Nachgefragt
Ciriaco Sforza hält die Analyse des Debakels kurz: «Das war ein Katastrophen-Auftritt»

Ciriaco Sforza spricht nach dem Debakel über seinen Trainerposten, die verbleibenden Saisonziele und ob er am Ende nicht zu wenig Risiko eingegangen ist.

Aufgezeichnet: Esteban Waid
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Der FCB-Trainer Ciriaco Sforza ist sich sicher, dass er seine Mannschaft noch erreicht.

Der FCB-Trainer Ciriaco Sforza ist sich sicher, dass er seine Mannschaft noch erreicht.

Claudio Thoma / freshfocus

Herr Sforza, haben Sie erklärende Worte für diese 6:2 Niederlage?

Ciriaco Sforza: Für mich und für die Mannschaft ist klar, dass das ein absoluter Katastrophen-Auftritt war. Es tut mir leid für unsere Fans und auch für den Verein.

War das ein falsches Zeichen, dass Fabian Frei und Eray Cömert nicht im Aufgebot waren?

Absolut nicht. Das hat damit nichts zu tun. Frei hat 70 Spiele gemacht und da habe ich ihn geschont. Cömert ebenso. Wir haben andere Spieler, die auch Talent haben, die aber einen schwarzen Tag erwischt haben.

Ist Ihr Job in Gefahr?

Um das geht es nicht. Nach so einem Auftritt wollen wir miteinander vorwärts gehen.

Können Sie die Niederlage erklären?

Ich bitte um Verständnis, dass ich dazu nicht mehr sagen kann, als dass es katastrophal war.

Sie waren so still wie nie. Was ging in Ihnen vor?

Man macht sich Gedanken, das ist normal. Sonst hat man immer gesagt, ich sei zu laut.

Um was geht es für den FCB nach den drei verpassten Saisonzielen noch?

Die Meisterschaft ist noch nicht gelaufen. Der zweite Platz ist noch offen und wir sind Zweiter.

Woran machen Sie fest, dass Sie die Mannschaft noch erreichen?

Ich habe meine Ruhe und Klarheit.

Warum haben Sie mit einem Wechsel nicht alles nach vorne geworfen?

Das Risiko gehen wir nicht ein. Wir hatten nur noch einen Wechsel. Was, wenn sich noch einer verletzt hätte?

Habe Sie das Gefühl, die Spieler spielen gegen Sie?

Ich bin als Trainer vom FC Basel angestellt und ich gehe mit den Spielern zusammen durch die Krise.