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Der Fluch ist beendet: Der FCB gewinnt gegen Luzern das erste Heimspiel seit Dezember

Der FC Basel kann wieder jubeln. Das Team von Ciriaco Sforza gewinnt in der 25. Runde gegen den FC Luzern mit 4:1 und verlässt somit nach acht sieglosen Heimauftritten wieder einmal das Joggeli als Sieger. Der Sieg ist nicht unverdient, fällt aber zu hoch aus.

Kennet Hohl
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Martin Meienberger

Das Spiel:

Nach einem anfänglich standardmässigen Abtasten haben die Gäste aus Luzern offensiv leichte Vorteile. Bei Rotblau läuft nicht viel zusammen. Mitten in der starken Phase der Luzerner erzielt aber dann Raoul Petretta nach einem Fehler der Luzerner und einem Solo das 1:0. Nach einem Offside-Tor des Ex-Luzerners Darian Males und einzelnen ungefährlichen Abschlüssen gehen die beiden Teams mit dem 1:0 in die Pause.

Nachdem die Basler in der zweiten Halbzeit zwei gute Chancen vergeben, erzielt Louis Schaub in Minute 55 den Ausgleich. Beim FCB stimmt jetzt gar nichts mehr. Hinten ist Rotblau nicht mehr geordnet und nach vorne gehen die Bälle viel zu schnell verloren. Die Luzerner kommen zu gut fünf vielversprechenden Möglichkeiten, welche aber zum Glück für den FCB nichts einbringen.

Erneut kommt mitten in die Luzerner Drangphase der Führungstreffer. Fabian Frei trifft in der 74. Minute mit einem überlegten Abschluss auf Vorarbeit von Aldo Kalulu zum 2:1. In der 88. Minute fällt nach einem Konter das entscheidende 3:1 durch Joker Edon Zhegrova.

Luzern ist geschlagen und kommt nicht mehr zu gefährlichen Aktionen. Den Schlusspunkt setzt der eingewechselte Adrian Durrer mit dem 4:1 in der vierten Minute der Nachspielzeit. Ein besserer Debüt hätte es für den 19-jährigen Basler, der kurz zuvor eingewechselt wurde, nicht geben können.

Das Resultat ist eindeutig, das Spielgeschehen war es nicht. So kann der FCB die Serie von sieben sieglosen Heimspielen abtun. Ist das die Wende in der sportlichen Krise?

Das gab zu reden:

Rund um das Stadion fand heute eine bewilligte Demo statt. Die Fans haben mobilisiert und so trafen sich zwischen 6000 und 10'000 Anhänger, um gegen die Vereinsführung zu protestieren.

Der Beste:

Fabian Frei. Sein Tor und sein Assist zum 2:1 und zum 3:1 sind an diesem Abend Gold wert. Da verzeihen wir auch gerne defensive Nachlässigkeiten.