Vuelta

Soler greift in der Abfahrt an und gewinnt - Roglic bleibt Leader

Völlig ausgepumpt erreicht der Spanier Marc Soler das Ziel der 2. Vuelta-Etappe als Erster

Völlig ausgepumpt erreicht der Spanier Marc Soler das Ziel der 2. Vuelta-Etappe als Erster

Die 2. Etappe der 75. Spanien-Rundfahrt wird zur Beute von Marc Soler. Der Spanier setzt sich in Lekunberri als Solist durch. Derweil baut Primoz Roglic seine Führung im Gesamtklassement leicht aus.

Marc Soler sorgte mit seinem Triumph auf dem hügeligen und knapp 152 km langen Teilstück im Norden Spaniens gleich für eine doppelte Premiere. Zum einen stand er zum ersten Mal in einer dreiwöchigen Rundfahrt zuoberst auf dem Podest, andererseits erlöste er im Heimrennen sein Team Movistar, das bis zuletzt ohne Saisonsieg auf der World Tour dagestanden war. Mit einer Tempoverschärfung in einer Windkante hatte die Mannschaft 55 km vor dem Ziel das Feld aufgesplittert.

Soler verdiente sich seinen vierten Profisieg mit einem waghalsigen Angriff 14 km vor dem Ziel, als er sich in der Abfahrt des letzten Hindernis des Tages vom Rest der Spitzengruppe löste. Das Ziel erreichte der 26-jährige Katalane schliesslich 19 Sekunden vor seinen Verfolgern. Den Sprint um Platz 2 einer Gruppe mit lauter Favoriten auf den Gesamtsieg entschied der slowenische Vorjahressieger Primoz Roglic für sich.

Dank Bonifikationssekunden baute Roglic, der am Dienstag die 1. Etappe gewonnen hatte, seine Führung im Gesamtklassement weiter aus. Neu liegt der Zweite der diesjährigen Tour de France neun Sekunden vor dem Iren Dan Martin, der die Etappe als Dritter beendete. Dahinter folgt im 3. Platz mit elf Sekunden Rückstand Richard Carapaz aus Ecuador.

Der Berner Gino Mäder machte in der Gesamtwertung dank einem starken 12. Rang drei Plätze gut und wird neu als Gesamt-18. geführt. Erneut nicht zu überzeugen wusste Chris Froome, der wie am Dienstag mit grossem Rückstand ins Ziel kam.

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