Real-Stars

Viele Champions-League-Sieger an der WM in Brasilien bislang glücklos

Wie viele Real-Kollegen auf verlorenem Posten: Cristiano Ronaldo

Wie viele Real-Kollegen auf verlorenem Posten: Cristiano Ronaldo

Elf Spieler von Champions-League-Sieger Real Madrid sind bei der WM in Brasilien im Einsatz. Für die meisten Professionals der Königlichen läuft es dabei allerdings überhaupt nicht rund.

Besonders für die Stars aus Spanien und Portugal hagelte es in Salvador heftige Pleiten. Ein Spieler-Protokoll:

Iker Casillas (Spanien): Was für ein Albtraum-Start für Spaniens Captain und Torhüter. Fünf Gegentore gegen Holland und ein dicker persönlicher Patzer beim vierten Oranje-Treffer.

Marcelo (Brasilien): Das Premieren-Tor bei der Heim-WM zu schiessen, war ein Traum. Als der Ball gegen Kroatien aber im eigenen Netz landete, stand der Schock dem Verteidiger ins Gesicht geschrieben.

Sergio Ramos (Spanien): Der Real-Held von der glorreichen Nacht in Lissabon war in Salvador reichlich indisponiert und konnte den Holland-Wirbel nur staunend verfolgen. Krasser Formabfall.

Pepe (Portugal): Schlechter geht es nicht. Überrumpelt von Mats Hummels beim zweiten deutschen Tor, wenig später mit Rot vom Platz gestellt.

Raphaël Varane (Frankreich): Ein Pflichtsieg zum Auftakt. Frankreichs Verteidiger wurde von Honduras' Offensive beim 3:0 aber auch kaum gefordert. Die grossen WM-Aufgaben stehen ihm noch bevor - am Freitag geht es gegen die Schweiz.

Fabio Coentrao (Portugal): Oh, wie schmerzhaft. Nicht nur das Spiel gegen Deutschland war nach 65 Minuten vorbei. Der Innenverteidiger fällt mit einer Adduktoren-Verletzung gleich für den Rest der WM aus.

Sami Khedira (Deutschland): Er hat gut lachen. Erstmals wieder 90 Minuten nach seinem Kreuzbandriss im Einsatz und dann dieser furiose WM-Start. Die Real-Kollegen dürften neidisch sein.

Xabi Alonso (Spanien): Als er für Spanien gegen Holland mittels Penalty traf, war die spanische Fussball-Welt noch in Ordnung. Die Lücken in der Abwehr des Weltmeisters konnte er später nicht stopfen.

Angel di Maria (Argentinien): Das war höchstens Mittelmass. Im Maracana war vom erhofften Wirbel auf der Aussenbahn wenig zu sehen. Immerhin: Gegen Bosnien-Herzegowina gab es den erwarteten Auftaktsieg.

Karim Benzema (Frankreich): Neben Khedira bisher der einzige richtige Real-Gewinner bei der WM. Doppelpack gegen Honduras, er hat die gute Form konserviert.

Cristiano Ronaldo (Portugal): Schon wieder verdarb ihm Deutschland einen Turnierstart. Das 0:4 schmerzte fürchterlich.

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