Sion 2026

Olympische Spiele in der Schweiz – Sion 2026: die wichtigsten Antworten

Swissolympic will die Olympischen Ringe ins Wallis holen.

Swissolympic will die Olympischen Ringe ins Wallis holen.

Nun ist klar: Swissolympic will die Olympischen Spiele 2026 in der Schweiz. Mittelpunkt soll Sion sein. Doch wie sieht es mit dem Rest der Schweiz aus? Die Austragungsorte, die Kosten und die weiteren Schritte.

Das Sportparlament, oberstes Organ von Swissolympic, hat gestern einstimmig die Kandidatur «Sion 2026» beschlossen. Dennoch bleiben noch viele Fragen offen. Wir beantworten die wichtigsten.

Die Spiele sollen ihr Zentrum in Sion haben. Die meisten Wettkämpfe würden dann auch im Wallis ausgetragen werden. Einige der Austragungsstätten liegen aber auch im westlichen Mittelland. Auch Graubünden ist mit seiner Bobbahn vertreten. 

Einige der Austragungsstätten müssten erst gebaut oder saniert werden. Viele der notwendigen Aufwertungen sind bereits geplant. Dabei könnte Sion 2026 von den Anpassungen profitieren, die aufgrund der Austragung der Olympischen Jugenspiele 2020 nötig werden.

Zwei Stätten müssten völlig neu gebaut werden, die momentan noch nicht in Planung sind. Sie müssten extra für die Olympischen Spiele 2026 erbaut werden. Dazu kommen noch einige Verkehrswege.

Olympische Spiele sind nicht gratis. Es muss mit erheblichen Kosten gerechnet werden. Momentan wurden acht Millionen Franken bewilligt, um die Kandidatur zu prüfen und einzureichen.

Die gesamten Kosten von Sion 2026 inklusive der Infrasrukturausgaben sind noch nicht abschätzbar. In der Grafik werden die letzten drei Olympischen Winterspiele gezeigt. Ein Teil der Ausgaben wurde allerdings durch die Einnahmen aus Sponsoring und dem Ticketverkauf gedeckt.

2026 ist noch weit entfernt. Das Organisationskomittee hat aber dennoch einen gedrängten Zeitplan. 2019 entscheidet das Internationale Olympische Komittee (IOK), wer die Spiele austragen darf.

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