Niederlande

Wechsel von Yvon Mvogo zu Eindhoven perfekt

Yvon Mvogo soll in den Niederlanden mehr Spielpraxis erhalten

Yvon Mvogo soll in den Niederlanden mehr Spielpraxis erhalten

Yvon Mvogo setzt seine Karriere in den kommenden zwei Jahren beim PSV Eindhoven fort. Der Schweizer Goalie verlängert mit Leipzig bis 2023, wird aber leihweise in den Niederlanden spielen.

Mvogo, der im Sommer 2017 von den Young Boys nach Leipzig gewechselt hatte, kam beim Bundesligisten in den drei Saisons nur zu 19 Einsätzen. Am konstanten ungarischen Stammgoalie Peter Gulacsi war kein Vorbeikommen. "Yvon hat sich in den letzten Jahren trotz weniger Spieleinsätze sehr gut entwickelt. Um den nächsten Schritt zu gehen, braucht er nun aber Wettkampfpraxis, die wir ihm mit der Leihe nach Eindhoven ermöglichen wollen", wird Sportdirektor Markus Krösche auf der Vereins-Homepage zitiert.

Mvogo absolvierte am Montag den Medizincheck und trainierte bereits am Dienstag erstmals mit seiner neuen Mannschaft. Der zweifache Internationale, der seit dem Rückzug von Roman Bürki die Nummer 2 im Schweizer Nationalteam ist, wird die Saison Mitte September als Stammgoalie von Eindhoven beginnen. Die bisherige Nummer 1 im PSV-Tor, Jeroen Zoet, dürfte den Klub demnächst verlassen, deutete Manager John de Jong an.

"Ich hoffe, beim PSV zeigen zu können, dass ich bereit bin, um Stammgoalie eines Top-Klubs zu sein", sagte Mvogo. Dass er sich für zwei Saisons verpflichtet habe, gebe ihm etwas Ruhe und zeige, dass der PSV ihm Vertrauen schenke. Nach den beiden Jahren in Eindhoven ist nach momentanem Stand vorgesehen, dass er nach Leipzig zurückkehrt.

In Eindhoven trifft er auf eine Mannschaft, die eine misslungene Saison gutzumachen hat. In der vergangenen Spielzeit belegte der 24-fache Meister und zweifache Europacup-Gewinner nur den 4. Platz in der wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochenen niederländischen Meisterschaft. Trainiert wird PSV Eindhoven neu vom Deutschen Roger Schmidt, der zuvor unter anderem in Salzburg und Leverkusen tätig war. Er soll sich für die Verpflichtung von Mvogo stark gemacht haben. Dieser ist in der jüngeren Vergangenheit der vierte Schweizer beim PSV nach Ricardo Rodriguez, Johan Vonlanthen und Johann Vogel.

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