Deutschland

Trotz guten Gesprächen: Frei verzichtet auf Job bei Hannover

Wird offenbar Trainer von Hannover 96 in der 2. Bundesliga: Alex Frei

Wird offenbar Trainer von Hannover 96 in der 2. Bundesliga: Alex Frei

Deutsche Medien vermeldeten Alex Frei bereits als neuen Trainer von Hannover 96. Nun erteilt der Schweizer Rekord-Torschütze dem Klub aus der 2. Bundesliga eine Absage.

Es ist eine Kehrtwende, die am Freitagmittag publik wird: Alex Frei wird nicht Trainer bei Hannover 96. Der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft hat dem Team aus der zweiten Deutschen Bundesliga abgesagt. Und das, nachdem noch am Freitagmorgen vom TV-Sender Sport 1 vermeldet wurde, dass Frei neuer Cheftrainer Hannovers und dort am Montag vorgestellt werde.

Der Verein, der nach der Entlassung von Mirko Slomka bei der Sondierung des Marktes schnell auf Frei kam und ihn zum Wunschkandidaten kürte, gab den Verzicht Freis auf seiner Homepage bekannt. «Alexander Frei hat uns nach Abstimmung mit den Verantwortlichen des FC Basel mitgeteilt, dass er seinen Vertrag bei dem Schweizer Klub erfüllt.

Aus diesem Grund steht er aktuell für Hannover 96 nicht zur Verfügung», so die Mitteilung. Man bedanke sich aber «für die guten Gespräche.» Frei weilte für ebendiese Gespräche Mitte Woche in Hannover und liess dafür gar das Mittwochstraining mit seiner Mannschaft, der U18 des FC Basel, sausen. Dieser bleibt er aber nun erhalten.

Frei selber meldete sich am Freitag via FCB-Homepage auch noch zu Wort, strich die «sehr angenehmen und hochprofessionellen Gespräche» heraus und bedankte sich «an dieser Stelle herzlich für das Interesse und ich fühle mich geehrt, dass ich bei einem Traditionsverein wie Hannover 96 als Trainerkandidat gehandelt wurde.» Es sei für ihn selbstverständlich, dass ein Verein von diesem Format, in einer attraktiven Liga für jeden Trainerkandidaten eine Überlegung wert sein sollte, so der 40-Jährige. (cfe)

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