Tennis

Kranker Andy Murray: «Ich muss den Kampf geniessen»

Andy Murray ist nicht in Form – an den Rücktritt denkt er deswegen noch lange nicht.

Andy Murray ist nicht in Form – an den Rücktritt denkt er deswegen noch lange nicht.

Andy Murray leidet unter einer Formbaisse und kämpft nun auch noch mit einer Erkältung.

Seit er im letzten Winter mit einem Finalsieg gegen Novak Djokovic bei den World Tour Finals in London erstmals den Thron in der Weltrangliste übernommen hat, kämpft Andy Murray mit einer Berg- und Talfahrt.

Gewonnen hat er seither nur noch das Turnier in Dubai, dem stehen zahlreiche überraschende Niederlagen gegenüber. «Ich fühlte mich oft etwas verloren», gesteht der Schotte.

Jungs, Schweiss und Reisen

Auch in Paris, wo er im Vorjahr den Final erreichte, sind die Vorzeichen wenig verheissungsvoll. Zuletzt lag der 30-Jährige wegen einer Erkältung im Bett und musste Antibiotika einnehmen. «Das kann es geben. In der Kabine sind viele Jungs, Schweiss, die Reisen im Flugzeug.» Das seien Orte, wo man sich schnell einen Infekt auflesen könne. Er habe aber normal trainieren können.

«Die letzten Monate waren sehr frustrierend, keine Frage», sagt Murray. Aber es gehe darum, Lösungen zu finden, sich durchzukämpfen. «Ich muss diesen Kampf geniessen. Frustriert zu sein, hilft nicht.»

Die letzten Monate liefen für Murray nicht nach Wunsch.

Die letzten Monate liefen für Murray nicht nach Wunsch.

Dass seine enttäuschenden Resultate mit nachlassender Motivation zu tun haben könnten, verneint Murray vehement. «Ich liebe die Reisen immer noch, das Training und das Tennis.»

Murray hatte im Vorjahr im Halbfinal Titelverteidiger Stan Wawrinka ausgeschaltet, musste sich im Spiel um den Titel aber nach gewonnenem Startsatz Novak Djokovic beugen.

Murray, der im März in Dubai sein bisher letztes Turnier hat gewinnen können, trifft in der Startrunde auf den Russen Andrey Kuznetzsov (26, ATP 85). Gegner im Halbfinal wäre nach Papierform Stan Wawrinka (32, ATP 3).

Murray verliert den Final der French Open 2016 gegen Djokovic:

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