Am Mittwoch entschied das Bezirksgericht in Martigny, dass der HC Red Ice bankrott ist. Damit musste der NLB-Verein, der weit mehr als eine Million Franken Schulden angehäuft hat, den Spielbetrieb einstellen. Die Zukunft des Klubs ist weiterhin offen.

Servette und Sierre haben sich «verlobt». Heiraten dürfen sie frühestens in einem Jahr. Das Projekt «Farmteam» ist auf die Saison 2018/19 vertagt worden. Servettes Manager Chris McSorley hatte sich am Donnerstag mit Sierres Präsident Alain Bonnet geeinigt. Der «Letter of Intent» wurde von beiden Seiten unterschrieben. Sierre sollte bereits nächste Saison (2017/18) ein Farmteam von Servette in der NLB werden.

Daraus wird vorerst nun nichts. Am Freitagnachmittag ist Liga-Manager Denis Vaucher zum Lokaltermin nach Sierre gereist. Auch Chris McSorley war da. Die Männerrunde hat bei Weisswein und Hartkäse eine Einigung erzielt: Verschiebung des Projektes um ein Jahr. Sierre bleibt damit für nächste Saison in der 1. Liga und plant nun den Aufstieg in die NLB als Farmteam von Servette für die Saison 2018/19. (kza/afi)