Super League
Der FCB und YB spielen vor 30'000 Zuschauern in einem sehr intensiven Spiel 1:1-Unentschieden

Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Conference League, stand für den FCB heute das nächste wichtige Spiel an. Die Basler trafen zuhause auf die amtierenden Meister aus Bern. In einem sehr hart geführten Spiel konnten die Rotblauen einen Rückstand aufholen. YB spielte schon in der ersten Halbzeit mit einem Mann weniger und wird froh um den gewonnen Punkt im Joggeli sein.

Kenneth Hohl
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Die Muttenzerkurve hat neben dem Marsch zum Joggeli auch eine Choreo vorbereitet.
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Auch die Gäste Fans haben sich eine Choreo einfallen lassen.
Sergio Lopez darf heute von Anfang an ran und bekommt es mit Nicolas Noumi Ngamaleu zu tun.
Die Gefahr die von Arthur Cabral ausgeht hat sich wohl auch bis nach Bern herumgesprochen. Er wird gedoppelt und muss um jeden Ball kämpfen.
Auch heute gibt es wieder viele knackige Zweikämpfe. Hier einer zwischen Christopher Martins und Valentin Stocker.
Jordan Siebatcheu trifft zum 0-1 gegen den FC Basel - da kann Heinz Lindner nur hinterher schauen.
Sebastiano Esposito kommt gegen Ulisses Garcia nicht an den Ball.
Der wirblige Meschak Elia bringt die rotblaue Defeinsive in Schwierigkeiten. Hier müssen Eray Cömert und Andy Pelmard gemeinsam verteidigen.
Eine heisse erste Halbzeit, mit Rudelbildungen und einer roten Karte, geht zu Ende.
Pajtim Kasami kann es nicht glauben, dass die Berner Young Boys im Joggeli in Führung gegangen sind.
Sebastiano Esposito gleicht das Spiel mit einem wunderschönen Freistoss aus.
Ein heisser Spitzenkampf zwischen YB und dem FCB - wie die Zweikämpfe zwischen Christopher Martins und Arthur Cabral.
Sergio Lopez stoppt den Berner Angreifer Meschak Elia.
Eine grosse Kulisse für das Spiel des FCB gegen die Berner Young Boys.
Arthur Cabral trifft das Tor zum 2:1 knapp nicht.

Die Muttenzerkurve hat neben dem Marsch zum Joggeli auch eine Choreo vorbereitet.

Peter Schneider / KEYSTONE

Das Spiel: Der FCB begann äusserst motiviert in die Partie. Sie standen hoch und übten Pressing aus. Doch schnell übernahm der BSC YB das Spieldiktat. So gingen die Gäste bereits in der 19. Minute durch ein Tor von Jordan Siebatcheu in Führung. Rotblau kommt nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Wenn es mal klappt, resultiert ein schneller Ballverlust. YB kommt immer wieder gefährlich vors Tor. Doch stets steht ein Basler Bein oder Torhüter Heinz Lindner im Weg. Nach einem Freistoss kommt Pajtim Kasami in der 39. Minute zu einem Kopfball. Pfosten! Mehr gibt es aus Basler Sicht nicht zu verzeichnen. Kurz vor der Pause sieht Quentin Maceiras innerhalb von zwei Minuten zwei gelbe Karten. Die Zweite war hart. Platzverweis. In der zweiten Halbzeit ziehen sich die Berne tief zurück und lassen Basel spielen. Nach einem Foul kommt der FCB in der 52. Minute zu einem Freistoss an der Strafraumgrenze. Sebastiano Esposito verwandelt diesen wunderschön in ein Tor. Ausgleich. Danach versucht Rotblau das Spiel zu machen. Man kommt immer wieder in die Nähe des Berner Tors. So kommt Cabral ganze vier Mal zum Abschluss. Zwei verzogene Schüsse, ein Kopfball und ein Hackentrick. Einer dieser vier macht er sonst ohne Probleme. YB steht gut hinten. So endet das Spiel mit einer Punkteteilung. 1:1 – ein „verdientes“ Resultat. Lag dem FCB da doch noch die kräftezehrende Partie vom Donnerstag in den Beinen?

Der Beste: Heute fiel diese Wahl schwierig. Keiner der Spieler vermochte im Kracher so richtig zu überzeugen. Fabian Frei stach aber heraus. Einige gute Defensivaktionen mit viel Einsatz konnte der Routinier vorweisen. Offensiv ging wie bei allen anderen nicht viel.

Das gab zu reden: In der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Patrick Rahmen kaum Spielanteile. YB dominierte das Spiel ohne Probleme. Nach der roten Karte kurz vor der Pause konnte der FCB eine ganze Halbzeit in Überzahl spielen. Auch mit einem Mann mehr vermochte Rotblau nach vorne nicht zu überzeugen. Einige kleinere Chancen konnten verzeichnet werden. Ansonsten wirkte die Mannschaft von Patrick Rahmen ideenlos. Ein Rezept diese YB-Verteidigung zu knacken konnte nicht gefunden werden. Wie wäre das Spiel ohne rote Karte wohl ausgegangen?

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