Handball
Keine Chance gegen den Spitzenreiter: RTV scheitert an starker Defensive

Im dritten Spiel innerhalb einer Woche bleiben die Handballer vom RTV Basel ohne Chance. Beim Heimspiel gegen die Spitzenreiter aus Winterthur müssen sie sich mit 22:34 geschlagen geben.

Sven Gautschi
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Der Spitzenreiter aus Winterthur war eine Nummer zu gross für den RTV Basel.

Der Spitzenreiter aus Winterthur war eine Nummer zu gross für den RTV Basel.

Juri Junkov (10.10.2020)

Das war ein Schritt zu viel für RTV-Spielmacher Aleksander Spende. In der 15. Spielminute täuschte der torgefährliche Slowene einen Sprungwurf an, fand jedoch keine Anspielstation und verursachte einen unschönen technischen Fehler. Die Aktion war bezeichnend für den Spielverlauf: Die Verteidigung des Tabellenführers Pfadi Winterthur unterband die Kreativität des Basler Topskorers konsequent mit einer sehr weit vorgesetzten Verteidigung, was zu vielen Ballverlusten und Unkonzentriertheiten aufseiten des RTV Basels führte.

Nach 30 Minuten gelangen dem Team von Darijo Bagaric gerade einmal magere neun Treffer. Defensiv fehlte den Realturnern der wichtige Abwehrchef Dennis Krause, der wegen einer Verletzung nicht mittun konnte. Von der Bank aus sah der Deutsche, wie sein Team gerade gegen den wieselflinken Nationalspieler Roman Sidorowicz und seinen serbischen Rückraumkollegen Aleksandar Radovanovic grosse Mühe hatte, auch wenn Torhüter André Willimann zu Beginn der Partie sehr stark hielt.

Das Heimteam wurde dem Swiss Handball League Leader nie gefährlich und verlor schliesslich deutlich mit 22:34, wobei immerhin die jüngsten Spieler wie Siyanath Karthigaikumar und Yanis Meier wichtige Spielerfahrung sammeln konnten. Für die Realturner geht es am kommenden Samstag mit dem HC Kriens-Luzern wiederum gegen einen harten Brocken weiter.

RTV 1879 Basel - Pfadi Winterthur 22:34 (9:16)

Rankhof Basel. - Keine Zuschauer. - SR:Jergen/Zaugg

RTV 1879 Basel: Willimann (9 Paraden), Kühner (ab 54.); Engler (2), Berger, Stamenov, Voskamp (3), Basler (2/1), Karthigaikumar, Esono Mangue (3), Spende (6), Buob (2), Meier, Karvatski (4), Krause.
Trainer: Bagarijc | Kaufmann | Stauber
Abwesende: Khadkevich, Schärer. Klauer, Krause (n.e.).

Pfadi Winterthur: Shamir (8 Paraden), Wipf (ab 40., 3 Par.); Ott (1), Tynowski (5), Pecoraro (2), Cohen (1), Sidorowicz (6), Lier (2), Störchli, Heer (3), Radovanovic (4), Jud (2/1), Bräm (2), Freivogel (1), Svajlen, Stojkovic (5/1).
Trainer: Brüngger | Cvetkovic | Schulz
Abwesende: Bührer, Vernier. Störchli (n.e.)

Das komplette Spiel zum Anschauen: