Lopar war nicht zu beneiden.

In der etwas laueren und ausgeglicheneren zweiten Halbzeit musste sich St. Gallens Schlussmann nur in der 71. Minute nach hinten beugen, als ein Freistoss von Sergio Canales aus 20 Metern über St. Gallens Abwehrmauer zum 5:0 ins Netz drang. Stéphane Nater war es schliesslich in der 74. Minute vorbehalten auf Zuspiel des eingewechselten Sébastien Wüthrich den St. Galler Ehrentreffer zu erzielen.

Thun ungefährlich

Die Thuner hatten gegen Dynamo Kiew im Prinzip nie eine Chance auf einen Punktgewinn. Bis zum ersten gefährlichen Abschluss dauerte es 67 Minuten. Dann setzte Christian Schneuwly einen Freistoss aus 22 Metern über das Tor. Dynamos Keeper Schowkowski musste erst kurz vor dem Ende ein erstes Mal eingreifen. Wieder war es ein Freistoss, diesmal schoss Luca Zuffi - und scheiterte nur knapp am gegnerischen Torhüter.

Die Differenz zwischen dem osteuropäischen Spitzenklub und dem Schweizer Aussenseiter war eklatant. Thun hatte in der gesamten ersten Halbzeit nicht einmal gefährlich auf das gegnerische Tor geschossen.

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