Tour de France

Van Aert gewinnt 7. Etappe - Yates bleibt Leader, Sagan neu in grün

Peter Sagan holt sich das grüne Trikot zurück

Peter Sagan holt sich das grüne Trikot zurück

Wout van Aert gewinnt nach der 5. auch die 7. Etappe der Tour de France. Adam Yates bleibt Gesamtführender, Peter Sagan übernimmt das grüne Trikot.

Van Aert, der 25-jährige Belgier von der Equipe Jumbo-Visma, entschied das 168 Kilometer lange Teilstück von Millau nach Lavaur im Süden Frankreichs im Sprint einer gut 40-köpfigen Spitzengruppe vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und dem Franzosen Bryan Coquard für sich. Adam Yates verteidigte die Führung im Gesamtklassement, Peter Sagan eroberte sich das grüne Trikot zurück.

Vor dem Gang in die Pyrenäen am Wochenende bekamen die Fahrer auf welligen Terrain kaum Gelegenheit zu Verschnaufen. Schon in der ersten von drei kleineren Steigungen, einem Anstieg der Kategorie 3, sorgte das Team Bora-Hansgrohe von Sagan für eine Zäsur, die dem Slowaken zurück ins grüne Trikot verhalf. Sam Bennett, der vorherige Führende in der Punktewertung, fand den Anschluss im windgeprägten Rennen in der Folge ebenso nicht mehr wie zahlreiche andere Sprintspezialisten.

Auf dem flachen letzten Viertel der Etappe kam es zu weiteren Aufsplittungen. Tour-Leader Adam Yates hielt sich in der Spitzengruppe und verteidigte das gelbe Trikot erfolgreich drei Sekunden vor Favorit Primoz Roglic. Neuer Dritter ist anstelle von Tadej Pogacar der Franzose Guillaume Martin. Der auf den 4. Platz vorgerückte Kolumbianer Egan Bernal übernahm das weisse Trikot des besten Jungprofis vom Amerikaner Neilson Powless. Zu den Topfahrern, die Zeit einbüssten, gehörte neben dem Top-Talent Pogacar auch Mikel Landa, der Tour-Vierte von 2017.

Van Aert feierte bereits seinen sechsten Sieg seit dem Neustart der World Tour am 1. August. Für Sagan kam die Rückeroberung des grünen Trikots angesichts der intensiven Bemühungen seines Teams einem Trostpreis gleich. Der zwölffache Tagessieger, der an diesjährigen Tour noch auf seinen ersten Etappenerfolg wartet und letztmals im Juli 2019 ein Profirennen gewonnen hat, kam als 13. mit der Spitzengruppe ins Ziel, konnte im Finish aber nicht mehr um den Sieg fahren.

Die Schweizer gehörten auf dem 7. Teilstück nicht zu den Hauptdarstellern, mit Stefan Küng erreichte einer den Zielort nordwestlich von Toulouse aber zeitgleich mit Van Aert. Der Thurgauer zeigte sich im windigen Schlussstück einige Male an der Spitze, letztlich wurde er als 41. gewertet.

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