Raoul Petretta nach der Niederlage gegen Servette: «Wer alles besser weiss, hilft uns nicht»

Raoul Petretta analysiert nach dem 1:2 gegen Servette die defensive Spielweise und die Gesamtsituation des FC Basel.

Aufgezeichnet: Céline Feller
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Raoul Petretta im Zweikampf mit Miroslav Stevanovic.

Raoul Petretta im Zweikampf mit Miroslav Stevanovic.

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Raoul Petretta, der FC Basel ist über die ganze Dauer des Spiels enorm tief gestanden. Wie erleben Sie solche Partien als Abwehrspieler ?

Raoul Petretta: Wir waren zu passiv, sind immer wieder zurück gefallen. Dann ist der Weg, den du machen musst, sehr weit. Vor allem im Vergleich zum Gegner ist es eine weitere Distanz.

Welche Möglichkeiten hat man in so einem Spiel, um umzustellen oder zu reagieren?

Es gibt Phasen in einem Spiel, die man überstehen muss. Wenn man das schafft, und wieder an den Ball kommt, dann darf man diesen wiederum nicht zu schnell verlieren. Sonst läufst du wieder hinterher. Wir waren aber auch im Ballbesitz nicht gut, hatten nicht wirklich Spielräume. Sie haben es auch gut gemacht, aber wir müssen einfach besser spielen mit dem Ball.

Die Niederlage gegen Servette bedeutet, dass der FC Basel im Jahr 2021 zusammen mit Sion und dem FC Zürich die punkteschwächste Mannschaft ist. Nur zehn Zähler wurden geholt. Nimmt man noch die Cup-Partie dazu, hat der FCB fünf Mal verloren und vier Mal unentschieden gespielt. Wie geht die Mannschaft damit um?

Man sieht es: Es ist nicht einfach. Aber die ganze Situation ist nicht einfach. Wir müssen da wieder raus kommen. Und das können nur die, die auf dem Platz stehen. Wer von draussen rein redet und alles besser weiss, der kann uns nicht helfen. Wir können aber wieder aus dieser Situation heraus kommen. Aber das können wir nur zusammen.