Ski alpin

Vermisste Blanca Fernandez Ochoa tot aufgefunden

Die schlimmen Befürchtungen bewahrheiten sich. Die seit mehreren Tagen vermisste ehemalige Skirennfahrerin Blanca Fernandez Ochoa ist tot.

Die Leiche der 56-jährigen Olympia-Medaillengewinnerin sei auf dem 1945 m hohen Gipfel La Peñota in der Sierra de Guadarrama entdeckt worden, berichtete die spanische Zeitung "El Pais" unter Berufung auf Polizeiquellen. Woran Blanca Fernandez Ochoa starb, war zunächst unklar.

Seit Tagen hatten Hunderte Einsatzkräfte, unter ihnen Polizisten mit Spürhunden, die Zivilgarde und freiwillige Helfer, das Wandergebiet durchkämmt. Zuletzt waren auch Drohnen in dem teilweise unwegsamen Gebiet eingesetzt worden.

Blanca Fernandez Ochoa hatte 1992 als Höhepunkt ihrer Karriere in Albertville im Slalom Olympia-Bronze gewonnen. Es war die zweite und bis heute letzte olympische Medaille für Spanien in den alpinen Wettbewerben. Die erste hatte ihr vor knapp 13 Jahren verstorbener Bruder Francisco als Olympiasieger im Slalom an den Spielen 1972 in Sapporo gewonnen.

Ihrer Familie soll Blanca Fernandez Ochoa gesagt haben, sie wolle fünf Tage wandern gehen. Als sie nach dieser Zeit nicht zurückgekehrt war, hatten die Angehörigen die Behörden informiert. Am Sonntag wurde ihr Auto nahe Cercedilla in der Sierra de Guadarrama auf einem Parkplatz gefunden - in einer Gegend, wo viele Trekking-Pfade starten.

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