Indische Investitionen

So erklärt der FC Basel den Kauf von Anteilen an Chennai City

Am Mittwochmorgen haben die FCB-Bosse Bernhard Burgener und Roland Heri in Neu-Delhi die Zusammenarbeit mit Chennai City offiziell bestätigt. Sie verkünden, dass der FCB 26 Prozent der Anteile des indischen Erstligisten übernimmt. In einem Communiqué erklärt der FCB, was er in Indien vorhat.

An der Pressekonferenz in Neu-Delhi nahmen am Mittwochmorgen neben FCB-Präsident Bernhard Burgener, FCB-CEO Roland Heri und Chennai-City-Präsident Rohit Ramesh auch die obersten Verantwortlichen der All India Football Federation und der CEO der I-League teil. Der FC Basel hat zeitgleich ein Communiqué veröffentlicht. Hier sind die wichtigsten Informationen aus dem Schreiben:

  • Die FC Basel Holding AG weitet ihr Tätigkeitsgebiet aus und engagiert sich im Rahmen einer Minderheitsbeteiligung beim indischen Fussball-Traditionsverein Chennai City FC (CCFC).
  • Die strategische Partnerschaft mit dem indischen Spitzenclub aus der Sieben-Millionen-Metropole fokussiert auf die gemeinsame Ausbildung von Talenten, die enge Zusammenarbeit im Bereich Scouting sowie den Auf- und Ausbau von Nachwuchs-Akademien in Südindien.
  • Der FC Basel hat sich aufgrund des auf verschiedensten Ebenen vielversprechenden Potenzials dazu entschieden, frühzeitig im fussballbegeisterten Indien mit einer nachhaltigen Partnerschaft präsent zu sein. Dies mit einem überschaubaren finanziellen Engagement, das perspektivisch interessante Chancen bietet. So profitiert der FCB aufgrund seiner Beteiligung am CCFC an künftigen Erlösen des Clubs. Die Beteiligung erfolgt auf Ebene der FC Basel Holding AG.
  • Durch die Zusammenarbeit mit dem FC Basel erhofft sich der indische Titelanwärter einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung des indischen Fussballs leisten zu können. Auf dem Weg dahin will der FCB den CCFC im Rahmen der eingegangenen Partnerschaft insbesondere im Nachwuchsbereich bestmöglich unterstützen.
  • Massimo Ceccaroni, oberster Ausbildner des FC Basel, ist eng in die Zusammenarbeit eingebunden. Seine jahrelange Erfahrung und fachliche Kompetenz soll hier eingebracht werden, um die geplante CCFC-Nachwuchsakademie mit der entsprechenden Qualität aufzubauen und voranzutreiben. Auch beim CCFC in Indien gibt es das bereits erprobte sogenannte duale Ausbildungssystem, also die enge Verzahnung von Schule und Fussball.
Bernhard Burgener und Roland Heri posieren gemeinsam mit Rohit Ramesh und Krishnakumar Raghavan von Chennai City FC.

Bernhard Burgener und Roland Heri posieren gemeinsam mit Rohit Ramesh und Krishnakumar Raghavan von Chennai City FC.

FCB-Präsident Bernhard Burgener lässt sich wie folgt zitieren: „Ich freue mich, dass der FC Basel der erste europäische Club ist, der sich an einem indischen Club beteiligen darf. Der intensive Austausch mit den Club-Verantwortlichen des CCFC hat uns überzeugt. Im Vordergrund steht für uns die Unterstützung im Nachwuchsbereich. Zudem sehen wir generell grosses Entwicklungspotenzial im indischen Fussball.“

FCB-CEO Roland Heri: „Es wird äusserst spannend sein, dabei mitzuhelfen, die besten jungen Fussballer aus diesem Gebiet auszubilden.“

CCFC-Präsident Rohit Ramesh und Gesellschafter Krishnakumar Raghavan: „Wir freuen uns sehr über diese auf Übereinstimmung und Vertrauen basierende Partnerschaft mit dem FCB. Wir – und vielleicht der indische Fussball an sich – werden in den verschiedensten Bereichen von den vielen nationalen und internationalen Erfahrungen dieses Schweizer Spitzenclubs profitieren können. Insbesondere dessen hervorragende Nachwuchsarbeit und Hervorbringung von international beachteten Karrieren, stimmen uns positiv für die zukünftige Zusammenarbeit und die gemeinsamen Vorhaben.“

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