Europa League

Vier weitere Sechzehntelfinalisten bekannt

Dortmund konnte gegen Karpati Lwiw gleich dreimal jubeln

Dortmund konnte gegen Karpati Lwiw gleich dreimal jubeln

Mit Liverpool, Paris St-Germain, Dynamo Kiew, Sparta Prag und Besiktas Istanbul haben vier weitere Mannschaften schon am vorletzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase die 1/16-Finals erreicht.

Liverpool reichte bei Steaua Bukarest im Duell zweier früherer Meistercup-Sieger ein 1:1, um sich das Weiterkommen zu sichern. Der Serbe Milan Jovanovic traf für die Engländer nach einer Viertelstunde. Dem rumänischen Vertreter, der in den Playoffs die Grasshoppers ausgeschaltet hatte, gelang der Ausgleich nach einer Stunde.

Das Remis ändert an der Ausgangslage der Bukarester nichts. Ihnen reicht in zwei Wochen ein Unentschieden in Neapel, um neben Liverpool als zweites Team der Gruppe K in die K.o.-Runde vorzustossen. Napoli verhinderte das vorzeitige Ausscheiden dank des Uruguayers Edinson Cavani. Der WM-Teilnehmer schoss beim 3:3 in Utrecht alle Treffer der Süditaliener, die bis kurz vor der Pause 1:3 zurücklagen.

Zu einem packenden Finale kommt es auch in der Gruppe J, wenn der UEFA-Cup-Sieger von 2007, der FC Sevilla, den Bundesliga-Leader Dortmund empfängt. Die Dortmunder schlugen die punktelosen Ukrainer von Karpati Lwiw dank Shinji Kagawa, Mats Hummels und Robert Lewandowski 3:0. Der BVB hatte bereits die Auswärtspartie gegen Lwiw 4:3 gewonnen. Wichtiger war aber, dass Paris St-Germain das Heimspiel gegen den FC Sevilla (4:2) gewann. Dadurch kann die Mannschaft von Jürgen Klopp die nächste Runde mit einem Sieg noch aus eigener Kraft erreichen.

Alles klar ist in der Lausanner Gruppe. Sparta Prag ist nach dem 2:2 in Palermo der zweite Platz hinter ZSKA Moskau nicht mehr zu nehmen. Der Serie-A-Klub führte zweimal, musste aber 40 Minuten lang in nummerischer Unterzahl agieren, nachdem der rumänische Internationale Dorin Goian die gelb-rote Karte gesehen hatte.

In der Gruppe L begleitet Besiktas Istanbul den bereits qualifizierten FC Porto in die nächste Runde. Die Portugiesen wahrten mit einem ihre Ungeschlagenheit im Wettbewerb bei Rapid Wien. Nach einem 0:1-Rückstand traf der kolumbianische Internationale Falcao dreimal zum 3:1-Endstand. Auch in der Gruppe E stehen mit den BATE Borisow und Dynamo Kiew bereits beide Sechzehntelfinalisten fest.

Insgesamt sind nun 19 der 32 Mannschaften bekannt, die im nächsten Frühling die K.o.-Phase in der Europa League bestreiten werden.

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