Xherdan Shaqiri

Shaqiri: «Mancini hat mich sehr beeindruckt»

Xherdan Shaqiri kommt aus dem Schwärmen für seinen neuen Arbeitgeber nicht mehr heraus.

Xherdan Shaqiri kommt aus dem Schwärmen für seinen neuen Arbeitgeber nicht mehr heraus.

Das Inter-Trikot hat Xherdan Shaqiri letzten Sonntag schon getragen. Für einen Einsatz im Spiel gegen Genoa reichte es aber noch nicht. Nun folgte seine offizielle Vorstellung. Eine halbe Stunde widmete sich Shaqiri den Fragen der Journalisten.

„Bereits die Ankunft hier in Mailand mit dem riesigen Empfang der Fans war etwas Einzigartiges. Das werde ich nie vergessen“, sagt der 23-Jährige. Der Schweizer Internationale kam aus dem Schwärmen für seinen neuen Verein gar nicht mehr heraus. „Das, was ich bisher gesehen habe, ist grossartig. Die Mannschaft ist toll und die Fans sowieso.“ Beeindruckt sei Shaqiri vor allem von seinem neuen Trainer Roberto Mancini. Mancini, der Inter von 2005-2008 zu drei Meistertiteln in Folge führte, hat Shaqiri angerufen, und ihm seine Pläne und Projekte erklärt. „Spätestens dann war klar, dass ich trotz Angeboten aus halb Europa zu Inter will. Als Spieler möchte man zu dem Verein, der am meisten für einem tut.“

Xherdan Shaqiris Ankunft bei Inter

Xherdan Shaqiris Ankunft bei Inter

Zum Schluss nicht mehr wohl gefühlt

„Natürlich war es im Vorfeld schön zu hören, dass die Fans mich unbedingt in Mailand sehen wollten“, doch ausschlaggebend für den Wechsel sei das richtige Gesamtpacket gewesen. Wichtiges Auswahlkriterium war deshalb auch die Chance auf genügend Spielpraxis. „Ich vergleiche mich nicht gerne mit anderen Spielern. Wichtig ist, dass ich meine Qualitäten kenne. Ich kann überall spielen. Wenn ich genügend Freiheiten in der Offensive bekomme, kann ich Pässe spielen und Chancen kreieren. Ich kann Spiele entscheiden, das macht mich aus.“

Das Selbstbewusstsein hat Xherdan Shaqiri offensichtlich nicht in München gelassen. Dennoch weicht er den Fragen nach seinem alten Arbeitgeber aus: „Ich habe bei den Bayern vieles gelernt, was mich weitergebracht hat. Zum Schluss habe ich mich aber nicht mehr ganz wohl gefühlt.“

"Will Titel gewinnen"

Der offensive Zauberzwerg in Italien, das Ursprungsland des „Catenaccio“ – wie kommt das? „Natürlich gibt es in Italien durch die taktische und defensive Ausrichtung weniger Tore als in der Bundesliga – wir wollen aber dennoch offensiven und attraktiven Fussball spielen.“ Diese These untermauerte Inter unlängst mit der zweiten Neuverpflichtung, namentlich der von Stürmer Lukas Podolski.

Inter befindet sich im Tief. Platz 9 in der heimischen Serie A, einen Punkt hinter Stadtrivale AC Milan, sechs Punkte hinter einem Champions-League-Platz und mit bereits 18 Punkten Rückstand auf den Leader Juventus Turin. „Ich bin zu Inter gekommen, um früher oder später Titel zu gewinnen!“, sagt Shaqiri. Die erste Möglichkeit auf einen Einsatz bekommt der Schweizer Kraftwürfel am kommenden Samstag im Auswärtsspiel gegen Empoli.

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