Tennis

Nach Fehlstart souverän: Roger Federer steht in der zweiten Runde von Wimbledon

Roger Federer startet mit einem Viersatzsieg gegen den Südafrikaner Lloyd Harris ins Turnier von Wimbledon. Der achtfache Turniersieger setzte sich nach einem harzigen Beginn gegen die Nummer 86 der Welt 3:6, 6:1, 6:2, 6:2 durch.

Roger Federer gilt als Schnellstarter. Zu Beginn seiner Erstrunden-Partie in Wimbledon wird er aber von Gegner überrascht, der selbst ziemlich rasant beginnt. Der Südafrikaner Lloyd Harris realisiert beim Stand von 3:2 das erste Break und bringt den Satz danach mit 6:3 ziemlich locker ins Trockene.

Den Schweizer vermag dies aber nur bedingt zu beunruhigen. Mit zunehmender Spieldauer steigert sich Federer, spielt nach dem missglückten Start variantenreicher, rückt mehr und mehr ans Netz vor. Es ist, als hätte das Spiel nochmals neu begonnen. Und Harris behagt dies gar nicht, wirkt zwischenzeitlich überfordert. Federer gewinnt den zweiten Umgang dank zwei Breaks 6:1.

Danach schaut der an Nummer 2 gesetzte Schweizer nicht mehr zurück. Der verlorene Startsatz ist kein Thema mehr. Auch den dritten Umgang sichert er sich ohne Probleme mit 6:2, wiederum realisiert er zwei Servicedurchbrüche.

Im letzten Satz geht alles noch ein bisschen schneller als zuvor. Harris, mittlerweile von Wadenproblemen geplagt, kann nicht mehr dagegen halten und muss den Traum vom Coup begraben. Auch das Verdikt im letzten Umgang ist mit 6:2 sehr klar, Federer bleibt souverän.

Seinen nächsten Auftritt hat der Schweizer am Donnerstag, wenn er auf Jay Clark oder Noah Rubin trifft. Der Brite wie der Amerikaner sind ausserhalb der besten 150 klassiert.

Spiel verpasst? Die Partie zum Nachlesen im Liveticker:

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