Internationaler Fussball
Nur der FC Basel hat Losglück: Auf YB, Luzern und Servette warten hohe Hürden

Für die dritte Qualifikationsrunde der Champions League und der Conference League wurden den vier Schweizer Klubs bis auf eine Ausnahme harte Brocken zugelost.

Jakob Weber
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Valentin Stocker und der FC Basel könnten in der Qualifikation für die Conference League auf den FC Vaduz treffen.

Valentin Stocker und der FC Basel könnten in der Qualifikation für die Conference League auf den FC Vaduz treffen.

Christian Merz / KEYSTONE

Ohne etwas zu machen, hat sich die Schweiz in der Uefa-Fünfjahreswertung um zwei Plätze auf Rang 15 verbessert. Das, weil zum Start der neuen Saison die Ergebnisse aus der Spielzeit 16/17 aus der Wertung genommen wurden.

Jetzt gilt es, diesen 15. Rang zu verteidigen. Denn er garantiert zwei Plätze in der Champions League Qualifikation, einen in der Europa League Qualifikation und zwei in der Conference League Qualifikation. In der aktuellen Spielzeit ist ausser für Meister YB lediglich die drittklassige Conference League die internationale Spielwiese für die Schweizer Klubs.

FCB-Trainer Patrick Rahmen sagt zu dieser Thematik: «Es stimmt mich schon sehr nachdenklich, ob die Uefa auf richtigem Weg ist, wenn Cupsieger und Zweiter der Schweiz international nur noch drittklassig spielen.» Zwar spricht Rahmen damit vielen Schweizer Fussballfans aus der Seele, aber die Schweizer Vertreter haben sich das in der Vergangenheit mit schlechten Auftritten selber eingebrockt.

YB startet am Mittwoch, Servette und Basel am Donnerstag

Auch in dieser Saison, die für YB, FCB und Servette diese Woche beginnt, könnten einige wieder früh scheitern. Sollte sich YB in der Champions League Qualifikation gegen Slovan Bratislava durchsetzten, wartet der Gewinner der Partie Lincoln Red Imps gegen CFR Cluj. Gegen die Rumänen hatte YB schon vergangene Saison in der Europa League grosse Mühe.

Schwer dürfte es in der Conference League auch für Luzern werden. Sie treffen voraussichtlich auf Feyenoord Rotterdam. Servette müsste nach Molde FK auch Trabzonspor aus dem Weg räumen. Nur der FC Basel hat einen vermeintlich leichteren Weg. Sollte man sich gegen Partizani Tirana durchsetzen, warten Ujpest Budapest oder Vaduz.