Leichtathletik

Mujinga Kambundji bricht Saison ab

Mujinga Kambundji muss die Saison vorzeitig abbrechen

Mujinga Kambundji muss die Saison vorzeitig abbrechen

Mujinga Kambundji bestreitet in diesem Jahr keine Rennen mehr. Die WM-Dritte von 2019 bricht die von der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigte Saison wegen muskulären Problemen im Oberschenkel ab.

Die 28-jährige Bernerin wird damit im September weder an den Schweizer Meisterschaften in Basel noch am Meeting in Bellinzona an den Start gehen. "Es tut mir Leid für alle Organisatoren, die trotz der derzeitigen Einschränkungen nichts unversucht lassen, um uns Athleten Wettkampfmöglichkeiten zu bieten", liess sich Kambundji in einem Communiqué zitieren. "Aber die Gesundheit geht vor."

Die Probleme im Oberschenkel akzentuierten sich nach Kambundjis letztem Auftritt vor einer Woche über 200 m im ungarischen Szekesfehervar, nachdem diese sie Mitte August bereits zu einem Startverzicht am Diamond-League-Meeting in Monaco bewogen hatten. Kambundji war erst Anfang Juli an den von Weltklasse Zürich organisierten "Inspiration Games" in die Saison gestartet. Einen Monat später siegte die Schweizer Rekordhalterin in Langenthal über 100 m in 11,21 Sekunden, ehe sie auch noch in Regensdorf antrat.

In den kommenden Wochen will sich Kambundji auf ihr BWL-Studium konzentrieren, ehe sie im Herbst die Vorbereitung auf die Hallensaison in Angriff nehmen wird. Der Fokus der Schweizer Sportlerin des Jahres 2019 gilt den Olympischen Spielen in Tokio, die nach der Verschiebung aufgrund der Coronavirus-Pandemie im Sommer 2021 stattfinden sollen. Dann will Kambundji - wie in Doha 2019 - wieder in die Weltspitze vorstossen.

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