Swiss-League-Playoffs

Lakers schlagen Ajoie 2:1 - Der EHC Olten trifft im Playoff-Final auf Rapperswil-Jona

Die Rapperswil-Jona Lakers bezwingen Ajoie und treffen im Final auf den EHC Olten

Die Rapperswil-Jona Lakers bezwingen Ajoie und treffen im Final auf den EHC Olten

Die Rapperswil-Jona Lakers bezwingen auswärts in Pruntrut den HC Ajoie 2:1 und stehen damit nach 4:2-Siegen im Swiss-League-Playoff-Final. Dort treffen die St.Galler ab Donnerstag in der Best-of-7-Serie auf den EHC Olten.

Die Rapperswil-Jona Lakers haben in den Playoffs der Swiss League als zweites Team nach Olten den Final erreicht. Der Qualifikationssieger gewann bei Ajoie 2:1 und entschied die Best-of-7-Halbfinalserie mit 4:2 für sich.

Den entscheidenden Treffer zum ersten Auswärtssieg des Cupsiegers in dieser Serie erzielte Sven Lindemann in der 58. Minute in Unterzahl aus spitzem Winkel, nachdem Corsin Casutt zunächst an Ajoies Keeper Dominic Nyffeler gescheitert war. Der Routinier profitierte von einem ungenauen Zuspiel von Konstantin Schmidt.

Sven Lindemann schiesst Rapperswil-Jona in den Final

Knapp eine halbe Minute vor dem Ende vergab der jurassische Topskorer Philip-Michael Devos die grosse Chance zum Ausgleich, er schoss jedoch aus kurzer Distanz neben das Tor. Der Kanadier hatte schon in der 47. Minute solo vor dem Rapperswiler Goalie Melvin Nyffeler das Gehäuse nicht getroffen. Devos musste ohne seinen verletzten kongenialen Partner Jonathan Hazen auskommen.

Die Partie hätte für Ajoie nicht besser beginnen können, ging das Heimteam doch bereits in der 2. Minute durch Roman Hrabec in Führung. In der 38. Minute gelang Cédric Hüsler mit einem so genannt "dreckigen" Tor das 1:1 - er setzte so lange nach, bis der Puck über der Linie war.

Rapperswil-Jona gleicht das Spiel aus

Hüsler gehört der auf dem Papier vierten Linie der Lakers an, die schon am Freitag beim 4:2-Heimsieg mit zwei Treffern von Martin Ness und Josh Primeau massgeblich zum Erfolg beigetragen hatte. Die Ausgeglichenheit der Mannschaft bildete für Lindemann den Unterschied in dieser "sehr ausgeglichenen" Serie.

Spannend verspricht auch der Final zu werden, der am Donnerstag beginnt. In den vier Direktduellen der Qualifikation gab es je zwei Siege für die Lakers und Olten, das sich im Halbfinal gegen Langenthal 4:1 durchgesetzt hatte. Interessant dabei ist, dass immer der Gast das Eis als Sieger verliess. Zudem endeten drei Partien mit einem Tor Unterschied.

Sven Lindemann im Interview

Die Affiche ist auch deshalb interessant, als beide Teams den Aufstieg anstreben, was keine gute Nachricht für Kloten und Ambri-Piotta ist, welche die Abstiegs-Playoffs in der National League bestreiten. Die Lakers stehen zum dritten Mal seit dem Abstieg 2015 im Final, wobei sie sowohl gegen Ajoie (2:4) als auch gegen Langenthal (3:4) den Kürzeren zogen. (sda)

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