Sportklettern

Schweizer Finalplätze an den Jugend-Weltmeisterschaften in Innsbruck

Bei den Klettern-Weltmeisterschaften gab es einige Schweizer Finaleinzüge

Bei den Klettern-Weltmeisterschaften gab es einige Schweizer Finaleinzüge

In Innsbruck (AUT) fanden in den vergangenen zehn Tagen die Jugend-Weltmeisterschaften statt. Erstmals wurden neben den Titeln für Lead, Bouldern und Speed auch Titel für die Kombination gemäss dem olympischen Format vergeben. Insgesamt nahmen in den drei Kategorien Juniorinnen/Junioren, Jugend A und Jugend B rund 1100 Athletinnen und Athleten aus 50 Ländern teil. Für die Schweiz starteten 17 Damen und Herren, darunter auch Annalisa Tognon (Langnau a.A.) vom Regionalzentrum Zürich

Für die Kategorie Jugend A waren diese Weltmeisterschaften speziell. Es ging neben den Weltmeistertiteln auch um die Qualifikationen für die Jugend-Olympiade, die nächstes Jahr in Buenos Aires (ARG) stattfinden wird. Leider verpassten die Schweizer Athletinnen und Athleten diese begehrte Qualifikation. Die Schweizer Delegation erreichte in starken Teilnehmerfeldern einige beachtliche Finalqualifikationen, aber keine Podestplätze.

Zahlreiche Schweizer Finalplätze

Bei den Juniorinnen erreichten im Lead sowohl Michelle Hulliger (Ramsei) als auch Joanne Brinkmann (Boll) den Final der besten acht Athletinnen und erreichten die Ränge sieben und acht. Als Neunte verpasste die Zürcherin Alina Ring (Team EYWY) den Final denkbar knapp. Bei den Junioren erreichte der wieder genesene Sascha Lehmann (Burgdorf) den Lead-Final und beendete diesen Wettkampf auf Rang neun. Mit Baptiste Ometz (Fully VS) erreichte auch ein Junior den Boulderfinal, wo er den sechsten Schlussrang erreichte.

Einen weiteren Finalplatz konnte sich Tim Bucher (Heiligkreuz) im Lead bei den Herren Jugend B erklettern. Im Final erreichte er dann den achten Rang.

Annalisa Tognon erreicht Boulder-Halbfinal

Annalisa Tognon (Langnau a.A.), die einzige Teilnehmerin vom Regionalzentrum Zürich, erreichte beim Bouldern den Halbfinal. Dort konnte sie sich drei Zonengriffe gutschreiben lassen und belegte damit den guten 14. Rang. Im Lead klassierte sie sich im grossen Mittelfeld auf Rang 37 und im Speed auf Rang 53. Damit erreichte sie in der Kombinationswertung als beste Schweizerin ihrer Kategorie Rang 29 von insgesamt 68 Teilnehmerinnen.

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