Kunstturn-EM
Der St. Galler Pablo Brägger stürzt am Reck und verpasst Gold, er sagt: «Es wäre möglich gewesen, das regt mich auf»

Pablo Brägger stürzt beim zweiten Element am Reck. Der 28-Jährige verpasst damit die mögliche Goldmedaille an seinem Paradegerät. Der Aargauer Christian Baumann beendet den Wettkampf auf Rang 6.

Simon Häring
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Nach einem Sturz am Reck verpasst Pablo Brägger eine Medaille.

Nach einem Sturz am Reck verpasst Pablo Brägger eine Medaille.

Claudio Thoma / freshfocus

Enttäuschung für den St. Galler Pablo Brägger. Der Europameister von 2017 stürzt im Gerätefinal bei seinem zweiten Element, dem Kohlmann, und belegt am Ende den siebten Rang. «Gold wäre möglich gewesen, wenn man die Note und die restliche Übung sieht. Das regt mich auf.» In der Qualifikation hatte der 28-Jährige den zweiten Rang belegt. Im Mehrkampf erreichte er mit Rang 5 das beste Schweizer Ergebnis seit 62 Jahren.

Gold am Reck geht an den Russen David Beljawski, Silber holt der Deutsche Andreas Toba, Bronze geht an den Türken Adem Asil. Bester Schweizer ist der Aargauer Christian Baumann als Sechster. Er hatte kurz zuvor mit Bronze am Barren für die dritte Schweizer Medaille gesorgt.

Der 23-jährige Schwyzer Debütant Marco Pfyl hatte in der Qualifikation den achten Rang erreicht. Wegen der Regel, wonach nicht mehr als zwei Turner pro Land teilnahmeberechtigt sind, musste er aber auf den Final verzichten. Das gleiche Schicksal hatte Pfyl auch am Barren ereilt, wo er in der Qualifikation Rang 6 erreicht hatte, damit aber hinter Pablo Brägger und Christian Baumann nur drittbester Schweizer war.

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