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Fontanive verpasst erstes Weltcup-Podest um 12 Hundertstel

Freude über einen feinen 4. Platz: Martina Fontanive und Nadja Pasternack

Freude über einen feinen 4. Platz: Martina Fontanive und Nadja Pasternack

Der Schweizer Bobpilotin Martina Fontanive gelingt beim Heimrennen in St. Moritz mit dem 4. Platz das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere.

Die 33-jährige Zürcherin wusste nicht so recht, ob sie sich ärgern oder freuen sollte. Fontanive und ihre Anschieberin Nadja Pasternack verpassten ihr erstes Weltcup-Podest gegenüber der Deutschen Stephanie Schneider um nur gerade 12 Hundertstel. Auch der Rückstand auf Seriensiegerin Kaillie Humphries aus den USA betrug weniger als drei Zehntel. Ihr zuvor bestes Resultat im Weltcup hatte Fontanive vor zwei Jahren ebenfalls in St. Moritz herausgefahren.

"Vor dem Rennen hätten wir für einen 4. Platz sicher unterschrieben, aber jetzt fuchst uns der knappe Rückstand schon", gab Fontanive offen zu. Die entscheidenden Hundertstel verloren die Schweizerinnen in beiden Läufen im obersten Streckenteil. Im ersten Durchgang war Fontanive - nicht zum ersten Mal in diesem Winter - zu sehr in die Lenkseile gesprungen und hatte so kurzzeitig die Kontrolle über den Schlitten verloren.

Insgesamt zeigt die Formkurve aber wieder nach oben. Nach zwei 6. Plätzen zum Auftakt in Lake Placid war Fontanive im Januar in ein kleines Loch gefallen. Nun geht sie nächste Woche zum Training nach Altenberg, ehe mit der EM in Sigulda und der WM in Altenberg die zwei Höhepunkte der Saison anstehen. "Wir sind bereit und freuen uns", versprach die Zürcherin, die mindestens bis zur WM 2023 in St. Moritz plant.

Die Bahn im Oberengadin liegt ihr. Das zuvor bestes Resultat im Weltcup hatte sie vor zwei Jahren ebenfalls im Olympia-Bobrun herausgefahren.

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