3x3 Turnier
Hoher Spassfaktor im Basket-Hotspot

Erstmals fand das 3x3-Basketball-Turnier des BC Bären in Basel auf der Dreirosenanlage statt.

Alan Heckel
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Dass auf der Dreirosenanlage tagsüber Basketball gespielt wird, ist nichts Neues. Jacqueline Schweizer-Heer bezeichnet den Ort als «Basels Basket-Epizentrum», während Ismail Mustafi den Begriff «Hotspot» verwendet. Beide gehören zum sechsköpfigen OK vom «3x3 Basel», das am Samstag erstmals in dieser Lokalität über die Bühne geht. «Eigentlich findet der Anlass stets auf dem Messeplatz nach der Art Basel statt. «Doch weil die Art wegen Corona in den Herbst verschoben wurde und es dann wohl zu kalt ist, ist das hier die bessere Lösung», erklärt Mustafi.

Ein kurzer Blick über die Anlage gibt ihm Recht: Neugierige und Spaziergänger tummeln sich ebenso wie Teilnehmende und deren Angehörige. Wenn nicht gerade gespielt wird, wird die Zeit durch Drei-Punkte-Wurfwettbewerbe und Dunking-Contests überbrückt. Speaker Kevin Müri gibt auf Englisch den Zeremonienmeister («Give it up for Jonas!»). Dazu liefert ein DJ den Hip-Hop-Soundtrack. «Ja, es läuft immer etwas», freut sich Schweizer-Heer. Das gilt auch für die OK-Leiterin, die allen Ecken und Enden gefragt ist. So kann ein Team wegen eines verletzten Mitglieds die verbleibenden Spiele nicht mehr bestreiten, doch wie hoch eine Forfait-Niederlage beim 3x3-Basketball ist, weiss niemand – weder das Internet, noch ein NLA-Schiedsrichter, der telefonisch konsultiert wird.

Auch Teams aus Deutschland dabei

Schweissperlen treiben der OK-Chefin solche Herausforderungen aber nicht auf die Stirn. «Das tut nur die Sonne», lacht sie. Denn obwohl das Turnier einen guten Ruf geniesst und 40 Mannschaften – selbst aus Freiburg und Stuttgart sind Teams am Start – ins Kleinbasel geführt hat, steht der Wettbewerbsgedanke nicht im Vordergrund. Die Partien werden zwar engagiert, aber nie verbissen geführt. Der Umgang ist – auf und abseits des Courts – freundschaftlich. «Der Spassfaktor ist hoch», so Schweizer-Heer.

Das bestätigen auch die Teilnehmenden. Da ist beispielsweise Eddie aus Münchenstein, der mit ein paar Kumpels am Turnier teilnimmt. Der 18-Jährige, der normalerweise im Nachwuchs des BC Arlesheim spielt, ist zum ersten Mal am Start, kennt aber viele Gesichter schon vom Sehen. Was die sportliche Konkurrenz angeht, sagt er: «Ein paar von den Gegnern haben eine Menge drauf, das wird bestimmt eine Herausforderung. Aber mir geht es in erster Linie um den Spass.»

Spass gehabt haben am Vormittag auch Divyaa und Aissa, die in einer der Nachwuchskategorien im Einsatz standen. Allerdings belegten die beiden Kleinbaslerinnen, die sonst beim BC Bären auf Korbjagd gehen und in aller Herrgottsfrühe beim Aufbau geholfen den letzten Platz. «Das kommt davon, weil wir gegen ältere Jungs spielen mussten», berichtet die 13-jährige Divyaa. «Schuld» daran ist ihre Mitspielerin, die dieses Jahr 14 wird, weshalb das Team in die U16 eingeteilt wurde. «Aber es macht Spass, aus Niederlagen zu lernen», hält Aissa fest und hebt noch einen weiteren positiven Aspekt des 3x3 Basel hervor: «Im Gegenteil zu den Meisterschaftsspielen traut man sich hier viel eher, einen Fehler zu machen.»

Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.
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Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.
Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.
Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.
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Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.
Das OK um Jacqueline Schweizer-Heer (links) und Ismail Mustafi

Impressionen vom 3x3-Turnier auf der Dreirosenanlage.

Viviane Vogt