Ski alpin

Weltmeister Pinturault vor Olympiasieger Hirscher

Mauro Caviezel freut sich in Bansko über seine Bestzeit im Super-G der Kombination

Mauro Caviezel freut sich in Bansko über seine Bestzeit im Super-G der Kombination

Mit dem Sieg des Weltmeisters geht die Weltcup-Kombination in Bansko zu Ende. Der Franzose Alexis Pinturault gewinnt das Rennen, womit er auch die Disziplinenwertung für sich entscheidet.

Pinturault siegte 68 Hundertstel vor dem Österreicher Marcel Hirscher, dem Olympiasieger in der Kombination. Damit errang der 27-Jährige Franzose seinen 22. Weltcupsieg, den achten in der Kombination. Pinturault ist schon seit Jahren der dominierende Kombinierer. In den letzten sieben Saisons hat er immer zumindest einmal in seiner stärksten Sparte gewonnen.

Hirscher war erstmals seit gut zwei Jahren wieder zu einer Weltcup-Kombination angetreten. Im Super-G hatte der Salzburger 1,67 Sekunden auf Pinturault eingebüsst, was sich auch mit Bestzeit im Slalom nicht mehr korrigieren liess. Eine Hundertstelsekunde vor dem slowenischen WM-Zweiten Stefan Hadalin rettete der Österreicher aber immerhin Platz 2.

Mauro Caviezel nach Bestzeit im Super-G Sechster

Mauro Caviezel, der mit Bestzeit im Super-G geglänzt hatte, fiel im Slalom noch auf Platz 6 zurück. Der Nachteil, auf einer bereits ausgefahrenen Slalompiste fahren zu müssen, wog einmal mehr zu stark. Eine knappe halbe Sekunde fehlte dem Bündner schliesslich zum Podium, das er in der Kombination noch nie erreichte. Zweimal war er schon Vierter, zuletzt im Januar in Wengen.

Mit Loïc Meillard schaffte es ein zweiter Schweizer in die Top 10. Der Walliser, vor zwei Jahren Junioren-Weltmeister in der Kombination, trat erstmals auf Weltcup-Ebene zu dieser Disziplin an und wurde gleich Zehnter. In den ersten 20 klassierten sich zudem die beiden Bündner Gino Caviezel (15.) und Stefan Rogentin (18.). Der Nidwaldner Marco Odermatt, letzten Winter in der Kombination Junioren-Weltmeister geworden, belegte Platz 21.

Niels Hintermann, der vor zwei Jahren als Gewinner in Wengen für den bisher letzten Schweizer Podiumsplatz in der Kombination gesorgt hatte, landete im 27. Schlussrang.

Eine grosse Chance vergab Luca Aerni. Der Berner, mit Nummer 1 gestartet, passierte im Super-G bei der letzten Zwischenzeit kurz vor dem Ziel als Schnellster, fuhr dann aber an einem Tor vorbei. Als starker Slalomfahrer hätte der Kombinations-Weltmeister von 2017 zumindest um einen Platz auf dem Podium mitfahren können.

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