Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

"Es haben sich bei den Einvernahmen keine weiteren belastenden Verdachtsmomente gegen Reichelt ergeben", erklärte Sprecher Hansjörg Mayr. Das Ermittlungsverfahren gegen Reichelt laufe aber weiter, ein Anfangsverdacht sei nach wie vor gegeben, betonte der Sprecher. Die Datenauswertung der von Reichelt im Rahmen seiner Befragungen abgegebenen beiden Handys sei noch im Gang.

Im Zuge der Ermittlungen rund um die "Operation Aderlass" war gegen den Ex-Langlauftrainer die Untersuchungshaft verhängt worden. Der ehemalige Trainer soll Sportler aus verschiedenen Disziplinen beim Doping unterstützt haben. Bei Reichelt stehe der Verdacht der Einnahme verbotener Medikamente im Raum, hatte es geheissen. Der Ex-Super-G-Weltmeister versicherte hingegen stets, dass er niemals unerlaubte Substanzen zu sich genommen habe.